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Während Frank, Iset und Töchterchen Iset sich am roten Meer erholten, saß Oberpriesterin Iset in ihrem Büro und las den Bericht aus dem "Grauen Haus am Fluss", den eine Botin gerade gebracht hatte.

Die Geschäfte liefen ganz gut. Keine der beschäftigten Frauen hatte den Wunsch geäußert, die Tätigkeit aufzugeben, wurden sie doch nicht mehr von Perwas, dem sadistischen Aufseher und Verwalter drangsaliert. Der Wächter, den sie zum Schutz der Frauen und zur Aufrechterhaltung der Ordnung abgestellt hatte, musste nur ein paarmal eingreifen, um alkoholisierte Gäste an Handgreiflichkeiten zu hindern, aber der Wächter Meriapis war ein Schrank von einem Kerl, der beeindruckte schon allein durch sein Aussehen, und wenn der auftauchte, dann fiel der Übermut seines gewaltbereiten Gastes meist schon ganz von selbst zusammen.

Andererseits war er bei den Frauen recht beliebt, und in umsatzschwachen Zeiten verschwand er auch gern selbst mal in einem der "Arbeitszimmer".

Iset hatte eigene Pläne mit dem Haus. Wie sie von der derzeitigen, von ihr eingesetzten Verwalterin erfahren hatte, gab es drei Kundengruppen mit unterschiedlichen Anforderungen.

Die erste waren die ganz jungen. die waren unverheiratet und wollten auf diese Art mal Sex kennenlernen und den Hormonüberschuss abreagieren. Die waren relativ wenig anspruchsvoll und mussten selbst ein wenig an die Hand genommen werden und zum Ziel hingeführt.

Die zweite Gruppe war verheiratet und hatte zuhause Langeweile oder es waren Leute auf Reisen.

Für beide Gruppen gab es eine Statistik: der Liebesakt war normalerweise in sieben Minuten vorbei, mit ein paar Streicheleinheiten vorweg und eventuell einer Dusche (die musste eventuell in einige Zimmer auch noch eingebaut werden, sie würde daran denken) könnte man mit Terminen von einer halben Stunde pro Gast planen.

Die dritte Gruppe war die schwierigste. Das waren die mit "besonderen Vorlieben", wie SM-Liebhaber, Fetischisten usw. Diese Gruppe brachte zwar am meisten Geld, weil für "besondere Dienste" Aufschläge bezahlt wurden, aber sie hielten sich nicht immer an die Spielregeln und da konnte es für die Frauen schon mal gefährlich werden. Der Zeitbedarf war ganz schwer abzuschätzen und dementsprechend differenziert musste die Kalkulation und Abrechnung sein.

Bei der Durchsicht fiel Iset auf, dass gar keine Frauen zu den Kunden gehörten und das fand sie schade. Das würde sie ändern, oder zumindest versuchen.

Ihr schwebte etwas umfassenderes vor: Ein Wellness-Center, wo jede Art von "Wohlfühl-Leistung" angeboten werden sollte. Angefangen bei der einfachen Streichel-Massage bis zur Intim-Massage, Eine Eheberatung mit Partnerschulung in den verschiedenen Sexpraktiken, damit alle Beteiligten sich von Profis zeigen lassen können, wie was am besten gemacht wird und den Partner unter fachkundiger Anleitung kennenzulernen und bis in die intimsten Details zu erforschen, bis hin zum angeschlossenen Swinger-Klub , wo Auswege aus der alltäglichen Langeweile geprobt werden konnten. Die Preise sollten moderat sein und alle Beteiligten sollten ihren Vorteil haben, Gesundheitsvorsorge müsste auch gewährleistet sein.

Diese Pläne würden ohne größere Um- und Ausbaumaßnahmen nicht zu schaffen sein und deswegen wartete sie schon gespannt auf das Ergebnis der Nachforschungen, was den Hauseigentümer betraf, der sich bisher nur im Hintergrund gehalten hatte. Sie vermutete, dass das nicht ohne Grund geschehen war, dass der (oder war es eine Sie?) womöglich etwas zu verbergen hatte. Aber dieser Bericht war noch nicht da. Deswegen konnte sie über die Erträge aus dem Geschäft auch nicht verfügen, sondern es wurde erstmal alles auf eine Art Sperrkonto eingezahlt und dann würde man weitersehen.

Ihre Gedanken schweiften ab zu Minhotep, dem Priester, der die heiligen Pflanzen gestohlen hatte und der auf der Flucht war. Wie war es dem wohl inzwischen ergangen? Ob er wohl noch in der Gegend war? Hierher zurück würde er sich ja wohl unmöglich trauen, aber wenn die Wachen aufgepasst hatten, konnte er auf legalem Weg auch nicht das Land verlassen haben.

"Das Land" war offiziell ihr Eigentum, seit Jahrtausenden geschützt durch Magie und abgetrennt vom übrigen Ägypten, hatte sie es verstanden, es dem Staat als ein Stück Wüste, mit dem niemand etwas anfangen konnte, vorzugaukeln und dann billig das Eigentum daran zu erwerben. Die Nutzungrechte an Grundstücken vergab sie dann an ihre Untertanen, die dann auch Häuser bauen konnten und den Boden bewirtschaften. So konnte sie den politischen Staat draußen halten. Sie hatte die absolute Herrschergewalt hier, aber auch die Verantwortung für ihre Menschen, die hier lebten wie vor tausenden von Jahren. Aber auch im sonstigen Ägypten war die Landwirtschaft der armen Bauern nicht viel weiter, die hölzernen Hakenpflüge wie vor viertausend Jahren waren immer noch im Einsatz und der Esel war das Transportmittel.

Für sie war aber wichtig, dass es allen in ihrem Land gut ging und alles, was an schädlichen Einflüssen von "draußen" stören konnte, nicht hereingelassen wurde. Dafür lebte sie und dafür würden ihre Töchter und Enkeltöchter sorgen. Das war ihre Verpflichtung.

Es hatte sie ganz schön Mühe gekostet, eine Illusion hervorzubringen, mit der Luftbilder verfälscht werden konnte, so dass auf den Satellitenfotos von ihrem Land wirklich nur Wüste zu sehen war. Sie hatte es geschafft, durch gewisse Reflexe etwas von der benachbarten Wüste einzuspiegeln, so dass auch bei Google Earth und dergleichen das wirkliche Land nicht auftauchte, denn sie wollte keine Begehrlichkeiten bei gewissen Leuten aufkommen lassen, die ihr schaden würden, Insbesondere die intoleranten radikalen Muslime fürchtete sie, und der Islam war immerhin Staatsreligion im modernen Ägypten. Die koptischen Christen genossen zwar einen gewissen Schutz, weil der Prophet Mohammed selbst es so angeordnet hatte, aber die alte Religion wurde nicht toleriert.

Sie brauchte aber Schnittstellen, sie konnte es sich nicht leisten, das Land in totaler Isolation zu halten, ausgewählte Leute mussten "draußen" eine Ausbildung bekommen und auch draußen die Interessen des Landes vertreten, und diese Leute waren zwar handverlesen, aber immer noch ein Risikofaktor, um den sie sich Sorgen machte. Bisher war es rund zweitausend Jahre gut gegangen, seit sie mit ihrer Glaubensgemeinschaft in den Untergrund gegangen waren, aber die Illusion konnte jederzeit platzen.

Nebenbei machte sie auch in der Außenwelt gute Geschäfte, und das vermögen, das sie dabei angehäuft hatte, machte sie um ein weiteres Stück unabhängig. Sie hatte "ihre Leute" in den verschiedensten Ländern. Eine Eigenschaft kam ihr dabei zu gute: Wenn ein Mann einmal mit ihr intim zusammen war, war er ihr rettungslos verfallen und sie konnte alles von ihm bekommen. Das hatte sie in der Vergangenheit ausgenutzt, aber nicht überstrapaziert. Dadurch hatte sie Freunde, die sich für sie zerreißen ließen, wenn es nötig war.

