Abwarten. Sowohl als auch. Momentan fehlt mir die Zeit, aber ich gehe am Wochenende wieder mal dran, um die Lücken zu schließen.
Drei Engel für Stefan
richtig gut geschrieben
Lieben Dank für deinen Kommentar. Bald geht es weiter. Und ich lehne mich mal aus dem Fenster, und verspreche, dass es wieder heißer wird.
BeKoma
nachdem ich mich mal für 4 Wochen zurückgehalten habe, lehne ich mich auch mal wieder aus dem Fenster und verkünde meine gespannte Erwartung auf die nächste Folge von Stefans erotischem Clinch mit seinen drei Engelchen und einer Tochter des Zeus alias Maria ;)
Gruss Sentinel :)
Hallo Sentinel,
etwa die Hälfte ist fertig. Da möchte ich lieber noch nichts versprechen, aber demnächst gibt es ein paar Feiertage und vielleicht ergibt sich dann die Gelegenheit, das Kapitel fertigzustellen. Danach wird es schneller gehen. Versprochen.
Liebe Grüße,
BeKoma
kann es kaum erwarten, bis es weiter geht!
:)
Auch dir ein Dankeschön für deine Ungeduld. Ein bisschen wird es noch dauern. Wir wollen doch keinen Pfusch am Bau ...
Okay, es gibt am Wochenende, spätestens am Samstag, ein etwas kürzeres Kapitel. Wird noch poliert und dann online gehen.
Saubande! Aber eine nette!
ieinfach nur cool
Eine wunderschöne, fesselnde und anregende Geschichte, ich konnte weder die Augen vom Bildschirm, noch die Finger von mir selbst lassen...
Wow, selten hat mich eine Erzählung so gefesselt und das ich mich wieder und wieder dabei selbst verwöhnt und genommen habe!
Einfach absolut geil!
Vielen lieben Dank auch euch beiden. Nun geht es weiter:
Natürlich war Floh gefrustet. Schließlich waren wir ja schon einmal so etwas wie ein Dreamteam gewesen. Unsere Turnübungen im Frühjahr hatten damals mächtigen Eindruck auf alle gemacht und wir konnten uns rühmen, sechs Mithörer prächtig akustisch unterhalten zu haben. Und diese recht hoch liegende Latte hatten wir locker genommen. Von unten.
Dank Florentine hatte die Damenriege an Deck dennoch genug Gesprächsstoff gehabt und vor allem Gina konnte man ansehen, dass sie durchaus in ihrer Phantasie auch Bilder dazu produzieren konnte, die sie nun mit Maggie teilte. Und diese schien kaum etwas Besseres zu tun gehabt zu haben, als dies gleich noch einmal ins Englische zu übersetzen, was wiederum Sally rote Öhrchen verschaffte, die etwas abseits bei Andrea stand. So wie das Quartett zu mir herüber guckte, hatte Letztere wohl auch noch einige schärfere Details ergänzt.
Und nun gesellte sich Floh gleich zu Gina und Maggie. Irgendwie schien es eine heimliche Aufteilung zu geben.
Wo steckte eigentlich Maria? Ich blickte hoch zum Führerhaus und sah, dass ein Arm um ihre Taille lag und es ihr auch nicht unangenehm war. Sie lächelte. Womöglich hatte Fernando gerade vielleicht seine eigene Interpretation auf die Geräusche unter Deck verbreitet. Marias Auslegungshorizont war durch die letzten zehn Tage enorm vorbelastet und so hatte sie sicher ihre eigene Schlüsse gezogen, die wohl nicht ganz deckungsgleich damit waren.
Vom Vorderdeck war inzwischen Musik zu hören. Diesmal aber aus der Konserve. Relaxte Reggae-Rhythmen, die perfekt zu diesem Tag und die Mittagszeit passten.
Gleich drauf kamen die vier Musikanten um die Ecke. Wo ist denn hier ein Bier zu bekommen?, erkundigte sich George.
Da unten, gleich die nächste Kabine rechts.
Sie schienen direkt nach einer kühlen Hopfenkaltschale zu lechzen und nahmen wohl mehrere Stufen auf einmal. Viermal ploppte ein Kronkorken. Stille. Wieder hörte ich die Kühlschranktür quietschen, erneutes Ploppen und dann tauchten vier Gesellen sichtlich erleichtert wieder auf.
Danke für den Tipp. Wir wären glatt verdurstet, meinte ein grinsender Harry und drückte mir ebenfalls eine Flasche in die Hand. Wir dachten, die Ladys wollen vielleicht ein bisschen tanzen.
Ich übersetzte den Satz und sah in fünf enthusiastisch dreinblickende Augenpaare, wobei Sally und Maggie selbstredend gleich die erste Ansage verstanden hatten. Willy zeigte den Weg nach vorn und machte auch gleich die Musik lauter. Die Mädchen ließen sich nicht lange bitten und begannen, ihre aparten Leiber im Takt zu bewegen.
Man muss schon sagen, dass es durchaus schlechtere Tage in meinem Leben gegeben hatte. Da spielte alles mit: das Wetter, der hübsche Anblick der tanzenden Frauen, es gab genug zu trinken und zu essen und wir waren so weit ab vom Schuss, dass es keine Probleme mit den konservativen Eingeborenen geben konnte.
Doch in dieses Idyll sprengte auf einmal Maria herein. Sagt mal, habt ihr euch denn wenigstens eingecremt? Auch wenn Ende September ist, die Sonne ist nicht ungefährlich. Wenn ihr euch nicht die nächste Nacht mit einem üblen Sonnenbrand beschäftigen wollt, dann ...
Sie fuchtelte mit einer spanisch beschrifteten Flasche herum, auf der deutlich sichtbar die Zahl fünfzig zu sehen war und wohl den Schutzfaktor anzeigte.
Wo sollen wir uns denn eincremen?, fragte Gina.
Überall, wo die Sonne hinkommt!, antwortete Andrea umgehend mit einem anzüglichen Grinsen.
Wie Gina sich den Finger an die Lippen und den Kopf auf die Seite legte, sah einfach zum Kringeln aus. Es könnte ja sein, dass ich bald gar nichts mehr anhabe.
Allgemeines Kichern und durchaus ein mächtig zustimmendes Kopfnicken der Herren, das schwer an Headbangen auf einem Metal-Konzert erinnerte, und wofür sie entnervte Blicke ernteten. Floh und Maggie nahmen sich Gina in die Mitte, nahmen Maria die Flasche mit der Sonnencreme ab und verzogen sich aufs Achterdeck.
Harold wollte ihnen hinterher, doch Sally und Andrea stellten sich ihm in den Weg.Stop, my dear! Wenn sie sich vor deinen Augen eincremen wollten, hätten sie es hier machen können.
Jimmy und Willy entschärften die Situation, in dem sie besitzergreifend die beiden neben Maria verbliebenen Damen die Hand auf die Hintern legten. So langsam dämmerte mir, was hier abging. Andrea war am frühen Sonntagmorgen mit Jimmy und Willy aufgetaucht. Hatte sich Sally womöglich an den Spielchen im Keller beteiligt? So wie Sally nun zu Boden blickte, konnte ich wohl davon ausgehen, dass sie zumindest eine devote Ader hatte.
Dagegen schaute Andrea ziemlich unbeeindruckt und nahm Jimmys Hand von ihrem Po, wie ich amüsiert feststellte. Es war klar zu erkennen, dass sie momentan nicht in der Laune war, sich dominieren zu lassen.
Mit einer Geste des Bedauerns meinte Harold: Bei meiner empfindlichen Haut wollte ich ja nur schnellstmöglich in den Schatten.
Über dieses kleine Zwischenspiel war mir aber auch aufgegangen, warum ausgerechnet Floh und Maggie mit Gina abgezogen waren. Vielleicht gab es auch bei dem Trio eine gemeinsame Neigung? Dann konnte die momentan der prallen Sonne ausgesetzte Gästeschar wohl noch etwas länger auf die Sonnenmilch warten.
Maria? Könntest du mal schauen, ob du vielleicht noch eine zweite Flasche an Bord findest?
Gib ihnen zehn Minuten, forderte Sally. Danach können wir immer noch schauen. Bis dahin werden wir wohl kaum verbrutzelt sein.
Die Stimmung entspannte sich wieder, als Maria von Andrea auf die Tanzfläche gezogen wurde und sich anfangs etwas gehemmt auf den Groove der Musik einließ. Nach und nach gesellte sich auch der Rest zu ihnen. Selbst mir, dem anerkannten Tanzbären ohne Talent, kribbelte der Bewegungsdrang in den Füßen und ließ mich auf der Stelle meinen Körper bewegen, um imaginäre Zigaretten auszutreten.
Zwei Lieder später tauchten die drei Damen vom Achterdeck auf. Meine schrägen Gedanken hatten augenscheinlich wenig mit der Realität gemein. Gina steuerte auf mich zu, Floh packte Harold am Handgelenk und Maggie griff sich George.
Nun zu euch drei Hübschen. Mitkommen!, befahl Maggie, was wir Auserwählten dann auch freiwillig taten.
Unserer Karawane schloss sich Maria an, die es recht eilig hatte, wieder ins Führerhaus zu kommen. Unweigerlich stellte ich mir die Frage, ob sie nur ihr Interesse für das Steuern eines Schiffs entdeckt hatte oder womöglich der Kapitän doch eine gewisse Anziehungskraft ausübte oder lag es an etwas ganz anderem? Sonnenmilch suchen?
Kaum hatte sich hinter Maria die Tür geschlossen, da zeigten die drei Entführerinnen ihr wahres Gesicht.
Ausziehen!, kommandierte Maggie und fügte ein resolutes Alles! hinzu.
Lachend streifte Harold sein T-Shirt über den Kopf und wir anderen Männer folgten seinem Beispiel.
Wenn ich meine Hose ausziehen soll, dann muss das jemand anderes übernehmen, ließ George verlauten und verschränkte seine Arme vor der Brust.
Als hätten sie es vorher abgesprochen, traten nun die Frauen auf uns zu und erledigten das für uns, wobei auch gleich die Unter- beziehungsweise Badehose mit hinunter gezogen wurden.
