Die Königin der Nacht
Oberpriesterin Iset stand nackt vor dem Spiegel in ihrem Ankleidezimmer und betrachtete sich kritisch.
Was sie sah, erfreute sie einerseits, andererseits wunderte sie sich, sie konnte sich keine wirklichen Reim darauf machen. Sie ging ganz nah an den Siegel und prüfte den Zustand ihrer Haut: Sie hatte doch Einiges an Lachfältchen gehabt, so um die Augen herum, und auch an den Mundwinkeln waren scharfe, wenn auch noch kleine Fältchen entstanden. Und nun schaute sie in den Spiegel, und... die Fältchen am Mund waren weg. Spurlos verschwunden, und die Lachfältchen, von einigen Frauen brutalerweise auch Krähenfüße genannt, waren um die Hälfte zurückgegangen. Ihre Haut sah insgesamt glatter aus. Ihre Brüste, die im Laufe der Jahre an Festigkeit etwas verloren hatten, auch wenn sie noch ganz gut in Form waren, hatten jetzt offenbar wieder an Festigkeit gewonnen und waren straffer. Sie fühlte sich auch frischer, als ob ihr Körper einen Energieschub bekommen hätte.
Sie rief nach Nefer-Neferet : Schau mich mal genau an, ist dir an mir etwas aufgefallen?
Ja, sagte Nefer-Neferet, Ihr seht jünger aus. Wenn das so weitergeht, wird man euch mit eurer Tochter verwechseln.
Also hatte sie es sich nicht nur eingebildet, sondern es war so. Sie wurde, zumindest körperlich, jünger. Aber warum? Sie hatten nichts eingenommen, keine Hormone oder so etwas. Wen konnte sie fragen?
Sie drehte sich erstmal zu Nefer-Neferet um und gab ihr einen Kuss. Danke für da Komplimert, Nefer-Neferet, das geht natürlich runter wie Öl. Aber ich wüsste schon ganz gerne warum das so ist.
Ihr seid doch die Priesterin, Iset, und habt den direkten Draht zur Göttin. Ich arme kleine Ex-Hure habe von sowas keine Ahnung.
Vielleicht hast du recht, Nefer-Neferet. Ich werde auf dich hören und die Göttin befragen. Ich bin im Arbeitszimmer, sorg bitte dafür, dass niemand stört.
Ja Herrin!
Iset setzt sich in ihrem Arbeitszimmer in Meditationshaltung auf den Boden, eine Sitzhaltung, die es ihr ermöglichte in tiefer Entspannung zu sitzen ohne umzufallen. Sie schloss die Augen und aktivierte den Sternenstein. Schnell hatte sie das benötigte Stadium erreicht und konnte ihre Körper verlassen und war in der Zwischenwelt. Ihr Energie-Körper nahm Gebetshaltung ein und sie rief die Göttin an. Heilige Mutter, nur eine Frage.
Sekunden später erschien der weiß-bläuliche Dunst, der sich in einem Wirbel verdichtete und ihre eigenen Gesichtszüge trug. Was bedrückt dich, meine Tochter? fühle Iset mehr als dass sie es hörte.
Ich habe im Spiegel gesehen, dass meine Alterserscheinungen schwinden, ich scheine jünger zu werden, warum ist das so? Hört dieser Prozess irgendwann auf? Hat es etwas mit der Zeit zu tun und was hat das für uns für Konsequenzen?