Es klopfte an der Tür und eine Botin übergab ihr einen dicken Umschlag. Waren es endlich die erwarteten Auskünfte? Ungeduldig riß sie das Papier mit dem Finger auf und schaute hinein:

Das war es. Grundbuchauskunft, Steuerakte. Grundstücksbesitzer war:

Iset musste tief Luft holen, als sie den Namen las: Sinwe. Beruf: Unternehmer, Heilpraktiker

"Unternehmer", das konnte alles und nichts bedeuten. Sie nahm sich die Steuerakte vor:

Sinwe, Besitz eines Beherbergungsunternehmens am Fluss. Aha, so hatte er das also deklariert. An Einnahmen hatte er allerdings nur einen Betrag versteuert, der ihr angesichts der Einnahmen, die das Graue Haus in den paar Tagen jetzt schon abgeworfen hatte, relativ gering vorkam. Dann hatte er noch ein paar Wohnhäuser, deren Einnahmen auch recht bescheiden waren und Beteiligungen an Außenwelt-Unternehmen, die allerdings auch dort versteuert wurden. Aus seiner Tätigkeit als "Heilpraktiker" wie er seine Magiertätigkeit wohl deklariert hatte, war auch ein wenig angegeben. Das Einkommen war so angegeben, dass man einen recht guten Lebensunterhalt damit bestreiten konnte.

Grund genug, ihm einmal etwas intensiver auf den Zahn zu fühlen, insbesondere, weil sie ja wusste, dass er immerhin einen Ihrer Priester zu Diebstahl geheiligter Pflanzen aus dem Tempeleigentum angestiftet hatte.

Sie selbst würde demnächst bei ihm einen Besuch machen und mal auf den Busch klopfen. Sie überlegte, wie sie es wohl am besten machen sollte. Sie konnte ihn ja auch einfach vorladen und dann müsste er Rede und Antwort stehen. Die Finanzverwaltung jedenfalls hatte keinen Anlass gesehen, mit der Steuerfahndung aufzutauchen, es schien bei ihm alles in Ordnung zu sein.

....Nein, sie würde ihm selbst einfach einen Besuch abstatten und dann würde sie weitersehen.

Iset überlegte: Was wusste sie von Sinwe?

Erstens: er war für Minhotep tätig geworden war und hatte versucht, jenen von seinen Albträumen zu befreien. Das war eine Tätigkeit, die durch seine Berufsangabe "Heilpraktiker" abgedeckt war, und die im Prinzip nichts verwerfliches darstellte.

Zweitens: Minhotep hatte für ihn als Lohn dafür die Hexenbeerenpflanzen gestohlen. Hatte Sinwe ihn dazu angestiftet? - Wahrscheinlich, aber nicht sicher.

Drittens: Ihm gehörte das Freudenhaus am Fluss. Inwieweit war er in die kriminellen Machenschaften seines Verwalters Perwas verstrickt?

Wenn sie es sich gut überlegte, war es eigentlich nicht viel, was sie wusste. Offensichtliche Steuerhinterziehungen waren nicht dabei. Was aber viel wichtiger war: Betrieb er im Geheimen die streng verbotene schwarze Magie? Die Hexenbeeren konnten dafür ein Indiz sein, denn immerhin waren es gefährliche Pflanzen, die hohes magisches Potential hatten. Das war es, was sie herausfinden musste, denn davon konnte unter Umständen die Sicherheit ihres ganzen Landes abhängen.

Iset verließ das Büro und eile nach hause. sie wollte sich sorgfältig auf den Besuch vorbereiten.

Sie wurde von Nefer-Neferet mit einer ehrerbietigen Verbeugung emfangen, dann aber schlossen sie sich in die Arme. Iset genoss die liebevolle Zuwendung der jüngeren Frau. Es tat ihr wohl, um ihrer Selbst willen geliebt zu werden. Speichellecker und Schleimer, die ihr um des eigenen Vorteils willen nach dem Mund redeten, musste sie tagtäglich ertragen und diese junge Frau schenkte ihr uneigennützig ihre ganze Liebe und Verehrung. Ihr wurde schon bei dem Gedanken richtig warm ums Herz.

"Nefer-Nefret, komm doch bitte mit ins Bad und hilf mir beim Waschen und dann beim Ankleiden. Ich werde gleich einen wichtigen Besuch machen."

Eine Bitte, die von Iset ausgesprochen wurde, war eigentlich immer ein Befehl, aber Nefer-Neferet wäre auch gar nichts anderes in den Sinn gekommen, als die Wünsche der verehrten Herrin unverzüglich zu erfüllen.

So fanden sie sich dann nach wenigen Momenten im Bad wieder, beide von Seifenschaum eingehüllt und ihre Körper aneinander reibend. Iset entspannte sich und ließ sich von Nefer-Neferets zarten Händen verwöhnen. Als Nefer-Neferet zärtlich ihre Brüste mit ihren Brüsten streifte und die Brustwarzen sich gegenseitg streichelte, merkte sie, wie ihre Liebessäfte in Wallung gerieten und sie geil wurde. Nun streichelte sie Ihrerseits Nefer-Neferet und sie küssten sich innig.

Iset griff Nefer-Neferet zwischen die Beine und drückte zwei Finger in deren Spalte. Ja, der Liebessaft lief nur so über ihre Finger. Nun befingerten sie sich gegenseitig ihre Lustzentren und rieben sich die Clit. Nefer-Neferet Umarmte ihre Herrin ganz fest und rutschte von hinten mit der Hand durch die Po-Ritze, dann durch die weiche Muschi und erreichte mit den Fingerspitzen ihre Clit, die sie vorsichtig liebkoste, dann dran sie mit den Fingern in die Lustgrotte ein und genoss, wie die feuchte Wärme ihre Finger umschloss. Iset ließ sich voll von ihren Gefühlen und von ihre Lust teiben und erlebte wenige Momente später einen herrlichen Orgasmus. Ihre Erregung war auf Nefer-Neferet übergesprungen und als Iset noch von den Wellen ihres Höhepunktes geschüttelt wurde, kam auch sie. Ihr knickten die Beine ein und sie konnte sich nicht mehr halten, so sehr hatte der Orgasmus sie in seiner Gewalt. Wenn Iset sie nicht gestützt hätte, wäre sie zusammengesackt. So aber genossen sie fest umschlungen mit einem Kuss ihren gemeinsamen Höhepunkt.

Als sie sich abgespült und abgetrocknet hatten, ließ Iset sich erstmal sorgfälti enthaaren. Nefer-Neferet schlug ihr die Methode vor, die sie im Grauen Haus gelernt hatte: "Ich würde die Haare gern nit Wachs entfernen, das ziept zwar ein bisschen, aber dann gibt es beim Nachwachsen keine kratzenden Stoppeln, sondern es kommt ganz weicher Flaum, den man einfacher entfernen kann."

"Ist gut, mein Liebes. Mach, was Du für richtig hältst!"

Nefer Neferet erhitzte Bienenwachs im Wasserbad und tränkte damit Leinenstreifen. Diese drüchte sie auf die zu enthaarenden Stellen und ließ das heiße Wachs etwas abkühlen, dann riss sie den Streifen mit einem Ruck ab.

"Au!" Iset gab unwillkürlich einen kleinen Schmerzenslaut von sich. Nefer-Neferet fragte besorgt. "War's schlimm, soll ich lieber mit der Klinge rasieren?"

"Nein. mach mal, ich halte das schon aus!"