Die knapp verhüllten appetitlichen Formen vor unseren Augen hatten mehr oder weniger deutlichen Blutstau an zentraler Stelle produziert. Gina hatte ehedem eine recht treffende Einschätzung vorgenommen, die ich nun bestätigen konnte: nicht zu verachten, aber auch keine Größen, die bei einer erwachsenen Frau Angst aufkommen ließ.
Die Mädchen gingen aber zunächst lächelnd darüber hinweg, teilten sich die Sonnenmilch, drehten uns um hundertachtzig Grad und cremten unsere Rücken ein.
Gina ließ es sich nicht nehmen und kümmerte sich um meine Rückseite vom Nacken abwärts. Mein Po bekam eine Extraportion Sonnenschutz. Da ist bis jetzt wohl am wenigsten Sonne hingekommen, stellte sie schmunzelnd fest und massierte kräftig meine Bäckchen, bevor sie sich meine Beine vorknöpfte.
Praktisch gleichzeitig vollendeten auch Florentine und Maggie ihr Werk und krönten es mit einem leichten Klaps, gefolgt von der Aufforderung, dass wir uns umzudrehen hätten.
Wieder kreiste die Flasche mit der Sonnenmilch, unsere Gesichter und alles, was darunter lag, wurde nun vor den sommerlichen Wetterverhältnissen geschützt. Eine Region blieb allerdings erst einmal außen vor, und das hatte einen angenehmen Grund. Synchron gingen die Mädchen in die Hocke und beäugten die Anerkennung zeugenden Glieder. Keine Sekunde später fühlte ich Ginas Hand an meinem.
Scheiße! Was machst du da?, zischte ich gepresst.
Harold und George fragten nicht. Sie genossen einfach die zarte Behandlung, die nun einsetzte.
Ich spürte, wie sich meine Harpune kraftvoll aufrichtete, als Gina ihre Lippen um sie schloss, während sie ganz sanft mein Säckchen kraulte.
Ein blöder Machowitz tauchte aus den Tiefen meines Hirns auf.
Selten hatte dieser dämliche Spruch besser gepasst, als in dieser Situation. Gina, die mein Grinsen bemerkte, verknüpfte es aber wohl falsch.
Was ist? Du bist doch nicht kitzelig, oder?
Nein, mir ist nur gerade ein Witz eingefallen.
Na toll!, meinte sie angesäuert, Ich verwöhn dich gerade und du denkst an Witze. Ich kann ja aufhören.
Gina, du machst das toll, aber ich musste einfach daran denken, wie der Mann auf die Frage, wie er seine Eier am liebsten habe, mit leicht gekrault geantwortet hat.
Florentine hätte sich fast verschluckt und auch Maggie gluckste durch die Nase. Dass meine beiden männlichen Kollegen nicht verstanden, worum es ging, spielte keine große Rolle, zumal die Frauen zu ihren Füßen nur eine kurze Unterbrechung machten.
Mit einem Grinsen nahm die besänftigte Gina ebenfalls wieder ihren Service auf und verschluckte meine Eichel fast bis zum Anschlag. Himmel, was für eine Künstlerin in dieser Disziplin! Genießerisch schloss ich meine Augen und konzentrierte mich auf meine Empfindungen. In ständigem Wechsel leckte sie am Stiel, massierte vorsichtig alle geeigneten Stellen und nahm meine Spitze immer mal wieder tief auf.
Doch kaum war ich in dem Gefühl vollkommener Sinnesfreuden versunken, unterbrach Gina ihr gottgefälliges Werk und wechselte zu Harold. Floh übernahm George und bevor ich mich versehen konnte, kniete Maggie zu meinen Füßen.
Ihre moosgrünen Augen suchten meinen Blick und nach einem kurzen Augenblick der Überraschung lächelte ich ihr zu. Sie erwiderte es mit einem Zwinkern und machte sich hingebungsvoll an ihre Aufgabe. Es fühlte sich etwas anders an. Vielleicht nicht ganz so kunstvoll wie bei Gina, aber verdammt gut. Mund und Zunge wurden auch bei ihr von einer routiniert geschmeidigen Handarbeit unterstützt und brachten mich noch mehr zum Transpirieren, als es bei den spätsommerlichen Temperaturen sowieso schon der Fall war.
Nach einigen, wie ich fand, viel zu kurzen Minuten, fand der letzte Wechsel in dieser wohltuenden Disziplin statt. Zuvor aber leckte Maggies Zunge über meinen Bauch hoch bis zu meinem Gesicht. Leise flüsterte sie mir ins Ohr: Ich will dich nachher in mir spüren. Teufel auch! Mir lief es eiskalt über den Rücken. Mit einem sinnlichen Kuss verabschiedete sie sich, und als sie sich zu Harolds Füßen niederließ, kam Florentine zu mir.
Einer Feder gleich waren ihre Berührungen. Kaum zu spüren, mehr zu erahnen. Doch ihre Sanftheit verschaffte mir endgültig Wackelpeter in den Beinen. Wenn es einen Vergleich benötigte, so war es eher Homöopathie statt Schulmedizin. Manchmal ist weniger eben mehr, und wer heilt, hat recht.
Die Jungs neben mir bekamen inzwischen Probleme mit ihrer Atmung und keuchten hörbar. Just in diesem Moment stoppten die Maschinen und der Anker rasselte dem Meeresboden entgegen. Das hätte ich vermutlich nicht mitbekommen, aber gerade einmal einen Wimpernschlag später standen Fernando und Maria am Fuß des Aufgangs.
Während Maria wohl eher peinlich berührt war und den Horizont nach einem Regenbogen absuchte, grinste Fernando von einem Ohr zum anderen. ¡Pasadlo bien!
Er wünscht euch viel Spaß, übersetzte Maria fast flüsternd und wendete sich schnell ab zum Gehen. Fernando hob den Daumen, grinste immer noch, beeilte sich dann aber Maria zu folgen, die tatsächlich eine weitere Flasche Sonnenmilch ausgegraben hatte. Wahrscheinlich war sie unter dem Logbuch neben der Rumbuddel versteckt gewesen.
Kaum hatte sich das spanische Gespann verflüchtigt, kam auch schon wieder Gina zu mir und nahm mich an die Hand. Die ganze Sache war ein durch und durch abgekartetes Spiel; denn auch Floh und Maggie griffen sich ihren Ersterwählten.
Die Gleichheit ihrer Bewegungen, als sie erst ihre hübschen Hügel enthüllten und anschließend die Delten der Venüsse frisch eingeölt präsentierten, war äußerst verblüffend. Nicht nur mir stand wohl die Gier in den Augen. Tatsächlich schnippte Maggie kurz und dann lächelten uns drei glänzende Rückseiten an. Unsere Damen fassten an das Geländer achteraus und schauten einladend über ihre Schultern. Gina lockte mit einem Blick, dem kein Mann in meinem aufgeregten Zustand Widerstand entgegengebracht hätte. Einpacken und Schleifchen drum!
Wie in Trance trat ich noch näher an sie heran und gemeinsam vollendeten wir, wonach uns beiden der Sinn stand. Mein Denken setzte allerspätestens in dem Moment aus, als mich Gina in ihrer samtigen Grotte aufnahm. Ich hätte nie gedacht, dass ein Mädchen praktisch aus dem Nichts heraus, so ... mir fehlen fast die Worte, wenn ich nicht vulgär werden will. Sie war richtig vorbereitet und beantwortete mein Eindringen mit einem wohligen Seufzer.
Ja, stöhnte sie langgezogen und erleichtert auf. Viel besser als durchs Hosenbein.
Dieser Satz ließ Floh kurz aufmerken. Anscheinend eine Neuigkeit für sie.
Mir war es egal. Ich genoss die sanfte Festigkeit, die mich an bester Stelle umhüllte, und stieß ganz vorsichtig durch, bis es nicht mehr weiterging. Deshalb brauchte ich auch dringend eine kurze Verschnaufpause. Schließlich sollten wir beide etwas davon haben.
Gina streckte etwas ihren Rücken durch, womit sich nun die Gelegenheit bot, von hinten ihre Orangenhälften zu fassen. Genau das hatte sie wohl auch im Sinn gehabt, weil sie schnurrend ihren Po herausdrückte. Selbst in dieser eigentlich für sie kaum effektiven Position gab sie mir zu verstehen, wie sehr sie den Augenblick mit mir genoss, und ich müsste lügen, wenn ich das Gegenteil behauptete.
Da ich nun leicht vornübergebeugt hinter ihr stand, war mir auch Bewegungsfreiheit genommen. Doch das störte uns beide nicht. Statt sinnlos die volle Länge auszunutzen, war es ein erneutes Entdecken der verbundenen Organe. Durch geringe Gewichtsverlagerungen kreisten wir um unser momentanes Zentrum. Glatt wäre mir entgangen, was ich da gewichtig in meinen Händen hielt, wenn Gina nicht auch noch ihren Oberkörper im Stile einer orientalischen Tänzerin bewegt hätte.
Viel zu kurz war dieser perfekte Augenblick. Schon wieder sorgte ein Schnippen dafür, dass sich keine wirkliche Intimität einstellen konnte. Gina entzog sich mit einem bedauernden Lächeln und machte ihren Platz für Maggie frei.
Hab ich es dir nicht gesagt, dass ich dich in mir spüren will? Und schon wird mein Wunsch erfüllt.
Sie schien wirklich sehr interessiert daran zu sein, herauszufinden, wie ich mich anfühlte, denn sie steuerte äußerst geschickt auf unsere Vereinigung hinzu. Miss OHara wusste sehr genau, wie sie es anfassen sollte, und auch für mich war es nach all dem noch fast grünem Gemüse in den letzten Monaten ein tolles Gefühl.
Maggie ließ mich spüren, wie viel Erfahrung in ihr versammelt war: Eine Welle rollte von unten hoch zu meiner Eichel und wieder zurück. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, dann hätte ich eine Wette darauf abgeschlossen, dass dort eine sehr geschickte Hand am Werke ist. Doch sie ließ einfach ihre Muskeln spielen und verpasste mir so einen kurzfristigen Herzstillstand.
Als der Hohlmuskel in meiner Brust seine Pumparbeit wieder aufnahm und gleichzeitig mein Verstand auf sehr niedrigem Niveau einsetzte, fasste ich vorsichtig an ihre Seite. Ein tiefer wohliger Seufzer war die Antwort für mein beginnendes Stoßen.
Hm ... oh yes ... come on darling ... give it to me!