Die leuchtende Iset lachte. Das ist aber mehr als eine Frage, mein Kind. Ich werde sie aber beantworten. Nein, es hat nichts direkt mit der Zeit zu tun, sondern es ist eine Nebenwirkung des heiligen Sternensteins, den du trägst. Er aktiviert deine Zellschwingungen und Selbstregenerationskräfte so, dass die Alterserscheinungen zurückgedrängt werden. Du wirst aber nicht an Jahren jünger dadurch, wenn auch deine Lebensspanne sich verlängert, solange du keinem Unfall zum Opfer fällst. Solange du den Stein trägst, werden dessen Heilkräfte dich aber vor allen Krankheiten bewahren und du kannst selbst auch damit andere heilen. Du musst es also nicht eilig haben, dich mit uns zu vereinigen im Haus der Ewigkeit. Für uns spielt die Zeit ohnehin keine Rolle. Geliebtes Kind, genieße dein Leben, ich gönne es dir. Iset bekam zum Abschied einen Kuß auf die Stirn, es prickelte und durchrann ihren ganzen Körper. Die Erscheinung verblasste und löste sich wieder zu Nebel auf und Iset kehrte in ihren Realkörper zurück.
Als sie die Augen aufschlug, meinte sie den Kuss der Göttin noch zu spüren, sie war fassungslos vor Glück. Die Begegnung mit der Göttin war wie sollte sie es beschreiben ein ungalubliches Gefühl der Geborgenheit, des Geliebt-werdens, so wie ein Kind sich fühlen muss, wenn es bei der Mutter geborgen ist.
Iset richtete sich wieder auf. Noch vor ein paar Wochen hatte sie Schwierigkeiten gehabt, aus dieser, dem Schneidersitz ähnlichen Haltung wieder in die Senkrechte zu kommen, jetzt war es ganz einfach. Gelenkiger war sie also auch geworden. Und eins bemerkte sie auch noch: Ihre Lust auf Sex hatte zugenommen. War sich in den letzten Wochen in der Scheide schon manchmal so trocken, dass es scheuerte und juckte, bekam sie jetzt bei dem Gedanken an Sex sofort ein feuchtes Gefühl dort unten, als ob ein Wasserhahn aufgedreht wurde.
Jetzt einen Mann! Das war es, was sie gerne hätte. Aber woher nehmen? Sie war in ihrer Funktion als Oberpriesterin so heilig, dass kein Mann ihres Volkes es wagte, sie auch nur anzusprechen, wenn es nicht sozusagen von Amts wegen nötig war, und dann auch immer mit dem nötigen Respekt und unter Berücksichtigung des Protokolls. Vielleicht war das auch einer der Gründe gewesen, weshalb sie so bereitwillig auf Sinwe hereingefallen war: Er hatte sich nicht an dieses Protokoll gehalten, sondern sie einfach als Frau behandelt. Ja, ein Mann, der sie einfach als Frau behandelte. Das gab es hier nicht. Das war der Fluch ihrer gesellschaftlichen Stellung. Sie stand an der Spitze, und das macht einsam. Sie überlegte, wie sie es anstellen könnte an einen Mann zu kommen.
Sie müsste sich inkognito irgendwo hinbegeben, wo es Männer gab und sich einen aussuchen. Oder war sie schon so geil, dass es ihr egal war und sie irgendeinen nehmen würde? Die Frage stellte sie sich, denn wenn das so wäre, dann... dann könnte sie ja einfach ins graue Haus gehen und sich maskiert unter die Mädchen mischen. War sie dazu bereit? Ihr Verstand sagte nein, ihr Unterleib ja.
Noch hatte der Verstand die Oberhand. Sie würde sich ein wenig ablenken und einen Nachtspaziergang machen. Ein paar Vorbereitungen waren natürlich nötig, sie wollte nicht erkannt werden. Zuerst also ein blonde Perücke, die ihr schwarzes Haar völlig verschwinden ließ.