"Ich hab noch eine Idee: Wenn man geil ist, ist die Schmerzempfindung reduziert. Ich werde Dir die Brustwarzen ein wenig streicheln und dann machen wir weiter!"

"Ich überlasse mich ganz deinen liebevollen Händen!"

Nefer-Neferet bereitete den zweiten Wachsstreifen vor, und als er aufgeklebt war, knetete sie Isets Brüste und zauselte an den Brustwarzen, was diese sichtlich genoss und mit kleinen Stöhnlauten untermalte.

Unversehens riss Nefer-Neferet auch den nächsten Streifen ab. "War's genauso schlimm wie eben, oder besser?"

"Viel besser! Abgesehen davon genieße ich deine Berührungen! Du machst das wirklich gut!"

"Danke, Herrin!"

Nefer-Neferet fuhr fort, bis Isets Spalte wieder blitzblank enthaart war und die Achselhöhlen auch.

Nun ließ sich Iset noch mit duftenden Lotionen eincremen und schminkte sich sorgfältig.

Was sollte sie anziehen? Sie würde heute ein Rotes Kleid tragen, damit man sofort ihren Rang erkannte, dazu ein rotes Stirnband mit ihrem Namenszeichen und die weißen Sandalen, die der Priesterschaft vorbehalten waren. Um die Oberarme und Handgelenke kamen ihre Edelsteinspangen, um die Fußköchel auch. Auf die breite, kragenartige Halskette, die sie sonst als Amtsinsignie zu offiziellen Anlässen trug, wollte sie verzichten, stattdessen trug sie, wie auch sonst ihre dünne Goldkette mit dem Isis-Namensanhänger, in den der Sternenstein eingearbeitet war.

Iset betrachtete sich nochmals sorgfältig und kritisch im Spiegel. Die Überprüfung war zu ihrer Zufriedenheit ausgefallen und sie ging los. Es dauerte eine halbe Stunde, bis sie vor dem großen Haus stand, das Sinwe laut ihrer Akten bewohnen sollte. Es war von einem üppigen Garten umgeben, in dem etliche fremdarteige Pflanzen wuchsen, die Iset mit geübtem Blick gleich als Heilkräuter erkannte. An der Tür war ein Namensschild:

SINWE, Heilpraktiker, Sprechzeiten nur nach Vereinbarung.

darunter ganz klein: "Heilung wird weder versprochen noch garantiert. Behandlungen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Seuchen und Geschlechtskrankheiten werden nicht behandelt, dafür suchen Sie bitte einen zugelassenen Arzt auf"

Iset las das Schild mit Interesse. Es war das offizielle Schild der Heilpraktiker, die ja schließlich keine Ärzte waren und deswegen auch nicht alles behandeln durften. Rein rechtlich galten sie sogar als medizinische Laien, egal wie weit ihre Fähigkeiten wirklich reichten.

Sie betätigte den bronzenen Türklopfer. Laut schallten die Schläge durch das Haus und nur wenige Momente später wurde die Tür geöffnet.

Eine junge Frau, wohl knapp über zwanzig, stand in der Tür.

Iset: "Ich möchte zu Sinwe"

"Haben Sie einen Termin?"

"Nein, aber ich denke, er wird mich empfangen."

"Herr Sinwe ist vielbeschäftigt, ich bezweifle, dass er Besucher ohne Termin empfängt!"

"Ich denke, das sollte nicht Ihr Problem sein. Bitte bringen Sie mich zu ihm."

"Da muss ich zuerst fragen. Kommen Sie bitte mit ins Wartezimmer!"

Iset folgte der jungen Frau und fand sich in einem nur mit Stühlen ausgestatteten Raum, in dem drei alte Frauen saßen. Eine von ihnen schaute kurz auf, als sie Iset hereinkommen sah, und nach einem kurzen Moment des Erkennens sprang sie auf, fiel auf die Knie und senkte ehrfürchtig den Kopf zu Boden. Da schauten auch die anderen beiden auf, erkannten Iset und folgten dem Beispiel der ersten.

Iset sprach sie an: "Steht auf, meine Töchter, die Göttin ist mit Euch!"

Die junge Frau, die sie empfangen hatte, war verunsichert, aber sie kannte Iset offenbar nicht.

"Wen darf ich dem Herrn melden?"

Iset richtete sich auf, drückte die Brust heraus und sprach erhobenen Hauptes mit scharfer Stimme: "Ich bin Iset, Tochter von Iset, das vollkommene Ka der Göttin Iset auf Erden, Herrin über alle Länder am heiligen Fluss, und wenn Du mich nicht unverzüglich zu deinem Herrn bringst, wirst du die Folgen zu tragen haben!"

Die Frau lief purpurrot an, fiel vor Iset auf die Knie und drückte ihre Stirn vor ihr auf den Boden.

Sie stammelte: "Verzeiht mir, Herrin, ich habe Euch nicht erkannt, bitte bestraft mich, ich habe es verdient!"

"Steh auf und bring mich zu deinem Herrn!"

Sie rappelte sich vom Boden hoch und ging Iset voran durch ein paar dunkle Gänge, dann eine Treppe hinunter, in einen Kellerflur, der die Konturen nur Schemenhaft erkennen ließ. Hier klopfte sie an eine Tür.

"Wer stört?" hörte Iset aus dem Raum.

"Ich bin's, Erket. Ihr habt hohen Besuch!"

Die Tür öffnete sich und ein Mann trat heraus. Soweit Iset in dem schummerigen Licht sehen konnte, war er groß, so ca. 1,85 und hatte nur eine weite bauschige Hose an.

"Ich bin Sinwe," sagte er, "und mit wem habe ich das Vergnügen!"

"Ich bin Iset!"

"Doch nicht DIE Iset?!"

"Doch, genau die!"

Inzwischen wollte sich Erket, die Junge Frau, unauffällig entfernen, Iset bemerkte das und hielt sie auf. "Erket, bitte schaut mich an!"

Die junge Frau blieb vor Iset stehen und schaute verschämt nach unten.

"Ich verzeihe dir. Du kannst schließlich nicht jeden kennen und musst deinem Herrn gehorchen. Nimm den Segen der Göttin! Und sie legte der Frau die Hand auf den Kopf und murmelte ein paar Worte, dann sagte sie: "Nun geh in Frieden!"

Dann wandte sie sich wieder Sinwe zu, der sich ehrerbietig vor ihr verbeugte: "Ihr ehrt mein Haus. Womit kann ich Euch dienen!"

"Ich möchte mit dir sprechen!"

"Dann lasst uns in mein Arbeitszimmergehen, bitte folgt mir!"

Wieder ging es durch dunkle Gänge, eine Treppe nach oben, weiter Gänge folgten und sie traten in einen kleinen freundlichem Arbeitsraum.

"Bitte nehmt Platz. Ich lasse gleich Datteln und Kaffee bringen!"

Er sog an einer Schnur und in der Ferne ertönte eine kleine Glocke. Kurz darauf schaute ein schwarzes Gesicht durch die Tür und fragte nach den Wünschen.

"Datteln und Kaffee für die Herrin, bitte Erket, sie soll alle Termine für heute absagen."

"Ja, Herr, sofort." und die Dienerin verschwand.

Sinwe nahm winzige Pozellantassen aus einem Schrank und stellte sie auf den Tisch und die schwarze Dienerin war such schon wieder da und stellte ein Messingtablett auf den Tisch, auf dem eine Kaffeekanne mit einem riesigen schnabelförmigen Ausguss stand und ein kegelförmiger Hut aus geflochtenen Palmblättern. "Danke!"sagte er zu der Dienerin, "du kannst gehen. Wenn wir etwas brauchen, läute ich."

Er nahm den Palmdeckel hoch und darunter lag ein Häufchen der köstlichsten Datteln der obersten Qualität, wie Iset erkannte. Sinwe ließ sich wirklich nicht lumpen. Er goss von dem Kaffee ein, der einen Duft von Kardamom verströmte.