Ich mochte diese Frau, die klare Ansagen machte und ich ertappte mich bei der Vorstellung einer gemeinsamen Nacht mit ihr. Sie war weich und doch fordernd.
Ihre Brüste waren gerade so groß, dass sie sich in meinen Händen geborgen fühlen konnten und es war einfach ein tolles Gefühl mit ihnen zu spielen, während unser Blick aufs offene Meer führte. Gut, davon habe ich keinen Gebrauch gemacht, schließlich war Maggie einfach eine Frau, an der ich mich kaum satt sehen konnte. Sie hatte eine Klasse, die weit über ihre körperlichen Vorzüge hinausgingen. Sanft küsste ich ihren Nacken unter den kastanienbraunen Haaren, die sich durch ihren Aufenthalt im sonnigen Spanien eine Nuance aufgehellt hatten. Prompt zeigte sich eine Gänsehaut bei ihr. Und das bei diesen Temperaturen!
Es war ein Labsal, das wir beide teilten. Doch kaum hatten wir einen Rhythmus gefunden, der uns beiden Freude bereitete, da kam es zu einem weiteren Wechsel.
Och Menno!, protestierte ich.
Florentine guckte mich enttäuscht an: Freust du dich nicht auf mich?
Doch! Natürlich! Das hat nichts mit dir zu tun. Aber kaum habe ich mich auf eine Frau eingelassen, geht sie weiter. Da kommt doch keine Stimmung auf, maulte ich.
Darauf nahm sie mich zärtlich in den Arm und gab mir einen zartschmelzenden Kuss. Komm, lass uns zu Ende bringen, was wir eben begonnen haben.
Statt sich wie die anderen Frauen mit ihren himmlischen Hintern zu präsentieren, setzte sie sich auf die Reling und legte mir ihre Hände in den Nacken. Dabei zog sie mich nah an sich heran und schlang ihre Beine um meine Hüften, sodass ich ganz automatisch ihrer heißen Leibesmitte entgegenkam. Floh guckte mir tief in die Augen, während eine Hand an meinem Rücken hinunter streichelte, Station an meinem Po machte und schließlich meine weit gediehene Erregung umfasste.
Komm zu mir, schien ihr Blick zu sagen, doch erst ließ sie meine Eichel durch ihr heißes Tal fahren. Im nächsten Moment zog sie mich nach vorn und ich fühlte, wie sie sich meiner Speerspitze öffnete. Auf einmal schienen wir beide allein auf der Welt zu sein. Alles andere war nur noch zweitrangig. Nur tiefes Eintauchen in einen Strudel, der uns beide auf den Grund des Meeres zog. Gegenseitiges Spüren in einem Kuss vereint, der sich über den ganzen Körper erstreckte, ihr Busen an meiner Brust, der Stecker an ihrem Bauchnabel knapp unter meinem.
Ganz sanft gab sie mir die Sporen, zeigte mir ihre ganze Sehnsucht nach Zärtlichkeit. Angetrieben von ihrer Vorgabe brauchte ich mich nur hinzugeben und zu genießen.
Unsere intimen Gedanken kommunizierten auf telepathische Weise, sodass niemand Zeuge wurde, was wir uns zu sagen hatten. Es waren weiche Gefühle, die niemand in Worte kleiden konnte und zwischen uns hin- und herschwaberten. Stattdessen keuchten wir atemlos, hielten und küssten uns gegenseitig wie in einem fiebrigen Traum.
Und dieses Mal trieb ich unaufhaltsam auf einer Welle, die sich allmählich aus einzelnen Tropfen zu einer haushohen Säule auftürmte und schließlich krachend gegen eine Klippe schlug, wo sie in abertausend lichtbrechende Prismen zerstob. Regenbogen tanzten vor meinen Augen, ich verglühte in ihr, während Florentine wie eine unterkühlte Schiffbrüchige zitterte und sich an mich klammerte, als sei ich die einzige Planke im Ozean, die ihr verblieben war. Für mich war es fast zu viel. Überwältigt hatte ich selbst mit meinem Gleichgewicht zu kämpfen und mussten dennoch sehen, sie nicht loszulassen, da sie aller Wahrscheinlichkeit einfach nach hinten gekippt und über Bord gegangen wäre.
Wie bei einsetzender Ebbe das Meer zog ich mich allmählich aus ihr zurück und stellte sie vorsichtig auf ihre Beine, die sofort nachgaben. So kam es, dass wir beide etwas unsanft auf dem Hosenboden und damit in der Realität landeten.
Uns wurde schlagartig gewahr, dass wir von dem restlichen Quartett zuletzt beobachtet worden waren. George und Harold guckten gleichzeitig ent- und begeistert aus der Wäsche, während Maggie und Gina uns einen unverhohlen neidischen Blick zuwarfen. Und es war Gina, die sich abrupt wegdrehte und unter Deck auf Toilette rannte.
Verdammte Axt! Einem Impuls nach, wollte ich aufspringen und ihr nachlaufen.
Lass sie, meinte Maggie, die wohl nachempfinden konnte, was gerade in Gina vor sich ging. Du kannst nichts gegen ihre Gefühle machen.
Sie hatte vermutlich recht, aber ich fühlte mich trotzdem schuldig. Hätten die Mädchen eine andere Reihenfolge ausgemacht, wäre es anders gelaufen, doch nun war es eben so.
Auch Floh bekam wohl Gewissensbisse und ließ mich los.
Warum hat Gina denn nichts vorher gesagt? Ich hätte doch mit ihr getauscht.
Vielleicht hat sie erst im Nachhinein festgestellt, dass es ihr mehr ausmachte, als sie sich zuvor eingestehen wollte. Wir können es nicht mehr ändern, stellte Maggie kurz und bündig fest. Jetzt brauche ich eigentlich aber mal eine Dusche oder ein Waschbecken.
Danke dir!
herrje, also als Wiedergutmachung würde ich vorschlagen, das sich Stefan zusammen mit Floh um Ginas angeknackstes Seelenleben kümmern, aber dazu wird wohl eine Flasche Sonnenmilch nicht ausreichen....
Ich kann aber ihren Zustand irgendwie nachvollziehen, denn Gina hat ja schon am Anfang der Story angedeutet, das ihr Stefan mehr bedeutet, als nur ein schnelles Abenteuer. Wenn aber die Reihenfolge bei der Blasorgie, ähm.... Sonnenmilchmassage anders gewesen wäre, hätte wohl Floh einen Grund zum Schmollen gehabt, oder ?? ;)
Jetzt bin ich aber gespannt, ob und wie Stefan und Floh es schaffen, Gina wieder etwas aufzumuntern und ob die Tochter des Zeus alias Maria die Küchenfee auch noch ihren Teil vom lüsternen Kuchen abbekommt ;) Oder hat da der Kapitän des Vergnügungsdampfers schon den Daumen drauf ??
Wäre doch schade für unseren liebenswerten Charmeur :)
Gruss Sentinel :)
Hallo Sentinel,
ich schau mal, wie wir Gina aufmuntern können. Wer die Geschichte von Anfang verfolgt, weiß natürlich, dass sie sich über beide Ohren in Prince Charming verknallt hat. Allerdings wusste sie auch, was passieren würde. Schließlich hat sie mit Maggie und Florentine den Quatsch ausgedacht.
Ich kann nur vermuten, wie es dazu gekommen ist, nehme aber an, dass Floh indiskrete Details der ersten Runde ausgeplaudert hat. Und wie die drei so zusammen stehen und sich gegenseitig den Rücken eincremen, kommt eine von ihnen auf die Idee, ihn von seinen Sorgen gründlich abzulenken.
Bei Maria bin ich mir nicht ganz so sicher, was sich auf dem Ausflug noch so alles abspielen wird. Sie ist ja sozusagen noch Novizin in dieser Disziplin. Da hat sie noch Hemmungen, ihre erotischen Fantasien öffentlich auszuleben. Aber das dürfte auch den meisten Lesern so gehen ...
Lieben Dank für deinen Kommentar,
BeKoma
Geile Fortsetzung, danke BeKoma, bin schon wieder mal erregt.
*reinschleich* *in die Ecke stell und schäm*
Einfach toll wie immer :) Auch wenn mir die liebe Gina schon Leid tut :/ Aber was verliebt sie sich auch in so einen Casanaova
Hoffen wir mal dass Stefan das wieder irgendwie richten kann und/oder alles früher oder später ein gutes Ende nimmt....
Natürlich lieber später. Wir wollen ja nicht dass diese tolle Story so schnell vorbei ist ;)'
Ich bin wieder mal restlos begeistert lieber BeKoma :)
Ganz liebe Grüße
(von der treulosen Tomate)
Shintoya
Lieben Dank, auch an die treulose Tomate.
Tja, Gina hat wohl wirklich ein großes Herz für Stefan.
Aber ich muss euch so langsam aufs Ende der Geschichte vorbereiten. Keine Bange, es kommen noch ein paar Kapitel.
Liebe Grüße,
BeKoma
Hallo BeKoma,
ich habe Deine Geschichte, die Du in einem Buch veröffentlichen solltest, in einem Stück gelesen. Der Wechsel vom gefühlvollen Erleben zur spannenden Geschichte und zurück fesselt ungemein. Ich bin gespannt wie es weiter geht.
LG
Teufel1312
Hallo Teufel1312,
ich denke ernsthaft darüber nach, wenn ich das letzte Kapitel geschrieben haben. Wahrscheinlich als E-Book in einer Kaufversion.
Mich freut es, wenn dir meine Geschichte gefällt.
Empfehl mich weiter,
BeKoma
also wenn hier fast 4 Wochen gespenstische Ruhe an der Front herrscht, dann kommt bestimmt wieder ein Kapitel dabei raus, bei dem es unter Deck des Lustdampfers heiss her geht, weil Gina nicht nur von Stefan getröstet und wieder aufgebaut wird, sondern auch vom Rest der Crew ein paar lustvolle Zuwendungen bekommt :)
Wetten, das nicht nur die treulose Tomate, alias Shintoya, vom Lesen rote Bäckchen bekommt?? ;)
Gruss Sentinel :)
Hallo Sentinel,
schön, dass du den Thread mal wieder belebst, aber noch herrscht weiterhin Ruhe an allen Fronten. Wenn aber mal wieder was aus meiner Tastatur fließt, werde ich mich umgehend melden.