Dann schminkte sie sich so, dass ihre Gesichtszüge etwas verfremdet wurden, Sie kontrollierte sich kritisch im Spiegel und war mit dem Ergebnis zufrieden. Sie öffnete ihren Kleiderschrank und zögerte: Dann wählte sie ein fast durchsichtiges Sommerkleid. Darüber würde sie einen Umhang tragen. Der zeremonielle Nachtumhang mit den Leuchtsternen kam nicht in Frage, aber sie hatte doch fast den gleichen, ohne Beleuchtung, der wie der Vorhang im Tempel alles Licht einfach absorbierte. Ihren Ankh mit dem Sternenstein würde sie selbstverständlich mitnehmen, obwohl er sie eventuell durch sein Leuchten verraten könnte. Sie würde ihn unter dem Umhang verstecken, dann hatte sie ja noch den schwarzen Schleier, aus dem gleichen lichtabsorbierenden Material wie der Umhang, nur dünner, durch den konnte man von drinnen nach draußen schauen, aber er würde ihre Gesicht perfekt verstecken. Das war es. In der Dunkelheit würde sie fast unsichtbar sein. Einen kleinen Grundstock an magischen Utensilien steckte sie noch in die Tasche des Umhangs. Für alle Fälle Sie verabschiedete sich von Nefer-Neferet, die etwas verwundert dreinblickte bezüglich dieser Verkleidung. Iset sagte ihr nur: Ich möchte nicht erkannt werden. Dann ging sie los.
Eigentlich hatte sie kein Ziel, aber ihre Schritte führten sie, wie von selbst, in Richtung Flusshafen. Dort war der einzige Ort, wo um diese Tageszeit das Leben pulsierte. Die Region der Bars war in rötliches Licht getaucht und Musik drang auf die Gasse. Sie nahm ihren Schleier ab und steckte ihn in die Tasche. Hier, wo es beleuchtet war, würde eine komplett schwarze Gestalt nur für Aufsehen sorgen. Den Umhang öffnete sie einen Spalt.
Die Musik zog sie wie magisch an. Sie öffnete die Tür und kam in einen großen Raum mit einer Bühne auf der Musik gespielt wurde, in der Mitte des Raumes war eine Tanzfläche, auf der gerade zwei vollkommen nackte Mädchen akrobatische Tänze vorführten, drumherum waren die Tische, die überwiegend mit Männern besetzt waren, die gebannt auf die Tanzenden blickten. An der Seite war eine Theke mit Barhockern davor.
Von ihr hatte bei ihrem Eintreten noch niemand Notiz genommen, und so setzte sie sich einfach auf einen freien Barhocker, bestellte sich ein Glas Bier, drehte sich mit dem Rücken zur Bar und schaute sich auch die Tanzvorführung an.
Die Mädchen waren wirklich gut, extrem gelenkig vollführten sie genau im Takt der Musik einen hocherotischen Tanz ohne sich dabei wirklich erotisch zu berühren. Es war eher ein symbolisches Verlocken und Einladen, dann ein Anwenden und Abweisen im Wechsel. Iset genoss den Anblick, es macht wirklich Spaß, den Beiden zuzuschauen. Als der Tanz beendet war, brandete Beifall auf, Iset schloss sich dem an, die Mädchen hatten ihn sich auch verdient.
In der Folge wurde leise unterhaltende Tanzmusik gespielt, aber die Tanzfläche blieb leer. Iset drehte sich wieder zur Bar um und nahm ihr Bier in Empfang. Sie wurde von der Seite angesprochen: Ich darf doch? Sie blickte sich um. Neben ihr zog sich ein junger, sportlich aussehender Mann den Barhocker zurecht und kletterte darauf.
Iset grinste ihn an: Und wenn ich nun nein gesagt hätte?
Das hätte ich aber sehr bedauert.
Warum? Hier sind doch noch reichlich Plätze vorhanden.
Aber keiner neben einer so schönen Frau, die darüberhinaus offenbar auch noch ohne Begleitung hier ist.
Eins zu null für Sie, und vielen Dank für das Kompliment, von wegen 'schöne Frau'.
Das war kein Kompliment. Das war nur eine schlichte Beschreibung der Tatsachen.
Nun schmeicheln Sie aber.
Tue ich nicht. Ich habe doch Augen im Kopf und Frauen habe ich wirklich schon viele gesehen, aber selten so eine geheimnisvolle Schönheit wie sie. Ich bin übrigens der Anchhaf. Darf ich fragen, wer ihr seid?
Ja.
Ist das Ihr Name?