"Bitte bedient Euch, Herrin, "sagte er, und machte eine einladende Geste zu dem Tablett. Iset nahm sich eine Dattel und aß sie. Sogar der Kern war schon entfernt worden. Es war eine Köstlichkeit. Dann nahm sie die Kaffeetase und Sinwe nach ihr. Wort los tranken sie ihren Kaffee.

Dann erhob Sinwe wieder das Wort: "Verzeiht mir mein Aussehen, Herrin, ich habe nicht mit hohem Besuch gerechnet und war gerade bei der Arbeit, deswegen bin ich unpassend gekleidet."

Iset musterte ihn. Sinwe war, wie sie aus der Akte wusste, 48 Jahre alt und er hatte eine sportliche, muskulöse Figur. Offenbar trainierte er regelmäßig. Er hatte keinerlei Bauchansatz, dafür aber ein angedeutetes "Sixpack"-Bauchmuskelpaket. Er hatte kräftige Schultern und muskulöse Arme. Sie erschauerte etwas bei dem Gedanken, in diese Arme genommen zu werden. Sein Gesicht war eher schmal und die Haare, die wohl einst schwarz gewesen waren, zeigten Strähnen von Grau. Seine Nase war scharf geschnitten und der Mund groß und sinnlich, die Augen dunkelbraun, die Augenbrauen etwas buschig und schwarz. Alles in allem ein höchst attraktiver Mann. Iset, die noch etwas erregt war von der Enthaarungsprozedur mit Nefer-Neferet, fühlte wie sich wieder ein leichtes Ziehen in ihrem Unterleib bemerkbar machte. Ihre Lustsäfte begannen zu fließen.

Er schaute ihr direkt in die Augen: "verratet ihr mir den Grund Eures Besuches? Ich glaube nicht, dass Ihr die Hilfe eines Heilpraktikers sucht."

Iset hielt dem Blick stand und untersuchte ihn mit der Kraft Ihres Blicks. Er schien wirklich ehrlich zu sein, sie las Sinnenfreude und Lebenslust in seinem Geist, aber keine Heimtücke.

"Ich möchte mit dir über Perwas sprechen."

"Ach, der Wirt von der alten Herberge am Fluss? Da fällt mir ein, dass der mir noch die Miete für den letzten Monat schuldet."

"Herberge ist ein interessanter Ausdruck. Ich hätte es Bordell genannt!"

"Wie kommt Ihr darauf? Ich habe ihm das Haus vermietet als Herberge für Schiffer und reisende Kaufleute."

"Wir haben Perwas vor kurzem verhaftet wegen Misshandlung der Frauen, die er dort arbeiten ließ. Wusstest du wirklich nicht, was er dort trieb?"

Iset schaute ihn durchdringend an. "Was für ein attraktiver Mann," dachte sie, und das Ziehen in ihrem Unterleib verstärkte sich.

"Nein, Herrin. Ich habe ihm die Freiheit gelassen, das Haus zu bewirtschaften, er sollte mir lediglich die Miete zahlen!"

"und wie viel?"

Er nannte einen Betrag. Iset überschlug die Größe des Hauses und die Zimmerzahl, der Betrag erschien angemessen. "Könnte ich mal den Mietvertrag sehen?"

"Gern, ich suche ihn gleich heraus. Wieso interessiert Ihr Euch für das Haus?"

"Wir haben im Moment die Zwangsverwaltung übernommen. Die Einnahmen liegen auf einem Sperrkonto, und wenn alles geprüft und in Ordnung befunden ist, wirst du die Miete erhalten.

Würdest du das Haus eventuell der Isis-Gemeinde verkaufen?"

"Es ist zu einem wesentlichen Teil Grundlage meines Lebensunterhaltes. Ich habe nie an einen Verkauf gedacht. Wie wäre es denn mit Vermietung?"

"Darüber könnte man reden, aber die Gemeinde arbeitet am liebsten mit eigenen Objekten. Wir würden auch gerne einige Umbauarbeiten vornehmen, aber wir werden den Vorschlag prüfen.Dann habe ich aber noch ein Problem..."

Sinwe unterbrach sie: "...bevor Ihr weiter sprecht, gebt Ihr mir die Ehre, Euch zum Essen einladen zu dürfen? Ich würde gern das Abendessen in Auftrag geben, und es wäre mir eine große Ehre, es mit Euch gemeinsam einnehmen zu können!"

"Gut denn, auch ich muss gelegentlich etwas Essen, aber nur wenn ich bei Gelegenheit mich mit einer Gegeneinladung revanchieren darf!"

"Das wiederum ist mehr als ich zu hoffen wagen durfte. Damit ist es abgemacht. Wir essen also heute abend zusammen.!"

Sinwe läutete und als die schwarze Dienerin herbeieilte, flüsterte er ihr ein paar Instruktionen zu. Dann kehrte er wieder zurück: "Um was für ein Problem geht es?"

"Kennst Du einen Priester namens Minhotep?"

"Den Namen kenne ich. Er ist ein Patient von mir, und ich bitte um Verständnis, wenn ich bezüglich meiner Patienten strikte Diskretion walten lasse. Was zwischen ihm und mir gesprochen wurde, werde ich niemals irgendwem preisgeben. Das gehört zu meinem Ehrencodex!"

"Ich wollte auch nicht über Vertraulichkeiten sprechen, sondern über Hexenbeeren. Hast Du mir dazu vielleicht etwas zu sagen?"

"Ich habe tatsächlich Hexenbeeren zu seiner Therapie angewandt. das stimmt. Aber das ist doch nicht verboten, oder?"

"Wenn du eine entsprechende Ausbildung hast, dann nicht. Aber es ist verboten, wild wachsende Hexenbeerensträucher auszugraben, weil diese unter dem speziellen Schutz der Göttin stehen, und es ist auch verboten, jemanden dazu anzustiften. Das ist mein Problem."

"Dann darf ich, ohne indiskret zu sein, dazu etwas sagen: Ich habe für die Therpie meinen Vorrat an Hexenbeere verbraucht, und die sind nur um einen irrsinnigen Preis zu bekommen. Minhotep aber sagte, er habe einige Sträucher im Garten, und ich schlug ihm vor, wenn er mir diese überließe, wäre das als Bezahlung für seinen Therapie ausreichend. War da etwas nicht in Ordnung?"

"Wenn es so gewesen wäre, hätte ich kaum Einwände. Aber Minhotep hatte gar keinen eigenen Garten, und was er lieferte, hat er aus dem Besitz des Tempels gestohlen. Deswegen meine Fragen."

"Das ist ja ein dolles Stück. Wenn ich das geahnt hätte, hätte ich das nie so vorgeschlagen."

Iset hatte ihn dabei intensiv angeschaut und sie konnte kein Falsch in der Antwort entdecken. Rein gefühlsmäßig war es eine grundehrliche Antwort gewesen, und ihrem Gefühl konnte sie voll vertrauen.

Und deswegen sprach sie auch weiter. "Ich weiß auch, warum Minhotep hier war, denn als Vertreterin der Göttin hier in unserer Welt weiß ich, dass die Göttin ihm als Strafe für ein Verbrechen die bösen Träume von Hölle und Verderben geschickt hat. Er hätte nur eine Chance auf Heilung gehabt, und das wäre rückhaltlose Umkehr und Reue gewesen. Daher wurde der Grund für die Träume ihm auch jede Nacht in den träumen vor Augen geführt. Auch mit Hexenbeeren waren diese Träume nicht heilbar. Aber auch das erzähle ich dir nur, weil ich dir vertraue. Im Moment ist Minhotep auf der Flucht, aber der Gerechtigkeit der Göttin kann man sich nicht durch Flucht entziehen."