Na, so grob steht ja schon was im Notizblock und es wird sicher noch so einiges auf diesem Ausflug passieren.
Bis denne,
BeKoma
also wenn hier fast 4 Wochen gespenstische Ruhe an der Front herrscht, dann kommt bestimmt wieder ein Kapitel dabei raus, bei dem es unter Deck des Lustdampfers heiss her geht, weil Gina nicht nur von Stefan getröstet und wieder aufgebaut wird, sondern auch vom Rest der Crew ein paar lustvolle Zuwendungen bekommt :)Wetten, das nicht nur die treulose Tomate, alias Shintoya, vom Lesen rote Bäckchen bekommt?? ;)
Gruss Sentinel :)
Na ich geh doch stark davon aus das mich der nächste Teil erröten lässt Ein bisschen Lady bin ich ja doch noch ;)
Oha! Dann wollen wir mal für gute Durchblutung sorgen. Ich kann nichts versprechen, außer, dass ich mich am Wochenende mal ein paar Stunden dransetze ...
Freut mich, dass es dir gefällt, und ich kann deinen Wunsch durchaus verstehen ...
hmmm..... wenn Wünsche wahr werden, dann müsste bald wieder ein tolles Kapitel dabei rausspringen ;) Bis dahin muss ich wohl dafür sorgen, das die Story im Ranking nicht zu weit nach hinten rutscht :)
Gruss Sentinel
Sehr erregend und geil! Habe solche ein Erlebnis in einer Beziehung dauerhaft erleben dürfen und weiß genau was da passiert ist...
Herzlichen Glückwunsch dazu.
Mal sehen, wann es weiter geht.
Herzlichen Glückwunsch dazu.Mal sehen, wann es weiter geht.
Hoffentlich so schnell wie möglich BeKoma warten wohl alle schon drauf :::
Hallo erst einmal,
ich war in der letzten Zeit ziemlich beschäftigt. Dazu kam noch, dass ich mich in einer Ecke der Story verrannt hatte, die mir überhaupt nicht gefiel. Nun hat mir eine liebe Kollegin ein paar Denkanstöße gegeben, wie ich es besser machen kann. Trotzdem: So schnell wird das nicht klappen. Schließlich will ich hier keinen Schund abliefern, ein Schuss Humor und natürlich auch Erotik sollen schon drin sein. Gut Ding braucht leider bei dem nächsten Kapitel Weile. Danach wird es schneller gehen, da ich den größten Teil schon geschrieben habe.
Schönes Wochenende,
BeKoma
Hallo liebe Fee,
freut mich, dass sich auch mal wieder eine Frau traut, einen Kommentar zu hinterlassen.
Vielen Dank dafür,
BeKoma
Hallo lieber BeKoma :)
Lass dir Zeit mit der Fortsetzung....wir sind ja nicht ungeduldig......
Okay schlecht gelogen ich weiß :
Aber Schund aus deiner Feder...äh....Tastatur...unvorstellbar!
Ich denke das uns (besonders Sentinel und mich) das nächste Kapitel wie immer vom Hocker reissen wird, wobei ich von mir nur sagen kann dass ich mir das bestimmt wieder mehrmals durchlesen werde damit sich jedes Wort, jede Stimmung und jedes Kribbeln ganz genau einprägt ;)
In freudiger Erwartung
LG Shintoya
Hallo Shintoya,
schön, dass du mich auch anspornst. Ich weiß ja, dass ich euch jetzt wirklich lange habe hängen lassen.
Freut euch auf einen schönen Nachmittag am Strand mit Stefan und seinen 3 + 1 Engeln, Fernando, der Band Pig Day und deren Management.
Was kann ich noch verraten? Stefans Überfahrt wird ein bisschen schwierig. Dann wird es gemeinsamen Badespaß geben. Der Rest läuft noch unter Betriebsgeheimnis.
Liebe Grüße,
BeKoma
Ach wie gemein erst anfüttern und dann hängen lassen *grummel*
Nu bin ich noch Neugieriger wenn das überhaupt noch möglich ist....*ungeduldig auf der Couch rumzappel*
Aber nunja gut Ding will Weile haben also übe ich mich weiter in Geduld...*nervös auf der Unterlippe rumkau*
Alles gut
Liebe Grüße, Shintoya (die Ungeduldige)
Was soll ich denn machen? Halb fertig, ist doch auch nichts. Ist schon irgendwie ein schwieriger Teil zu schreiben. Ich halt mich ran.
Liebe Grüße,
BeKoma
Nein halb Fertig ist wirklich nichts :)
Du machst das schon da bin ich mir sicher... und wenn es eben etwas länger dauert ist das auch ok :)
Schliesslich willst du uns ja nichts schlechtes Präsentieren...
Lass dich von mir nicht hetzen
Ganz liebe Grüße
Shintoya
Endlich ist das zwanzigste Kapitel fertig. Es tut mir leid, dass ihr so lange warten musstet, aber ich habe mehr als die Hälfte des eigentlich fertigen Kapitels in die Tonne geworfen. Nun hoffe ich, dass ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid.
- - - Aktualisiert - - -
Die Erweckung des Lichts
Platsch
... und ich ein Bier! Unbemerkt war Andrea aufs Achterdeck gekommen. Ihrer Miene nach zu schließen, brauchte sie keine Erklärungen. Unsere Nacktheit störte sie nicht, obwohl sie selbst immer noch in voller Montur unterwegs war. Daraus schloss ich nun meinerseits, dass vorn wohl tatsächlich nur getanzt worden war.
Kannst du mal nach Gina gucken? Sie dürfte sich auf dem Klo eingeschlossen haben, bat Floh ihre Freundin.
Okay. Sobald ich mein Bier habe.
Kaum war Andrea die Stufen hinunter verschwunden, tauchte auch der Rest auf. Hunger, Durst, Sonne und wohl auch eine ordentliche Portion Neugier dürften den Ausschlag gegeben haben; denn die Schar verteilte sich gleich entsprechend. Die Jungs, einschließlich Fernando, grinsten von einem Ohr zum anderen, Sally sowie Maria machten sich am Buffet zu schaffen. Es war ein Jammer, dass Fernando so einsprachig aufgestellt war. Zu gerne hätte ich erfahren, was Maria angesichts des eindeutigen Treibens vom Stapel gelassen hatte.
Wie waschen wir uns denn jetzt?, fragte die halb bekleidete Florentine recht pragmatisch.
So wie ich das sehe, sind wir wohl am Ziel unserer kleinen Reise angekommen, aber vielleicht hält der Seebär eine kleine Ansprache, vermutete ich mal und deutete in Fernandos Richtung.
Ja und?
Du hast doch Badesachen bei. Spring ins Meer!
Sie blickte mich an, als ob ich einen kräftigen Sprung in der Schüssel hätte. Genau in dem Moment sagte Fernando exakt dasselbe. Das heißt, er ließ Maria übersetzen, dass wir schon ankerten, er gleich ein Boot zu Wasser lassen wolle und dann könnten wir uns entscheiden, ob wir mitfahren oder zum Strand schwimmen wollten, der nicht einmal hundert Meter von uns entfernt lag.
Die Kleidung, die eben noch halb angezogen war, ließ Floh wieder sinken. Dann kletterte sie etwas wackelig auf die Reling und machte einen formvollendeten Kopfsprung, der beim Eintauchen ins Meer kaum das Wasser kräuseln ließ.
Fucking crazy girl!, entfuhr es Harold und hechtete wie vom Teufel besessen hinterher. Von Eintauchen konnte allerdings weniger die Rede sein. Nennen wir es Aufschlagen. Und zwar mit dem Bauch voran. Autsch!
Ich wusste zwar nicht, dass Dummheit ansteckend ist, aber der Rest Pig Day entledigte sich ebenfalls der überflüssig gewordenen Kleidung und tat es ihm gleich. Und zwar haargenau. Kids!, kicherte Maggie.
Freibeuter Fernando
Inzwischen kümmerte sich Fernando um das Boot und Maria stand fast ehrfürchtig daneben und bewunderte das Spiel seiner Muskeln.
Für mich wurde es Zeit, mal nach Gina und Andrea zu gucken. Unter Deck saß Andrea vor der Klotür und unterhielt sich leise mit Gina. Als sie mich sah, schüttelte sie stumm ihren Kopf. Meine Anwesenheit war hier wenig hilfreich und nicht gewünscht. Also bog ich vorher ab und köpfte eine weitere Flasche Bier. Das Zeug tat gut, aber angesichts der hinter mir liegenden körperlichen Anstrengungen und der Wärme des Spätsommers zeigte es auch seine Wirkung.
Zurück an Deck konnte ich mir gerade noch einen Teller mit den Köstlichkeiten des Meeres zusammenstellen und vertilgen, bevor die übrigen Damen die Speisen in die Kühlung brachten. Es war schon komisch: Obwohl es meine Party war, stand ich nun allein herum.
Irgendein Heinzelmännchen hatte die auf Deck verstreuten Klamotten fein säuberlich zusammengelegt. Ich fand tatsächlich meine Badehose und zog sie an, denn im Moment gab es nur fünf Nackedeis und die waren schon fast am Strand angekommen, wie ich mit einem flüchtigen Blick feststellte. Wenig überraschend kreisten die Jungs wie ein Haifischrudel um Florentine, die sich allerdings wenig bis gar nicht beeindruckt zeigte und einfach dem Ufer zustrebte.
Währenddessen brachte Fernando eine Strickleiter am Heck an und machte eine einladende Geste in meine Richtung.
Unbeholfen kletterte ich herunter und wartete. Kurz darauf kamen Maria, Maggie und Sally nach. Ehrensache, dass ich den Damen Hilfestellung gab. Und der durchaus leckere Anblick entgegenkommender Beine und Hintern entschädigte massiv für meine Höflichkeit.
Über eine kleine Winde kam Proviant für ein ausgiebiges Picknick nach unten. Maria dolmetschte Fernandos Anweisungen, während sie mit den anderen Frauen für Balance sorgte. Das war auch durchaus ausreichend fürs Beiboot, aber als ich das Netz auf eine freie Stelle am Boden manövrieren wollte, hieß es keine Sekunde später Mann über Bord. Was genau passiert war, konnte ich gar nicht sagen. Im Nachhinein war es wohl eine hinterhältig konzertierte Aktion von Maria und Fernando. Aus unerfindlichen Gründen kam die Ladung am Haken in Bewegung. Ich wollte nicht unbedingt getroffen werden, versuchte auszuweichen und dann brauchte es nur noch eine leichte Kippbewegung, um mich ins Mittelmeer zu befördern.