Nein, ich habe nur geantwortet, dass Sie fragen dürfen. Damit ist nicht automatisch verknüpft, dass ich die Frage auch antworten muss, oder? Iset lächelte ihn herausfordernd an.
Er lachte leise auf. Der Punkt geht an Sie. Wer sind sie denn nun?
Ich bin die Königin der Nacht
Anchhaf machte einen etwas ratloses Gesicht. Er überlegte krampfhaft, wie er die Frau aus der Reserve locken könnte. Dann sagte er: Und was muss ich tun, um Eure Gunst zu erringen.
Ich werde es mir überlegen. Einstweilen dürfen sie mit mir sprechen, aber sehen sie zu, dass sie mich nicht langweilen. Ich mag Gespräche mit Witz und Geist, keinen Smalltalk.
Seid ihr öfter hier? Ich habe Euch noch nie gesehen.
Daraus schließe ich, dass Sie offenbar regelmäßig hier verkehren.
Ja, das stimmt, ich bin so alle zwei Wochen mal hier und dann schaue ich herein, weil in diesem Lokal die beste Unterhaltung geboten wird.
Heißt das: die schönsten nackten Mädchen?
Erwischt. Unter anderem zugegeben hauptsächlich ja. Aber auch die Musik ist hier besser als in den anderen Bars. Und ich will mich nur unterhalten, wenn ich nur eine Frau suchen würde für Sex, könnte ich ja auch in das Graue Haus gehen. Aber Ihr habt meine Frage nicht beantwortet, sondern ganz geschickt mit einer Gegenfrage abgelenkt: Seid Ihr öfter hier?
Eine Gegenfrage ist doch nichts verwerfliches oder?
Und schon wieder ne Gegenfrage ohne Antwort.
Iset lachte: Sie sind aber ganz schön hartnäckig. Nein, ich war vorher noch nie hier.
Na, geht doch. Und gefällt es Euch?
Bis jetzt ja. Die beiden Mädels waren richtig gut. Ich frage mich nur, warum niemand tanzt.
Ganz einfach. Weil keiner den Anfang macht, und es sind obendrein recht wenig Frauen da, und Männer tanzen praktisch niemals alleine. Aber wenn Ihr tanzen möchtet: Ich stehe gern zur Verfügung. Er stand auf und machte eine leichte, zackige Verbeugung vor ihr und legte sich kurz die rechte Hand auf die Herzgegend.
Iset überlegte eine Sekunde: Ja, ich möchte wohl, aber noch nicht sofort. Ich muss schließlich wissen, mit wem ich es zu tun habe. Sie schaute Anchhaf tief in die Augen und setzte ihren magischen Blick ein. Was sie sah, gefiel ihr. Ein offener, ehrlicher Charakter, geschäftstüchtig und auf eigenen Vorteil bedacht, aber immer fair und ohne Heimtücke.
Als sie ihren Blick von seinem Augen trennte schüttelte er sich kurz: Mir ist eben ein wenig schwindlig geworden, ich werd mir eben einen Kaffee bestellen, vielleicht war es schon ein Bier zu viel.
Ich hab was besseres antwortete Iset und sie legte ihm die Hand auf die Wange und ließ die Finger in Richtung seines Hinterkopfs gleiten.
Das ist wirklich besser, antwortete er, bitte nicht aufhören.
Iset kraulte einen Moment seinen Hinterkopf, dann zog sie ihre Hand aber wieder fort. Geht es jetzt besser? fragte sie.
Ja, unbedingt, antwortete Anchhaf, Ihr habt einen Griff, der könnte Steine zum Schmelzen bringen.
So heiß doch nun wohl auch wieder nicht lachte Iset.
Doch. Mein Herz ist schon geschmolzen.
Die Musik spielte jetzt einen sehr rhythmusbetonten Tanz.
Darf ich Euer nächtliche Majestät zu einem Tanz auffordern? fragte er.
Iset lächelte ihn huldvoll an und nickte mit dem Kopf, Sie streckte ihm eine Hand hin, er ergriff diese und Iset kletterte von ihrem Barhocker.