"Dann ist es ja weit schlimmer als ich gedacht habe. Ich habe ihm geglaubt, dass er nichts über die Herkunft seiner Träume wisse. Was ratet Ihr mir, was soll ich tun?

"Mir vertrauen. Sollte er kommen, Sage ihm, dass du weisst, warum er die Albträume hat und dass er nur diese eine Chance hat, und wenn er nicht zu mir kommt, dass dann die Restspanne seines Lebens absehbar ist und dass sein Leben nach dem Tod sich ausschließlich in der Schwarzen Welt abspielt. -- Wenn seinen Seele nicht sowieso schon verloren ist. --- Aber nun lass uns von etwas erfreulichem reden!"

"Nichts lieber als das. Schon euer Anblick, wenn ich das in aller Bescheidenheit so sagen darf, ist das Erfreulichste, was mir heute widerfahren ist. Iset, Ihr habt das sicher schon tausendfach gehört, Ihr seid eine schöne Frau!"

"Danke für das Kompliment! Aber ich kann das nur zurückgeben, du bist auch keine Beleidigung für das Auge, und ich bin sicher, dass dir die Frauen nur so hinterher laufen." Sie fühle seine Blicke auf ihrer Brust und wieder fing es an, verräterisch zwischen ihren Beinen zu kribbeln. "Aber sag mal, ich las etwas von Beteiligungen in der Außenwelt, was für Beziehungen hast du nach draußen?

Wie bist du Heilpraktiker geworden, was kannst du auf diesem Gebiet?

"Das sind gleich mehrere Fragen auf einmal. Ich fange mal mit meinem Beruf an. Ich habe ein Gespür für Krankheiten, seid ich Kind bin, eher gesagt für Gesundheit, und wie alles richtig sein soll. Und wenn die Gesundheit gestört ist, dann spüre ich, was ich machen muss, damit das Gleichgewicht wieder hergestellt ist, denn alles im Leben beruht auf dem Prinzip des Gleichgewichts, der Heiligen Maat."

"Sehr wahr. Und wie macht du das? gib mal ein Beispiel!"

Er stand auf und trat ganz nah an Iset heran, sie spürte seine Körperwärme und seinen leichten Geruch, so wie frischgemähtes Gras, nicht unangenehm. Er legte die Flache Hand auf ihren Nacken und sie erschauerte. "Zum Beispiel hier: Ich spüre dass Euer Nacken etwas verspannt ist, wahrscheinlich vom vielen Sitzen, der Kopf wird dabei nach vorne gestreckt und nach hinten abgeknickt, dadurch verkürzen sich die Nackenmuskeln und es kommt zur Verspannung. Wenn ich jetzt diesen Punkt hier drücke," Er drückte auf eine Stelle zwischen Wirbelsäule und Schulterblatt, "dann ist das zuerst etwas unangenehm bis schmerzhaft, aber die Verspannung löst sich, insbesondere, wenn ich hier diesen Punkt am Schultergelenk gleichzeitig drücke."

Er drückte mit der Daumenspitze oben direkte neben der Schultergelenkkugel auf einen Sehnenansatz und ein Schmerz durchzog Isets Schulter, der aber kurz darauf einer wohligen Wärme wich.

"Das nur als Demonstration, Und Ihr solltet Eure Sitzposition am Schreibtisch überprüfen, Ihr sitzt schlecht. Auf die Dauer führt das zu Kopfschmerzen. Und Frauen mit Kopfschmerzen sind keine angenehmen Partner, weder im Gespräch noch sonst..."

Iset spürte einen Gedanken bei Sinwe, der Ihre aufkeimende Lust weiter steigerte. Er starrte sie inzwischen mit unverhohlenem Interesse an, und sie war nur allzusehr bereit, dem nachzugeben.

"Das war eine schöne Demonstration, willst du nicht weiterprüfen, ob da eventuell noch mehr Verspannungen zu lösen sind?" Iset schaute ihn mit ihren großen schwarzen Augen schmachtend an.

Sie stand auf und stand jetzt direkt vor ihm, ihren Blick in seinen versenkt. Sie war sich der Wirkung, die dieser Blick auf Männer ausübte, sehr wohl bewußt, und gedachte es auch auszunutzen.

Sinwe lächelte sie an: "Gerne, aber hier ist nicht der geeignete Ort. Darf ich Euch in mein Behandlungszimmer führen, oder möchtet ihr es lieber etwas privater? Dann empfehle ich meinen Ruheraum, dort habe ich eine Liege, auf der könnte ich die Behandlung auch fortsetzen."

"Ich folge dir, wohin du mich bringst, du wirst schon das richtige für mich aussuchen!"

Das war sozusagen ein Freibrief für Sinwe, und wenn er kein Trottel war, würde er das ausnutzen.

Er legte einen Arm um Isets Hüfte und öffnete mit der anderen Hand die Tür und geleitete sie wieder durch den Flur, durch den sie gekommen waren und eine weitere Tür in einen kleinen, gemütlich ausgestatteten Raum, der neben eine Tisch und zwei Sesseln auch eine Liege enthielt.

"Wenn ich der Herrin das Kleid abnehmen dürfte, dann kann ich den Körper untersuchen."

Iset griff zu ihrer Schulter und ließ das Kleid an sich herunterrutschen. Mit einer schlenkernden Bewegung des Fußes kickte sie es in eine Ecke und stand splitternackt vor ihm, nur noch mit ihrem Schmuck bekleidet. Sie bot einen so herrlichen Anblick, dass Sinwes Pluderhose augenblicklich ausbeulte, zu einem richtigen Zelt. Er hatte den kurzen Moment der Sprachlosigkeit aber schnell überwunden und sagte bewundernd: „Was für eine Sünde, diesen wunderschönen Prachtkörper unter einem Kleid zu verstecken. Ich kann mich nicht erinnern, eine schönere Frau gesehen zu haben!“

Iset fixierte die kleine Rundung der "Zeltstange", die die Hose ausbeulte und meinte: "Bei dir ist aber auch etwas verspannt!"

Sinwe antwortete schlagfertig: "Diese Verspannung könnte ich auch selbst behandeln, aber vielleicht sollte ich mich da in zartere Hände begeben!"

Iset erwiderte: „Dann komm doch etwas näher, vielleicht kann ich dir helfen!“

Sie griff nach Sinwes Hose und zog sie ihm mit einem Ruck nach unten. „Da haben wir ja den Kleinen. Das heißt, so klein ist er gar nicht.“ Sie nahm ihn prüfend in die Hand. „Ich würde sagen, gerade richtig. Aber ich schlage vor, dass wir uns gleichzeitig gegenseitig behandeln, das wäre doch das effektivste!“

Damit trat sie ganz nah an Sinwe heran, legte die Arme um seinen Hals und zog seinen Kopf zu sich heran. Er konnte jetzt gar nichts mehr sagen, denn sein Mund war von ihrem Mund gefangengenommen. Ihre Zunge drängte seine Lippen und Zähne auseinander, die dem Druck bereitwillig nachgaben und ihre Zungen fanden sich zu einem erregenden Spiel. Er umfasste ihren Körper mit seinen starken Armen, wie sie es sich vorhin schon vorgestellt hatte und drückte sie fest an sich. Es erregte ihn, wie sich ihre festen Brüste an seinen Körper drückten und er dirigierte sie nach rückwärts in Richtung auf die Liege. Sie ließ sich willig von ihm führen und er legte sie dort vorsichtig hin, wobei er sie in Bauchlage drehte.