Statt mir, dem armen, ertrinkenden Gastgeber, zu helfen, hielten die Zeuginnen sich die Bäuche vor Lachen. Je mehr ich mit den Armen herumfuchtelte, desto lauter wurde das Gelächter. Vereine dich mit den Elementen!, riet mir doch Maggie glatt. Weiber! Aber Fernando war keinen Deut besser. Der hatte die Winde gestoppt und wischte sich eine Träne aus den Augen. Das würde ein Nachspiel haben!
Mit wenigen Schwimmzügen war ich am Boot und schon reckten sich mir drei Paar helfende Hände entgegen.
Komm her, Stefano, grinste Maria.
So nicht!, dachte ich mir und schwamm um das Boot herum zur Strickleiter, an der ich mich zurück nach oben aufs Deck hangelte.
Fernando besaß sogar noch die Frechheit und reichte mir sogar eine Hand, um mich über die Reling zu ziehen.
Kaum war ich in Sicherheit, zeigte ich auf die Strickleiter und schickte ihn pantomimisch ins Boot. Er zuckte nur mit den Schultern und nahm den entgegengesetzten Weg, den ich gerade hochgeklettert war. Unten angekommen, machte er sich beim Verstauen der Ladung verdient, hob seinen Arm und bedeutete mir, dass ich nun wieder hochziehen könne.
Erst suchte ich ein bisschen, aber schließlich fand ich den Hebel. Das Netz befand sich gerade mal in halber Höhe, da hörte ich, wie der Außenbordmotor gestartet wurde.
He! Was gibt das denn jetzt?
Die drei unehrenhaften Damen schipperten winkend mit ihrem Piraten davon und ließen mich einfach stehen. Saubande!
Lauschohr
Ich stand im wahrsten Sinne des Wortes da, wie ein begossener Pudel und tropfte vor mich hin. Einige Vorteile hatte mein unfreiwilliges Bad sicher gehabt: Einerseits hatte ich nun meine Wäsche vollzogen und andererseits war meine Birne wieder frei. So schnell konnte ich auf andere Weise kaum nüchtern werden.
Unschlüssig guckte ich mich auf Deck um. Nach unten wollte ich nicht. Also dann nach vorne. Zeit, mal die Anlage zu inspizieren. Ein ziemlich feister Laptop mit Apfel-Emblem, ein paar handliche, böse Aktiv-Boxen und ein kompakter Subwoofer aus dem gleichen Hause hatten eben ordentlich Druck entfaltet. Definitiv partytaugliche Ausrüstung und sicher nicht das erste Mal im Einsatz. Der Strom aus den Akkus würde nicht ewig halten, aber wie ich Fernando einschätzte, würde er zu gegebener Zeit eine Lösung finden.
Zu gerne hätte ich mal einen Blick auf die Titelliste geworfen, dafür hätte ich aber die Kiste hochfahren müssen. Tja, ich fand es besser, das Zeug mal ein bisschen abzudecken. Die Oberfläche der Beschallungsanlage hatte nämlich schon die Temperatur erreicht, bei der man ohne Weiteres ein paar Spiegeleier hätte braten können.
Dieser Gedanke führte mich dann gegen meine ursprüngliche Absicht doch unter Deck in die kleine Kajüte, in der ich mit Floh neckische Spielchen veranstaltet hatte. Wie ein Schatten huschte ich die Stufen hinunter und bog gleich ab. Im Laufe meiner Suche nach irgendwelchen Laken hörte ich Andrea beruhigend auf Gina einreden. Ginas Antworten konnte ich mir in etwa zusammenreimen.
Mann, Gina. Was du hier für eine Show abziehst, ist echt Scheiße. Stefan ist doch kein Arschloch, nur weil er mit einer anderen besseren Sex hat. Wirklich nicht.
Es tut trotzdem so weh.
Ich weiß, wie es sich anfühlt. Mit Maria ist er ähnlich abgegangen, als ich dabei war. Dafür hat er mich im Pool gepoppt.
In echt jetzt? Im Pool? Nicht am Beckenrand?
Nee, er wollte eigentlich schwimmen. José turnte durch den Garten. Da war nix mit Beckenrand.
Das war echt verrückt gewesen und ich erinnerte mich dunkel daran, dass Andrea mir noch irgendwas im Meer angedroht hatte.
Geräuschvoll zog Gina den Rotz hoch. Das Nächste musste wohl ihre Frage gewesen sein, wie es gewesen sei.
Cool kann ich nur sagen. Ich hatte ja schon so manche verrückte Sache hinter mir, aber das war spacig. Ich habe die Kacheln unter Wasser an meinem Abgang teilhaben lassen.
Und mich hat er auf der Fete durchs Hosenbein gevögelt.
Nun staunte Andrea nicht schlecht.
Vor allen Leuten?
Nee, so da hinten im Garten, wo uns keiner gesehen hat. Da waren aber auch andere Pärchen. Und hinterher haben wir noch eine Wasserschlacht im Pool gemacht.
Siehste. Du kannst ihn nicht zwingen, dich zu lieben. Er mag uns alle, liebt aber keine von uns. In seinem Kopf ist immer noch seine Ex. Klingt hart. Kannste aber nicht ändern. Und trotzdem ist er ein feiner Kerl.
Unterdessen hatte ich eine Kommode unter einer Koje gefunden und zog ein paar Laken heraus. Andreas Worte hatten wohl nicht nur mich mitten ins Herz getroffen, sondern auch Wirkung auf Gina gemacht, denn kurze Zeit später hörte ich das Entriegeln der Tür.
Da saß ich nun in der Falle. Während die beiden Mädchen miteinander tuschelten und sich gegenseitig trösteten, konnte ich mich nicht rühren. Wie hätte ich dagestanden, wenn sie meine Anwesenheit bemerkt hätten? Wie ein Lauschohr!
Ein paar Momente verharrte ich also, dann hörte ich, dass Andrea sich mit einem Bier versorgte und anschließend mit Gina die Stufen zum Deck hochging. Toll! Und nun? Ich konnte ja nicht ewig unten bleiben.
Tief durchatmen! Langsam zählte ich von zehn zurück, packte meinen Kram und versuchte mit einer Unschuldsmiene wieder im Tageslicht aufzutauchen.
Das hätte ich mir auch sparen können. Die beiden hatten sich aufs Vorderdeck verkrümelt.
Algengrün
Mutig umrundete ich das Führerhaus und da lagen die beiden im strahlendsten Sonnenschein auf ein paar antiken Klappliegen und präsentierten mir ihre hübschen Kehrseiten. Augen zu und durch. Andreas giftiges Reptil auf dem Rücken guckte durch die züchtige Aussparung im Rückenteil des Badeanzugs und grinste mich hämisch an.
Na, ihr beiden.
Wo kommst du denn her?, wollte Andrea wissen. Es sind doch alle zum Strand.
Tja, man hat mich mit euch beiden als Schiffswache zurückgelassen. Zumindest glaube ich, dass das die Absicht dieses Piratenkapitäns war. Und dann habe ich erst hier oben ein bisschen herumgegammelt, bevor ich gerade unter Deck bin, um ein paar Tücher zu holen. Das Zeug hier muss abgedeckt werden.
Ein angehobener Kopf, der sich in meine Richtung wandte, und eine hochgezogene Augenbraue zeigten deutliche Symptome, dass mir Andrea nicht über den Weg traute. Vielleicht ein bisschen zu hastig deckte ich die Geräte ab.
Ihr solltet nicht so in der prallen Sonne liegen, sonst bekommt ihr noch einen Sonnenstich und ähnelt mehr der chinesischen Flagge als einem Brathähnchen, riet ich noch so nebenbei, wofür mir ein Handtuch an der Nase vorbeisegelte.
Wir haben uns gegenseitig ordentlich mit Marias Sunblocker eingecremt, aber das Bier wird viel zu schnell warm. Das gibt dicke Birne oder Vollrausch oder beides. Sie unterstrich ihre Aussage mit einem hastigen Ausstoß von Kohlendioxid durch den Mund, der fast das Motorengeräusch des herannahenden Bootes übertönt hätte, aber eben nur fast.
Ein gutes Alibi, um mich wieder aus der Schusslinie der beiden Elfenwesen zu bringen, denn mit dem Korsaren hatte ich noch ein Hühnchen zu rupfen. Der war aber so schlau gewesen, gleich Maria als Dolmetscherin wieder mitzubringen und sie wie ein Schutzschild vor sich die Strickleiter hochzutreiben. Mir entging nicht, dass er weniger kontrollierte, ob die spanische Prachtbraut unfallfrei hochklettern konnte, sondern ziemlich offensichtlich auf eine Gegend bei ihr starrte, wo er nicht mehr als Erster hingelangen konnte.
Ganz Gentleman half ich Maria über die Reling und setzte mich gleich so hin, dass Fernando nicht ohne Probleme an Bord gelangen konnte. Da machten sich meine Erfahrungen aus den Achtzigern bezahlt, die ich bei diversen Sitzblockaden an der Startbahn West oder in Wackersdorf gemacht hatte.
Doch der Schiffsführer ließ sich nur kurz aufhalten, hangelte wie ein Pavian einfach an mir vorbei und zog sich mit einem Klimmzug hoch. Nur eine reine Bösartigkeit von mir hätte ihn wirklich abhalten können, aber ohne Kapitän kamen wir wohl kaum wieder zurück zu unserem Ausgangshafen, und außerdem hätte ich mir auch den Unmut meiner Haushälterin auf mich gezogen. Wer wollte das riskieren?
Ein männliches Schulterklopfen und ein entwaffnendes Grinsen von Fernando beendete unsere kleine Fehde, noch ehe sie begonnen hatte.
Fernando plapperte auf mich ein, als ob ich ihn verstehen könnte und Maria konnte mit ihrem Talent für Simultanübersetzungen glänzen. Vielleicht tat sich da doch noch eine Beschäftigungsmöglichkeit auf. Mein Konzern unterhielt diverse Tochtergesellschaften in Südamerika.
Doch ich schweife ab. Ungerührt übersetzte Maria meinen Text, zwinkerte dabei Fernando zu.