Galant nahm er sie beim Arm und sie ließ sich bereitwillig führen. Anchhaf war ein hervorragender Tänzer, aber sie stand ihm in nichts nach. Wie eine Feder lag sie in seinem Arm und sie ließ sich ganz vom Rhythmus des Tanzes gefangen nehmen. Sie registrierte kaum, dass er sie gelegentlich fester in den Arm nahm und an sich drückte, sie genoss die Berührungen und die geschmeidigen Bewegungen. Sie wirbelte mal über die Tanzflächen, in den langsameren Passagen tanzten sie engumschlungen. Als die Musik verklang, brandete Beifall auf.
Anchhaf verbeugte sich vor ihr und sagte: Danke für diesen Tanz. Ihr seid eine wunderbare Tänzerin, ich werde diesen Tanz in bleibender Erinnerung behalten, Frau Königin der Nacht.
Der Dank ist ganz meinerseits, sagte Iset und lächelte ihn an. Es gibt wenig Tänzer von Ihrer Qualität, es war mir ein Vergnügen. Und um auf Ihre Frage von vorhin zurückzukommen: Meine Gunst haben Sie damit errungen. Aber wenn wir weitertanzen, dann lege ich besser meinen Umhang ab. Dort hinten ist ein Tisch frei, dort könnten wir uns nachher hinsetzen, und ich lege den Umhang schon mal da über den Stuhl.
Er begleitete sie und nahm ihr höflich den Umhang von den Schultern, schaute sich den Stoff dabei mit Verwunderung an: So ein Schwarz habe ich noch nie gesehen
Es ist Nachtschwarz. Mein Nachtumhang, schließlich bin ich die Königin der Nacht.
Iset lächelte ihn an und jetzt erst fiel ihm auf, was sie für eine Kleidung jetzt trug. Seine Hose fing an, sich auszubeulen und er schluckte. Dann hatte er sich wieder gefangen und sagte: Ihr habt recht. Einen so wunderschönen Körper sollte man nicht unter einem schwarzen Umhang verstecken.
Diesmal wurde ein langsamer Tanz gespielt, Fest aneinandergedrückt tanzten Isis und Anchhaf, Er fühlte ihre Festen Brüste gegen seinen Körper drücken und sie spürte wie sich seine Männlichkeit an ihrem Oberschenkel rieb. Es war Iset nicht unangenehm, im Gegenteil.
Nach dem Tanz brachte er sie an den Tisch und holte ihre Biergläser von der Bar ab.
Ich bin von Natur aus neugierig begann er das Gespräch wieder, Irgendwie passt ihr nicht in dieses Milieu, was hat euch hierher geführt? So verratet mir wenigstens das, wenn ihr mir Euren Namen schon nicht verraten wollt.
Namen habe ich viele. Manche nennen mich auch Mutter der Wahrheit weil ich niemals lüge. Und weil ich nicht lügen will, muss ich eben gelegentlich schweigen. Aber um auf deine Frage, was mich hierher führt, zurückzukommen: die Einsamkeit. Wie von selbst war sie vom Sie ins Du gefallen. Du hast recht, ich mag nicht in dieses Milieu passen, aber ich arbeite für den Tempel und dort sind ausschließlich Frauen beschäftigt, wenn ich mal einen Mann sehen will, muss ich mich in meiner knappen Freizeit davonstehlen und mich umschauen, und hier ist ein Ort, an dem Männer die Überzahl bilden. - Aber ich kann die Frage zurückgeben, du bist ein Mann, der auch nicht voll hier herein passt. Die Männer hier, sie machte eine ausholende Geste mit dem Arm die sabbernd den Mädchen auf den Schritt schauen, die sehen durchweg anders aus. Du bist ein geistreicher Gesprächspartner, zielstrebig, anscheinend gebildet, was treibt dich regelmäßig an solchen Ort? Hast du keine Frau zuhause, den Feierabend gemeinsam zu verbringen?