Er nahm eine Flasche duftendes Massageöl aus einem Regal, das griffbereit stand – Iset registrierte bei sich: das macht er offenbar nicht zum erstenmal - und begann mit kräftigem Druck der Handballen ihren Rücken zu massieren. Sie schnurrte wie ein Kätzchen vor Wohlbehagen. Er legte ihre Beine etwas auseinander, damit er sich dazwischen knien konnte und massierte dann mit beiden Daumen die Wirbelsäule entlang vom obersten Wirbel am Kopf den Rücken herunter bis zum Steißbein und zurück. Auf den kräftigen Druck folgten wieder Streichelnde Berührungen mit der Handfläche über den ganzen Rücken, jetzt bezog er auch den Po mit in die Massage ein und knetete ihre festen Backen und kommentierte: „Ein wunderschöner Po, er lädt zum Kneten geradezu ein!“

Iset. „Ich stelle ihn gerne zur Verfügung“

Nun widmete sich Sinwe der Beine und strich mit langen Bewegungen über gesamte Länge der Beine von den Füßen bis zum Po, wieder sanftes Streicheln im Wechsel mit stärkerem Druck. Iset wollte vergehen vor Wohlbehagen, aber sie spürte auch, wie sich der Saft zwischen ihren Beinen vermehrte und ihre Lust auf mehr in ihr anstieg.

Nun strich er an den Inneseiten der Beine nach oben und unnwilkürlich nahm sie die Beine etwas weiter auseinander. Er massierte bis ganz oben, wobei er mit den Fingern an ihre mittlerweile tropfnasse Spalte kam. Er streichelte ein paarmal die Schamlippen entlang und strich über ihren Kitzler, was ihr ein Stöhnen entlockte. Sinwe kommentierte das nicht, aber ein wissendes Lächeln glitt über sein Gesicht. Er strich wieder am Bein innenseitig aufwärts, und als er jetzt an ihrer Lustspalte angekommen war, bohrte er langsam den Finger in ihr nasses Loch. Iset drückte ihm quasi als Antwort ihren Po entgegen, so hatte sie die Berührung ersehnt. Sinwe zog den Finger wieder ganz langsam heraus und steckte jetzt zwei gleichzeitig hinein und begann sie mit den Fingern zu ficken. Langsam. Rein und raus. Iset genoss es, aber wollte mehr.

„Fick mich!“ sagte sie.

„Dann knie Dich einfach hin!“ antwortete, wobei er auch in das „Du“ verfiel, das ihm vom gesellschaftlichen Rang her eigentlich nicht zustand, aber jetzt spielte der Rang keine Rolle mehr, hier waren sie Mann und Frau.

Iset kniete sich hin, den Po ganz nach oben gestreckt und ihr Gesicht weiterhin auf dem Kissen.

Sinwe rückte zwischen ihren Beinen nach vorne vor und griff unter ihr durch zu ihren Brüsten und knetete sie. Iset war ungeduldig und langte mit der Hand zwischen ihren Beinen durch nach hinten, bis sie seinen steifen Schwanz gefunden hatte und drückte sich ihn in ihre Spalte. „Komm endlich, ich will dich spüren, ganz tief in mir sollst du sein.“

Sinwe folgte der Einladung und drückte seinen Schwanz nach vorn, Iset beantworte die Bewegung mit einem Gegendrücken. Nun war er ganz tief drinnen und genoß das Gefühl, von dieser warmen und engen Luströhre so fest umschlossen zu werden. Iset setzte ihre Vaginalmuskulatur ein und fing an, seinen Schwanz förmlich zu melken, ohne dass sie siech sichtbar bewegte. Das erregte Sinwe so, das er u eine kleine Pause bat: „Wenn du so weitermachst, spritze ich gleich ab und alles ist vorbei, ehe es richtig angefangen hat, Bitte bleib einen Moment ganz ruhig!“

„Dann streichel mich wenigstens weiter!“

Er nahm ihre Nippel zwischen die Fingerspitzen und drückte sie leicht massierend zusammen, dann ließ er die rechte Seite los. Iset wollte schon protestieren, aber dann fühlte sie seine Hand an ihrem Bauch, wie sie sich herunter tastete zu ihre Spalte, und er massierte dort weiter, nämlich ihre Clit. Das war so schön, dass sie nicht mehr still halten konnte, sie versetzte ihr Becken in kreisende Bewegungen und und drückte gegen den Schwanz von Sinwe, der jetzt auch wieder mit langsamen Fickstößen anfing. Ganz weit zog er den Schwanz heraus, bis er fast draußen war um dann wieder kräftig bis zum Anschlag hineinzustoßen. Immer härte stieß er zu und Iset ermunterte ihn: „Jaaa, stoß mich kräftig, ganz tief, fick mich, gut so, jaa, gib mir deine Sahne, pump mich voll!“

Ihre Erregung wuchs und seine gleichermaßen und sie entlud sich, mit Isets Orgasmus. Als sich ihre Scheide zusammenkrampfte, war das für Sinwe zu viel und auch seine Säfte machten sich auf den Weg und er spritzte und spritze, einen Stoß nach dem anderen. Isets Scheide schien sich selbstständig gemacht zu haben und die Muskulatur sagte ihm noch den letzten Tropfen aus.

Als es vorbei war, ließ sie sich mit einem Plumps erschöpft auf das Sofa fallen. Sinwes erschlaffter Schwanz war aus ihr herausgerutscht und der weiße Schleim lief an ihrem Bein herunter.

„Zufrieden?“ fragte Sinwe

Iset drehte sich um, schaute ihm tief in die Augen und küsste ihn. „Fürs erste, ja. Aber ich kann davon kaum genug bekommen. Kannst du nochmal?“

„Ich bin ein alter Sack, da kommt der kleine Freund nicht mehr so schnell auf Touren. Aber ich habe ja noch Finger und einen Mund, wenn das auch recht ist?“

„Mir ist alles recht, was schön ist. Ich überlasse mich ganz deiner kundigen Führung!“

Iset legte sich entspannt auf den Rücken, alle viere von sich gestreckt und ließ sich von Sinwe verwöhnen. Und er war ein kundiger Liebhaber! Keinen Teil des Körpers ließ er aus, er streichelte ihr gesichte ihre Augenbrauen, die Nase, die Lippen, seine zarten Küsse bewegten sich den Hals hinunter und erreichten die Brüste, wo er die Brüste kräftig in den Mund hineinsaugte und dabei gleichzeitig fie Nippel mit der Zunge umspielte. Isets Lust wuchs wieder zu ungeahnter Höhe. Sie griff nach seinem Schwanz. Der zeigte aber noch keine Zeichen von erwachender Stärke, sie kraulte seinen Sack und spielte mit den Eiern in ihrer Handfläche. Nun zog sie seinen Kopf wieder an ihren heran und ihre zungen trafen sich wieder zu einem nicht enden wollenden Kuss. Sie rieb dabei mit ihren Brüsten an seinem muskulösen Körper und genoß das Gefühl der Nähe und Geborgenheit in seinen starken Armen. Als sie wieder in seinen Schritt griff, merkte sie, dass der Schwanz schon nicht mehr ganz so klein war und nun schubste sie Sinwe auf den Rücken und beugte sich über ihn. Fest umschloss sie mit ihren Lippen seine Eichel und lutschte daran, Ihre Zunge fuhr liebkosned über die glatte Oberfläche und sie saugte etwas daran. Gleichzeitig umfasste die den Schaft fest mit der Hand und wichste ein Wenig daran, strich mit dem Fingernagel den Schaft an der Unterseite von unten nach oben und ließ seine Eier in der Handfläche rollen.

Ganz schnell war der Freudenspender unter dieser Behandlung wieder hart und einsatzbereit. Iset schwang sich rittlings über Sinwe und bugsierte den Schwanz in ihre nasse Spalte und stülpte sich sanft und langsam darüber, ließ sich dann ganz tief nach unten sinken und den Pfahl un ihrem Körper versinken. Schön war es, dieses harte stück Mensch so tief in sich zu spüren, sie meine seinen Pulsschlag in ihrem Bauch zu vernehmen und genoss das Gefühl. Aber sie wollte mehr.