Er wollte sich entschuldigen und lässt mich fragen, ob du dir wehgetan hast.
Habe ich nicht. Aber er allein war ja wohl kaum verantwortlich, meinte ich grummelnd und blickte Maria vorwurfsvoll an.
Maria erklärte mir, dass das Boot mit vier Leuten und Ladung voll gewesen sei. Es hätte also auf jeden Fall einer wieder aufs Schiff gemusst. Und nun wolle er mich mit den beiden übrigen Mädchen und einer Kiste an den Strand fahren. Das konnte ich glauben oder bleiben lassen.
Was ist denn in der Kiste?, fragte ich neugierig bei Fernando nach.
Ah, si! Er nickte mir zu, öffnete die Verschlüsse und ließ mich einen Blick hineinwerfen. Das konnte man mal eine professionell zerlegte Campingausrüstung nennen: ein Pavillon, ein Grill und noch andere Sachen , die einen Landaufenthalt angenehmer gestalteten.
Sogleich durfte ich wieder ins Boot hinunterklettern, Maria scheuchte Andrea und Gina von den Liegen hoch, hielt gleich noch eine Gardinenpredigt über die Unvernunft deutscher Touristen im Umgang mit der spanischen Sonne. Meine Rede!, grinste ich in mich hinein.
Fast wäre ich noch einmal vom Boot gekippt, weil mich meine beiden Lause-Mädchen mit ihren Körpern blendeten, als sie die Strickleiter herunterkletterten.
Doch sie waren ganz brav und sorgten sogar für die Statik. Einzig an Ginas Seite bewirkte ihre Oberweite für eine kleine Unwucht.
Und dann kam schon ein Ola! und die Kiste wurde vorsichtig heruntergelassen. Diesmal ging alles glatt. Während Fernando mir mit Händen und Füßen die Position klarmachte, schaffte ich es sogar auf den Beinen und im Boot zu bleiben. Damit war es aber auch eigentlich schon voll. Unser Seebär schaffte es dennoch, sich hineinzuquetschen und an den Außenborder zu setzen. Ich selbst hatte ein winziges Fleckchen vorn für mich.
Er winkte noch einmal freundlich zu Maria hoch, warf ihr ein Kusshändchen zu, worauf sie planmäßig errötete, startete den Motor und drohte ihr wohl an, sie abzuholen oder so ähnlich. Auf jeden Fall hob Maria den Zeigefinger und die Geste sah nicht ernsthaft nach Schimpfen aus.
Kaum hatten wir ein paar Meter zwischen uns und dem Schiff gebracht, da drehte Fernando ordentlich am Gashahn. Gekreische der Mädels war die voraussehbare Folge, und je mehr sie kreischten, umso wilder wurde die Fahrt. Es war nicht davon auszugehen, dass er irgendwelchen Riffen ausweichen musste, um seine rasanten Schlenker zu rechtfertigen. Auf jeden Fall war ich wohl genauso weiß im Gesicht wie meine Knöchel an der Hand vom Festhalten. Gut das Gesicht könnte auch algenfarbig gewesen sein.
Plötzlich erstarb der Motor und mit reichlich Restschwung schob sich das Boot knirschend auf den Strand. Das hohe Gericht urteilte im Namen des Gesetzes der Fliehkraft und ließ mich die Erfahrung eines Katapultgeschosses machen. Wieder einmal machte ich unfreiwillig Bekanntschaft mit Mutter Erde, aber der Sand war schon weicher als derweil der Boden meines Büros.
Streckenrekord
Zu Fernandos Entschuldigung muss ich sagen, dass er wirklich sofort zur Stelle war und einen Schwall iberischer Worte über mich auskippte, der wohl sein Bedauern zum Ausdruck bringen sollte.
Heldenhaft lehnte ich seine Aufstehhilfe ab und fand mich im nächsten Augenblick umringt von der besorgt dreinblickenden und überaus lecker ausschauenden Damenmannschaft FC Paloma.
Alles in Ordnung?, erkundigte sich Floh als Erste.
Gar nicht so einfach, eine Antwort zu formulieren, wenn fünf Nixen gleichzeitig versuchen, Sand abzuklopfen und medizinische Gutachten zu erstellen. Und manches wurde an garantiert unverletzten Stellen untersucht. Gut, dass ich noch etwas schlapp von der letzten Nummer war.
Ich werde es überleben, kommentierte ich heroisch ihre Bemühungen und humpelte etwas theatralisch mit schmerzverzerrtem Gesicht umher.
Fernando winkte die anderen Jungs heran und zusammen entluden wir die Fracht.
Zunächst wurde der Pavillon aufgebaut und danach ging es an den Grill. Ruck zuck stand alles betriebsbereit.
Doch während die Männerwelt mit Gott und der Welt zufrieden war, weil wir unser Schicksal deutlich besser angetroffen hatten als Robinson Crusoe, schauten die Mädels ein bisschen ratlos aus ihrer nur teilweise vorhandenen Wäsche. Andrea, die Pragmatikerin schlechthin, kam dann auf mich zu, weil sie wohl mir am meisten traute: Sag mal: Sollen wir jetzt die ganze Zeit nackt herumlaufen und in den Sand setzen? Sand in allen Ritzen ist echt nicht so prickelnd. Wirkt wie Schmirgelpapier beim F... Andrea biss sich auf die Zunge, aber tapfer brachte sie ihr Anliegen vor: Wir bräuchten zumindest ein paar Handtücher.
Dem konnte ich nicht widersprechen.
Was also tun? Theoretisch wollte ich jetzt mal was von der Feier haben, die ich angeleiert hatte, aber so wie es aussah, musste ich weiter Chef spielen.
Seufzend ging ich in der vagen Hoffnung zu Fernando, ihm mit Hilfe von Zeichensprache den Inhalt meines Wunsches vermitteln zu können.
Junge, wir brauchen Handtücher, ließ ich verlauten und deutete ein Rechteck an, das ich mir virtuell um die Hüften band.
Lona? Das Fragezeichen schwebte rotleuchtend über seinem Gesicht.
Auch die pantomimische Darstellung des Abtrockenvorgangs brachte keine Erhellung. Als ich dann aber aufs Boot und anschließend aufs Schiff zeigte, wurde sein Gesicht so lang, dass er fast hineingetreten hätte.
Carajo!
Einen Zehner für deine Gedanken, murmelte ich vor mich hin.
Doch Fernando schob bereits das Boot mürrisch ins Meer zurück und ließ mich einsteigen. Im Nullkommanichts war der Motor an. Statt der halsbrecherischen Kurven versuchte er nun einen neuen Streckenrekord aufzustellen. Trotz eigentlich spiegelglatter See hopste die Nussschale wie ein Jo-Jo und nun war ich wirklich nahe dran, die Fische zu füttern.
Doch nach wenigen Sekunden zog er eine enge Schleife und brachte uns direkt unter die Strickleiter.
Fernando!, hörte ich Maria von oben schimpfen: ... loco perdido!
Der machte immer noch den Eindruck, als wäre er Vegetarier, dem man die Wahl zwischen Kalbshaxe und Schnitzel ließe, hob abwehrend die Hände und kümmerte sich fortan gezwungenermaßen um die Wünsche seines Gastgebers.
Kreidebleich und ziemlich wackelig kletterte ich hoch, Fernando hinter mir.
Tut mir leid, flüsterte mir Maria zu und warf Fernando einen bösen Blick zu.
Warum ist er so sauer?
Ach, er wollte euch absetzen und dann wollten wir gemeinsam Schiffwache halten.
Und sicher den Motor erklären und einen Ölwechsel machen, blödelte ich schon wieder grinsend. Treffer, versenkt!
Fernando, der gerade über die Reling kletterte, bekam trotzdem einen Schwall ab, den man unschwer als kalte Dusche identifizieren konnte. Junge, da kommt noch was auf dich zu, dachte ich mir und konnte mir kaum das Grinsen verkneifen. Solange keiner die Hosen anhat, dürfte es gut laufen, aber da musst du sie erst hinbekommen.
Als sich Maria mir wieder zuwendete, fragte sie mich, was denn der Grund für die Fahrt gewesen sei.
Die Mädels wollen Handtücher. Frisch eingecremt würden sie wie panierte Fischstäbchen aussehen, wenn sie sich in den Sand legten. Sicherheitshalber nehme ich auch noch ihre Taschen mit.
Daran hätten wir auch gleich denken können. Fernando ... Die Übersetzung erübrigt sich, da der arme Kerl umgehend alles zusammensuchte, was auch nur im Entferntesten vergessen worden sein konnte. Der wollte partout ausschließen, dass er von seiner Schiffswache noch einmal abgehalten wurde. Konnte ich schon nachvollziehen, auch wenn ich mit unterschwelliger Eifersucht zu kämpfen hatte. Maria war ja auch ein flotter Käfer, und welch junger Kerl hätte sie nicht gerne mal ein Stündchen in den Maschinenraum entführt?
Ein letztes Mal musste die Winde Schwerstarbeit leisten und dann ging es ganz gesittet zurück zum Strand.
Weihnachten im Frühherbst
Das Löschen der Ladung zog sich länger hin, da das ganze Zeug halbwegs sinnvoll verteilt werden wollte. Am Ende waren alle Anwesenden glücklich und ich klopfte Fernando kameradschaftlich auf die Schulter.
Sei lieb zu ihr und lass keine Klagen hören. Teil zwei des Satzes hatte ich mit einer geballten Faust pantomimisch für ihn übersetzt.
Er hatte mich verstanden, wie mir sein gesenkter Blick verriet. Maria ...
Schon gut. Zieh Leine!, grinste ich kameradschaftlich.
Ungefähr mit Lichtgeschwindigkeit beamte er sich davon.
Holt er jetzt Maria?, erkundigte sich Andrea mit unschuldiger Miene, die die Szene beobachtet hatte.
Sicher. Ganz sicher. Vorher muss er aber noch die Antriebswelle schmieren, oder so.
Dafür bekam ich einen Knuff von ihr in die Seite. Oder so, ja?
Lass ihn sein Glück versuchen. Sollte er ihr dumm kommen, dann darf er sich auf was gefasst machen. Du hättest sie eben an Deck erleben sollen, als wir das Zeug geholt haben. Himmel! Die hat ihn ganz schön einen gegeigt.