Sie bewegte jetzt ihr Becken auf und ab und fickte sich dabei, versetzte ihr Becken in eine leicht kreisende Komponente, um dabei alle sensiblen Teile in intensive berührung zu bringen. Sinwe knetete inzwischen wieder ihre Brüste und beantwortet ihre Fickstöße mit kräftigen Gegenstößen.

Iset legte sich auf ihn und fickte weiter. Das war ihre Lieblinsstellung, da hatte der mann die Hände frei, um auch ihren Po und ihren Rücken kneten zu können, während sie fichten, und sie konnte die Richtung steuern, um sich die größmögliche Lust zu verschaffen. Es dauerte auch nicht lag, da war es wieder so weit und sie wurde von einem Orgasmus geschüttelt. Sie blieb einen Moment regungslos liegen und genoss das gefühl, wenn ihr Körper ohne ihr Zutun sich zusammenzog und entspannte. Nach dem Abklingen, merkte sie erfreut, dass Sinwe offenbar noch nicht so weit war und noch immer hart und fest in ihr steckte. Sie nahm jetzt die Beine zusammen und drängte sich zwischen seine Knie, seinen Schwanz aber weiterhin tief in ihrem Inneren.

„Jetzt ficke ich Dich“ sagte sie und stieß ihr Becken gegen seins. Duch die zusammengedrückten Beine war der Reiz auf Sinwes Schwanz bedeutend stärker geworden und es dauerte nur noch wenige Momente, bis er auch kam. In dem Moment, wo sein Sperma den Schwanz verließ, berührte ihn Iset mit ihrem Sternenstein und es war für ihn, als ginge ein elektrisches Kribbeln durch seinen Körper. Er sah nur noch blaues Licht und sein Bewusstsein trübte sich für einen Moment, als das Sperma ohne sein weiteres Zutun in ihre Scheide pumpte. Diesmal war die Ladung, die er in ihr versenkte, nicht mehr so groß wie beim erstenmal, aber das Gefühl war für sie genauso schön. Sie genoss das Gefühl, auch wenn es zu einem weiteren Orgasmus bei ihr nicht ausreichte. Sie stützte sich auf den Ellbogen ab und lächelte ihn an, dann fuhr sie zärtlich mit den Fingerspitzen durch sein Gesicht und zeichnete die Konturen von Brauen und Lippen nach. „Du bist ein wunderbarer Liebhaber, wir sollten das unbedingt wiederholen!“

„Bin ich denn für die Ansprüche einer so edlen Dame ausreichend?“ fragte er.

„Mehr als das. Du glaubst gar nicht, wie einsam es in einer solchen Position sein kann, dabei bin ich doch auch nur eine Frau mit Bedürfnissen. Manchmal brauch' ich einfach einen Stier, und du bist perfekt.“

Sie ließ sich von ihm heruntergleiten und fragte: „Gibt es hier auch ein Bad?“

„Natürlich, ich zeige es dir!“ Sinwe stand auf und ging voran. Unscheinbar in der Ecke des Zimmers war eine Tür, die sie gar nicht bemerkte hatte, dahinter verbarg sich eine Dusche und eine Toilette. Ungeniert setzte sie sich in seinem Beisein auf das Klo und pinkelte hinein. Dann stellte sie das Wasser an und sich selbst unter die Dusche.

„Was ist, kommst du nicht auch?“ fragte sie. Das war eine Einladung, die Sinwe nicht ausschlagen konnte und so duschten sie gemeinsam.

„Seif mich ein,“ forderte sie und Sinwe tat ihr den Dienst. Sie seiften sich gegenseitig ab, wobei er ihr nochmals einen gefingerten Orgasmus verschaffte. Sinwes Schwanz war aber zu keiner Regung mehr fähig, und alle Mühe von Iset, die sie darauf verwandte, blieb ohne Erfolg.

Sie trockneten sich gegenseitig ab und zogen sich wieder an Sinwe diesmal aber mit „angemesserer“ Kleidung, denn ohne Hemd kam er sich Iset gegenüber doch zu nackt vor.

„Eigentlich schade“ meinte Sinwe,“dass ich die Schönheit deines Körpers nicht mehr in seiner vollen Ausdehnung genießen darf.“

„Alles zu seiner Zeit, wie das Sprichwort sagt. Wenn du mich immer so siehst, könnte ich dir ja langweilig werden“

„Niemals, aber lass ins unser Gespräch doch in andere Umgebung fortsetzen.“

„Ich folge dir, du bist hier der Hausherr!“

Sinwe stand auf und reichte Iset die Hand, um ihr beim Ausstehen zu helfen. Wieder sprang ein winziger Funke über, wie bei einer elektrostatischen Entladung. Iset schmunzelte innerlich, denn mit jeder Berührung würde sie Sinwe fester an sich binden.

Sinwe sah sie lächeln und fragte sie: „Was denkst du gerade, dass du so lächelst?“

„Ich denke, was für ein Glück es ist, dass wir uns getroffen haben. Ich bin gekommen, um wegen des Grauen Hauses Krach zu schlagen und nun ist es ganz anders gekommen. Es bewahrheitet sich immer wieder, dass man vor einem Urteil immer erst die andere Seite hören soll. Aber ohne das Graue Haus wäre ich wahrscheinlich nie hierher gekommen, und ich muss sagen, wir hatten fantastischen Sex miteinander. Dabei werden die Gelegenheiten, guten Sex zu bekommen, auf meine alten Tage immer seltener.“

„Was soll ich denn erst sagen, ich bin ja wohl ein paar Jahre älter als du, aber unser Fick war göttlich. Nur meine „Standfestigkeit“ lässt doch deutlich nach. Aber das mit deinen „alten Tagen“ möchte ich überhört haben, du bist eine schöne Frau, die jedes Männerherz höher schlagen lässt.“

Iset sah keine Veranlassung, seinen Irrtum bezüglich ihres wahren Alters aufzuklären und kommentierte seine Worte nicht weiter.

Sinwe führte sie in ein luxuriös mit Antiquitäten ausgestattetes Wohnzimmer und bot ihr einen Platz auf einem Sessel an. Dann klingelte er einer Dienerin, die nach wenigen Minuten mit einer Kanne Tee und Gebäck wieder eintrat. Den Tee servierte sie in hauchzarten Porzellantassen, dann verschwand sie wieder, lautlos wie sie gekommen war.

Iset fing wieder mit dem Geschäftlichen an. "Wir sind vorhin etwas abgelenkt gewesen, was ich auch nicht bedaure. Aber ich fragte nach deinen Geschäften außerhalb. Was machst du, welche Verbindungen hast du, können wir da etwas intensivieren?"

„Ich komme regelmäßig nach Ostasien und nach Europa, und da habe ich ein Handelshaus,wo ich ganz lukrative Geschäfte abwickle. Übrigens alles strikt legal, die Steuern zahle ich in dem jeweiligen Land!“

„Etwas anderes hätte ich auch nie angenommen, aber warum wusste ich nichts davon, wenn ich hier einen Grenzgänger mit guten Verbindungen so vor der Nase habe? Das ist doch von Wichtigkeit für unser Land!“

„Mein Vater war Schweizer und ich bin hier geboren, habe aber eine doppelte Staatsangehörigkeit. Deswegen kann ich jederzeit ein und ausreisen. Und die Schweizer sind in fast allen Ländern gut angeschrieben, außer vielleicht im Moment in Libyen, so dass ich überall gute Geschäfte machen kann.“

„Und woher hast du dein Talent für die Magie? Die Schweizer sind doch nicht gerade bekannt dafür, wer ist oder war deine Mutter?