Andreas Lachen erzeugte Aufmerksamkeit, wenn auch nur kurzfristig. Die Band unterbrach den Bau ihres monumentalen Damms gegen hereinbrechende Sturmfluten, den sie mit bloßen Händen auftürmte und mit allerlei Strandgut verzierte.
Die ölig-glänzende Schlange auf Andreas Rücken zwinkerte mir immer noch eingesperrt zu und dann folgte ich ihr unter den Pavillon, wo Sally genüsslich Wein aus einem Pappbecher schlabberte.
Wo sind denn die anderen?, wollte ich von Andrea wissen.
Och, die halten gerade große Aussprache. Kann noch was dauern.
Ihrem Blick entnahm ich, dass sie wohl eine sehr genaue Vorstellung hatte, wie diese Friedensverhandlungen ablaufen würden, aber nicht damit heraus wollte.
Kann ich ein Wasser haben?
Ohne mit der Wimper zu zucken, griff Andrea in die Box und warf mir eine Dose Bier zu. Das Wasser brauchen wir vielleicht noch zum Kochen.
Nee, is klar, auf dem Grill kochen. Ich tippte mir mal an die Stirn und erntete eine herausgestreckte Zunge von Andrea.
Ein bisschen ratlos hielt ich die Bierdose in meiner Hand, entschloss mich nach kurzem Zögern dann doch einen Schluck zu nehmen und setzte sie vorsichtig neben mich in den Sand.
Das Zischen hatte dann aber die Jungs aufmerksam gemacht und wurden nun von Sally mit Gerstensaft versorgt.
Wann wollen wir denn grillen?, fragte ich mal die Runde und übersetzte es für Andrea.
Noch nicht. Ich bin noch satt vom Buffet an Bord.
Und was stellen wir jetzt so lange an?
Ich werde jetzt erst einmal meinen Schlaf nachholen, den ich in deiner Hütte nicht bekomme.
Frechheit!
Demonstrativ gähnte Andrea und breitete sich auf einem großen Laken aus.
Ich quatschte noch eine Weile mit den anderen über ihre weiteren Pläne. Die Platte sollte im Rohbau noch hier in Spanien fertig und dann Ende Oktober in London abgemischt werden. So könnte man unter günstigen Umständen noch im Weihnachtsgeschäft dabei sein. Das brachte mich glatt auf die Idee, einen Sommersong vielleicht mit Glöckchen und Hohoho aufzupeppen.
So macht ihr zweimal Kohle: Weihnachten unterm Tannenbaum und dann im Sommer noch mal.
Erst guckten sie mich an, als ob mir das Bier in die Birne gestiegen sei, aber so nach und nach fanden sie den Gedanken nicht uninteressant. Natürlich müsste das noch mit der Plattenfirma abgesprochen werden, aber so generell hätten sie nichts einzuwenden.
Die Erweckung des Lichts
Das ich-weiß-nicht-wievielte-Bierchen drückte so allmählich auf die Blase und wollte wieder hinaus. Andrea war tatsächlich eingepennt und machte einen zufriedenen Eindruck, die Engländer in der Runde diskutierten das Pro und Kontra meines Vorschlags, sodass ich nicht weiter vermisst wurde.
Bei meinem 360°-Rundum-Blick entdeckte ich ein paar schattenspendende Bäume, die wohl auch jeder Hund akzeptiert hätte, um sein Revier zu markieren. Warum sollte ich sie dann verschmähen? Vorsichtig bewegte ich mich durch den Sand, der durch die Mittagshitze durchaus Ähnlichkeiten mit einer rotglühenden Herdplatte aufwies. Das bedeutete wiederum, dass meine Gangart eine Verwandtschaft zu Rumpelstilzchen hätte nahelegen können. Gut, dass mich niemand dabei beobachtete.
Kaum hatte ich jedoch begonnen, den Baum glücklich zu machen, hörte ich leise Stimmen. Das mussten meine vermissten Gäste sein. Nun wusste ich zwar, dass sie eine Aussprache halten wollten, die man natürlich auch nicht belauschen sollte, doch faktisch hatte ich auch etwas damit zu tun. Gina hatte ja nicht verkraftet, dass ich mit einer anderen Frau sexuell besser harmonierte und nun musste ich auch erfahren, ob sie weiterhin die Spaßbremse spielen wollte, oder ob sie sich wieder einbekommen würde. Alles laue Entschuldigungen für mein lausiges Verhalten, dass ich nun an den Tag legte.
Ich pirschte mich leise vor, was unter den Bäumen durchaus angenehm war. Von meinem Gehör wurde ich in Richtung einiger Sträucher geleitet, die mir die weitere Sicht nahmen. Als ich nahe genug war, konnte ich dann auch ihre Stimmen auseinanderhalten und ich setzte mich bequem und gleichzeitig unsichtbar in den Sand.
Maggie sprach mit einer samtigen Stimme zu Gina. Weißt du, Kleines, dein Prinz konnte nicht wirklich was dafür. Manchmal ist es so, dass die Sterne ihre Energie ungleich verteilen. Entscheidend ist das aber nicht.
Aber auch dich hat er ganz anders angesehen. Von Floh will ich gar nicht reden. Für so einen Blick von ihm würde ich alles geben.
Gina konnte einem schon leidtun. Sowohl Maggie als auch Florentine waren einfach ein anderes Kaliber. Mit Gina konnte ich prima kuscheln, aber ich spürte immer wieder, dass sie mehr wollte und das ließ mich innerlich zurückzucken.
Soll ich darauf stolz sein?, fragte Floh. Ich werde ihn genauso wenig bekommen, wie wir alle. Seine Ex-Frau schwirrt immer durch seinen Kopf. Die Sache zwischen ihm und ihr ist noch nicht zu Ende.
Aber er ist doch geschieden?, schniefte Gina schon wieder.
Was heißt das schon? Sie sind geschieden, aber kennen wir die Gründe? Nein. Wer weiß, ob nicht ein Missverständnis zwischen den beiden steht?
Und warum hat er sich dann mit uns eingelassen?, fragte Gina weinerlich.
Weil er ein Mann ist. Mal ehrlich: Wir haben uns auf dem Silbertablett angeboten.
Sicher, aber ...
Kein Aber. Wenn eine Frau aussieht wie wir, dann kann sie jeden Kerl herumkriegen, der nicht schwul ist. Diese Einschätzung hätte ich jederzeit unterschrieben.
Aber ich bin doch gar nicht hübsch.
Oh mein Gott. Welcher Dämon sitzt denn hier? Hast du eigentlich schon einmal in den Spiegel geschaut? Wenn du glücklich bist, dann strahlt aus dir die Energie eines Engels. Du musst deine Wünsche als solche zwar akzeptieren, aber lass dich nicht von ihnen beherrschen. Du musst loslassen. Du darfst nicht besitzen wollen. Das blockiert deine Chakren, predigte Maggie.
Und was heißt das jetzt?, wollte Gina wissen und formulierte damit die Frage, die ich mir auch stellte.
Wir müssen dein Licht neu entzünden.
Du kannst ihr vertrauen. Sie weiß, was sie tut. Ich habe mich auch von ihr behandeln lassen. Hinterher ging es mir viel besser, erklärte dann Floh, was meine Fantasien über den Verlauf der Party nun doch ins Kraut schießen ließ.
Dann hörte ich wieder Maggie reden: Schau, dein Energiefluss ist unterbrochen. Am besten beginne ich meine Untersuchung an deinen Brüsten.
Warum da? Genau! Das wollte ich auch wissen.
So wunderschöne volle Brüste haben ein enormes energetisches Potential.
Wenn du meinst ...
Hatte ich richtig gehört? Maggie ...? Verdammter Eimer. Wenn Gina sich darauf einließ, dann ... zum Teufel noch eins wollte ich auch sehen, was da abging.
Noch einmal fluchte ich still in mich hinein, dann machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Platz. Zum Spannen. Mann, was war mir das peinlich, aber ich konnte nichts dagegen machen.
Ganz leise umrundete ich das Gestrüpp, hinter dem sich die drei Frauen verbargen. Den Schatten der Bäume brauchte ich nicht zu verlassen. Nur ein paar Meter weiter entdeckte ich ein paar Felsen, die mich meiner Meinung nach optimal schützten und mir gleichzeitig einen fürwahr göttlichen Blick auf die Arena gewährten. Durch etwas Grünzeug vor meiner Nase wurde ich besser getarnt als ein Chamäleon.
Die drei saßen auf einem glatten Felsen. Mir wäre der Untergrund zu hart gewesen, aber meine Energiebahnen brauchten auch keine Behandlung. Nahm ich mal an.
Gina lag in ihrer vollen Pracht in Florentines Armen, die ihr Gesicht streichelte, während Maggie sich seitlich neben sie gekniet hatte und voller Bewunderung die schweren Zwillinge anschaute. Dabei blieb die Behandlung natürlich nicht, wie ich atemlos verfolgen konnte. Ihr Blick ging hoch zu Ginas Augen, die ihn ruhig, aber dennoch angespannt erwiderte.
Vorsichtig näherte sich Maggies Hand der rechten Brust. Die Fingerspitzen berührten die Haut. Gina zuckte nur leicht, nickte dann kaum sichtbar.
Atemlos beobachtete ich, wie Maggie sanfte Kreise auf dem Hügel zog. Wäre ich näher dran gewesen oder hätte Adleraugen gehabt, hätte ich wohl eine Spur der Gänsehaut verfolgen können.
Die Hand wechselte die Seite und machte nun das Gleiche mit der linken Brust. Die Gesichtszüge von Gina entspannten sich. Sie schloss die Augen und atmete tief ein. Fast schien es mir, als ob sie mit jedem Luftholen ihren Busen der Berührung entgegenbrachte.
Nun stützte sich Maggie auf einer Hand ab, sodass ihr Gesicht vor Ginas wogenden Busen kam. Meine Sicht verschlechterte sich dadurch erheblich, aber ich konnte mir gut denken, was vonstattenging. Demnach näherte sich Maggie nun mit ihren Lippen, während die freie Hand zum Streicheln überging.
Genieße den Augenblick. Sei voll und ganz im Hier und Jetzt!, beschwor Maggie ihre Patientin.
Gina wurde zusehends weicher und sank noch tiefer. Ihr Kopf lag praktisch in Flohs Schoss.
Dank Maggies schief gelegtem Kopf konnte ich die Szene wieder besser einsehen. Ihre Lippen spielten mit Ginas Nippeln, die sich erkennbar versteiften. Dazu passte ein leises Schnauben, das Gina entfuhr.
Minutenlang wurde mal die eine, mal die andere Seite liebkost, dann schwang sich Maggie über Ginas Beine. Damit präsentierte mir die fesche Engländerin ihren Hintern. Mein lieber Scholli! Der unterlag dem Kriegswaffenkontrollgesetz.
Noch während ich mich in der Bewunderung der hübschen Kehrseite inklusive aufblitzender Spalte übte, tauchte Maggie langsam tiefer und küsste Ginas Bauch.
Du solltest mich unterstützen, forderte Maggie nun Florentine auf. Gemeinsam können wir die Blockaden viel effektiver behandeln.
Warum erstaunte es mich nicht, dass Floh Maggie verschwörerisch zuzwinkerte? Die Hände, die bislang Ginas Kopf gestreichelt hatten, schoben sich nun über Ginas Hals weiter zu den Brüsten und übernahmen stellvertretend die gleiche Aufgabe, die vorher von Maggies Mund ausgeübt worden war.
Es war geradezu körperlich fühlbar, wie erfolgreich die Therapie bei Gina anschlug. Je weiter die Behandlung fortschritt, umso mehr gab sie sich ganz den Empfindungen hin, die sie nun von beiden verabreicht bekam.
Allein schon das Zuschauen setzte ein Kribbeln an meinem ganzen Körper in Gang, dass ich einfach nur heiß nennen kann.
Wie selbstverständlich zupfte Floh an den Nippeln ihrer Freundin, was zur Folge hatte, dass diese laut aufkeuchte. Sofort legte ihr Floh einen Finger auf die Lippen, worauf alle drei leise kicherten.
Ich konnte nicht verstehen, was Maggie ihr leise zuflüsterte, nur den sanften Ton ihrer Stimme, aber die Folge war, dass Gina ihre Beine spreizte und sich Maggie dazwischen kniete.
Da war inzwischen so viel Energie im Spiel, dass sie sogar auf mich übersprang. Punktgenau in mein ausgelagertes Kleinhirn.
Maggie tauchte schlängelnd tiefer und schien die Regionen um Ginas heiliges Delta zu erkunden. Dabei nahm sie sich viel Zeit und steigerte damit Ginas Unruhe ins Unermessliche.
Derweil ging Floh über, Ginas volle Brüste zu massieren, immer wieder unterbrochen von Fingerarbeiten, die sensibel Vorhof und Nippel bedachten.
Wir werden jetzt die dunklen Mächte vertreiben, die sich in deinen Gedanken heimtückisch eingeschlichen und festgesetzt haben.
Als Maggie dann die Attacke mit diesen Worten aufs Zentrum eröffnete, schlüpfte Floh unter ihrer Freundin hervor und kroch um die beiden herum. Der blonde Engel verdeckte umgehend den Prachthintern von Maggie, knetete die Bäckchen und leckte wie ein Kätzchen darüber.
Das trat jedoch augenblicklich für mich in den Hintergrund, weil nun Flohs knackigen Po vor mir aufleuchtete. Und nicht nur das: Das zarte, rosige Fleisch ihre Blütenblätter zog mich in seinen Bann. Mir war, als ob der Wind mir ihren Duft herübertrug.
Das Tun von Floh sah eindeutig geübt aus. Sie überwachte jede von Maggies Reaktionen und variierte ihre Zärtlichkeiten mit Leichtigkeit. Bald schon schnaubte auch Maggie, die darüber zeitweilig ihre selbst gewählte Aufgabe als Heilerin aus den Augen verlor.
Gina, nun zum Teil vernachlässigt, war nicht ärgerlich darüber. Sie behielt die britische Lady im Auge, und ihr gefiel eindeutig, was sie sah. Gleichzeitig fand sie Gefallen am Kneten ihrer Ballen. Ihre Finger hinterließen eindeutige Spuren und die gerötete Haut machte auch mich ziemlich an.
Doch als Maggie ihre Fassung einen Moment später zurückgewann, hatte sie wohl eine kosmische Botschaft erhalten, die sie mit deutlichen Worten verkündete: Lasst uns den magischen Kreis bilden.
Von einem Kreis konnte mangels Anzahl der Damen keine Rede sein, vielmehr lag schlussendlich ein fast perfektes, gleichschenkliges Dreieck vor mir auf dem glatten Felsen. So etwas kannte ich allenfalls aus Filmchen im Erwachsenenbereich einer Videothek. Jetzt, wo es genau vor meiner Nase stattfand, bekam ich erhebliche Schluckbeschwerden und die Sonne schien um einiges mehr Wärme abzusondern.
Ginas Kopf tauchte zwischen die Schenkel von Florentine, diese nahm Maggies Delta ins Visier, während die Zeremonienmeisterin den Kreis schloss und sich um Ginas Blütenpracht kümmerte.
Viel war nicht zu sehen, so ineinander verschachtelt wie die drei agierten. Stattdessen aber hatte ich ein erotisches Hörbuch der Extraklasse auf den Ohren. Dumm war einzig, dass ich die leisen Seufzer und schleckenden Geräusche kaum auseinanderhalten konnte.
Sie ließen es denkbar langsam an, als seien sie allein. Gut, von mir wussten sie ja nichts. Noch weniger von meinem Mitfiebern.
Doch so langsam steigerte sich die Lautstärke und ganz ruhig lag keine der Frauen mehr. Alle schienen bestrebt zu sein, noch näher an Mund und Finger heranzurutschen, die mit Sicherheit inzwischen Zunge und Lippen unterstützten. Dazu hatten sie die anfangs nahezu mustergültige Seitenlage aufgegeben, das unten liegende Bein angezogen, während das obere aufgestellt nach hinten kippte.
Nun konnte ich zwar sehen, dass Maggie mit heftigen Kopfbewegungen ihr Lecken verstärkte, doch ihr kastanienbraunes Haar verdeckte mir komplett die Sicht.
Scheinbar hatte jedoch Floh einen Dreh entdeckt, der Maggie lustvoll aufstöhnen ließ. Für einen Augenblick glänzte Ginas glitzerndes Delta in der Sonne. Maggie drehte sich mit einem strahlenden Funkeln in den Augen kurz um. Ihr Gesicht war vollkommen verschmiert, als ob sie es in Ginas Säften gebadet hätte.
Wild stürzte sie sich erneut auf die rosigen Lippen. Diesmal eindeutig in der Absicht einen Angriff zu fahren, der sicher keinem unschuldigen Engel eingefallen wäre. Mit beiden Händen drückte sie Ginas Schmetterling noch weiter auf. Dabei flatterte er ohnehin in freudiger Erwartung. Bevor sich der Vorhang wieder schloss, den Maggie mit ihren Haaren vorzog, konnte ich noch flüchtig erkennen, dass zwei Finger problemlos in Gina eintauchten, begleitet von einem schmatzenden Geräusch.
Danach wurde es wild, da sich auch Gina angestachelt fühlte, bei Floh die nächste Stufe zu zünden.
Leise waren sie nun wirklich nicht mehr. Immer unbändiger gestalteten sich die Frauen auf dem Felsen, stöhnten einerseits, um andererseits die nächste in der Reihe zu beglücken. Das lief zielstrebig auf einen dreifachen und synchronen Höhenpunkt aller Beteiligten hinaus.
Für mich war es der richtige Augenblick, um mich vom Acker zu machen. Schleichen brauchte ich nicht, aber ich musste jetzt dringend druckabbauende Maßnahmen einleiten. Mit dem Ständer, der bei mir nun schon über den Rand der Badehose hinausschielte, konnte ich kaum zu den anderen zurück. Also entschloss ich mich, am Felsrand entlang zu klettern, um schließlich eine Stelle zu finden, von der ich ins Meer springen konnte. Gerade, als ich zum Sprung ansetzte, hörte ich einen chormäßigen Urschrei. Es ist vollbracht!, dachte ich und imitierte den Haroldschen Landeanflug auf die Wasseroberfläche.
Daumen ganz weit hoch, BeKoma :
Viel besser hätte ich es auch nicht schreiben können, aber die Hauptsache ist doch, das es wieder weitergeht mit der frivolen Truppe :)
Was mir aber gleich wieder einige Fragen aufwirft:
- wird unser Prince Charming von den drei Yoga-Lehrerinnen für seinen dennoch verständnisvollen Umgang mit seinen Engelchen auch mit einer Sonderbehandlung auf dem Badetuch belohnt?? Wäre doch schade, wenn die Drei den ganzen Spass mit Ringelpiez und Anfassen ganz für sich alleine gehabt hätten und ihm wirklich nur die fast schon undankbare Rolle des Spanners bliebe.
- wird Stefan bei Gina wieder sein Sympathiekonto auffüllen können, nachdem ihr von Floh und Maggie für ihre manchmal überzogene Erwartungshaltung ein klein wenig der hübsche Kopf gewaschen wurde? Immerhin hat er sie trotz ihrer Bedenken in Sachen Schönheit nicht weniger zuvorkommend behandelt als ihre beiden anderen Freundinnen.
- und zu guter Letzt: was läuft währenddessen auf dem Boot in Sachen "Antriebswellenschmierung"?? ;) Hat Stefan tatsächlich kein grosses Problem damit, das ein junger Spund seiner hübschen Küchenfee nicht nur schöne Augen macht?? Oder versucht er sich nur einzureden, das er keine Eifersucht in diesem Punkt kennt und es trifft ihn dann umso härter, wenn er gar nicht mehr damit rechnet??
Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen, wie es im nächsten Teil weitergeht, denn die heisse Strandparty hat ja mit dem Synchronhöhepunkt der drei "Erleuchteten" wohl gerade erst richtig angefangen ;) ;)
Gruss Sentinel :)
Hallo Sentinel,
Fragen über Fragen, auf die es so schnell wohl keine Antworten gibt. Der nächste Teil muss erst mal wieder reifen.
Ganz lieben Dank für deinen Kommentar,
BeKoma
Vielen Dank das es endlich so gut weiter geht mit Deiner Geschichte.
Bin schon auf den nächsten Teil gespannt und ob die Anregungen von Sentinel mit einfliessen