„Sie stammte von hier. Sie war die Frau eines Fischers am Fluss und die Familie war arm. Aber sie hat mir erzählt, dass sie, kurz bevor ich geboren wurde, eine schicksalhafte Begegnung mit der Göttin hatte, die ihr einen Ort gezeigt hat, der eine Verbindung zu den Göttern darstellte. Sie sollte dorthin gehen und sich in dem roten Schlamm dort baden, dann würde sich ihr Schicksal wenden.

Dies hat sie getan. Seitdem hat sie ein Gespür für Leute, die ihr Böses wollen und kann Leute beeinflussen. Seitdem ging es mit unsere Familie nur noch bergauf. Und auch ich, der ich ja schon kurz vor der Geburt stand und diese Schlammbad in ihrem Bauch mitgemacht habe, habe magisches Talent seit meiner Geburt. Ich fühle, was die Harmonie stört und kann es meistens wieder richten. Auch habe ich ein Gefühl für die Absichten der Menschen, und ob sie mich übervorteilen wollen. Bei dir hatte ich übrigens richtige Hemmungen, du hast etwas von der Präsenz der Göttin in dir. Ich sehe dich quasi mit einem bläulichen Schein um dich herum.“

„Da interessiert mich: welches Gefühl hattest du bei Perwas?“

„Dass er hauptsächlich an seinem Vorteil interessiert war, aber dass er seine Vereinbarung mit mir einhalten würde. Er hat Neigungen zu Gewalt und Jähzorn, aber das müsste er als Gastwirt schon mit seinen Gästen ausmachen, dachte ich. Dass er mit dem Haus ganz andere Pläne hatte, habe ich nicht geahnt. Und du musst verzeihen, dass ich die Dienste eine solchen Hauses selbst auch noch nie gesucht habe.“ Beim letzten Satz lächelte Sinwe.

Ganz ernsthaft antwortete Iset: „Die Wichtigkeit einer Institution „Freudenhaus“ oder „Bordell“ ist mir erst letztens aufgegangen. Wir habe hier eine wunderbare Einrichtung, den Menschen, die Probleme mit der Sexualität haben, zu helfen. Ich sehe das als besonderen Dienst an der Göttin an, und ich möchte diese Institution aus de Schmuddelecke herausholen und daraus eine geachtete Einrichtung machen, die ihre Dienstleistung eine breiten Publikum anbietet. Deswegen möchte ich dein „Graues Haus“ haben und dem Tempel der Liebesgöttin angliedern, wo es meines Erachtens hingehört. Nur in einem gemieteten Haus sind so umfangreiche Umbaumaßnahmen, wie ich sie plane, in der Regel nicht rentabel. Wie könnten wir da zusammenkommen?“

„Und wenn ich den Umbau mache?“ fragte Sinwe, „Ich möchte nur meine Investitionen irgendwann amortisiert sehen. Ich habe aber kein Problem damit, wenn der Tempel sich als Puffmanager betätigt. Ich selbst möchte nur mit der ganzen Organisation nicht zu tun haben.“

„Ich lasse das mal durchrechnen, du wirst dann von uns hören. Ich beabsichtige, eine richtige Wellnessoase entstehen zu lassen.“

„Sind wir dafür nicht zu klein hier in unserem kleinen Tal? Ich würde das Ganze im Ausland machen und als Touristische Attraktion verkaufen!“

„Auf die Idee bin ich noch nicht gekommen, weil ich immer nur an das Wohl der Menschen hier denke. Aber du könntest recht haben. Vielleicht sollten wir das mal als gemeinsame Unternehmung ins Auge fassen. Ich glaube, da ist wirtschaftliches Potential vorhanden.“

Irgendwo, ein paar Türen weiter, wurde ein Gong angeschlagen. Sinwe stand auf und sagte: „Das Essen ist angerichtet. Wie vereinbart: heute bei mir, demnächst bei dir!“

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Fortsetzung folgt

Kommentare erbeten

LG

NeferKaRe

Wie immer eine tolle Fortsetzung, freue mich schon auf den nächsten Teil :)

5 Tage später

Das Esszimmer war genauso luxuriös eingerichtet wie das Wohnzimmer. Sie saßen sich an einem runden Tisch gegenüber, der offenbar für größere Gesellschaften auch ausgezogen werden konnte.

Auf dem Tisch stand ein silberner Kerzenleuchter und das schwarze Tischtuch war mit den Blütenblättern hellroter Rosen dekoriert, was einen schönen Kontrast zu dem schneeweißen Porzellan darstellte. Leise Musik klang aus versteckt angebrachten Lautsprechern.

„Auch so eine außenweltliche Errungenschaft, auf die ich nicht gern verzichten möchte“, sagte Sinwe, „Musik ist irgendwie ein Grundbedürfnis den Menschen, aber man kann sie nicht immer selbst machen.“

Eine Köstlichkeit nach der anderen wurde aufgetragen von schwarzen, recht jungen Dienerinnen, die nur mit einer Spitzenschürze und einer kleinen Kopfhaube gekleidet waren, sie boten einen hinreißenden Anblick und bewegten sich nahezu lautlos auf ihren nackten Fußsohlen.

Das Essen zog sich über fast zwei Stunden hin und Iset versuchte, Sinwe über seine Geschäfte auszufragen. Er schien jedoch nicht geneigt, weitere Auskünfte darüber preiszugeben und erging sich lieber in Gemeinplätzen und Komplimenten.

Iset fühlte sich in seiner Gegenwart wohl, er war ein geistreicher und angenehmer Gesprächspartner, der amüsante Anekdoten von seinen Reisen erzählen konnte.

Als das Dessert aufgessen war, fragte er Iset: „Noch einen Espresso zum Abschluß?“

„Gerne,aber mit viel Zucker!“

Sinwe gab einer Dienerin einen Wink und gerade eine Minute später stand das köstlich duftende Getränk vor ihnen. Sinwe hob die Tasse und sagte: „Es war ein schöner Abend mit dir. Hoffentlich folgen noch weitere!“

Iset trank einen Schluck des bitter-süßen Getränks. Ihr wurde etwas schwindlig, danach versank alles um sie in Dunkelheit.

*~~~~~~~~~~~~~~*

Frank und die beiden Isets waren gerade mit dem Abendessen fertig, als Iset sich an den Sternenstein an ihrer Halskette griff und ihre Tochter synchron das Gleiche tat.

Frank blickte verwundert auf: „Ist was mit Euch?“

Beide verharren einen Moment in Erstarrung,dann antwortete Iset: „Da muss irgendwas mit Mama passiert sein, ich empfand einen kurzen Impuls des tödlichen Erschreckens, aber jetzt gar nichts mehr. Ich bekomme keine Verbindung zu ihr.“

Die kleine Iset ergänzte: „Ich habe es auch gespürt. Da muss etwas Ernstes vorgefallen sein.“

Frank überlegte nicht lange: „Von hier aus können wir nichts tun, wir müssen sofort zurück. Iset, Du solltest den schnellstmöglichen Transport organisieren. Sollen wir Serket und Niit rufen?“

„Nein, die können auch nicht schneller da sein. Ich werde eine Wagen kommen lassen, dann sind wir aber in frühestens drei Stunden zurück.“

„Einen Helikopter kannst Du nicht zufällig auftreiben?“

„Um diese Zeit nicht, die fliegen hier nicht im Dunklen!“

„Also gut, Du gehst telefonieren und Iset und ich gehen zum Zimmer und packen das nötigste zusammen, den Rest lassen wir hier und holen ihn später. Du kommst dann und holst uns ab.“

„In Ordnung!“

Iset hatte ein ganz mulmiges Gefühl, als sie zur Rezeption eilte, aber wenigstens die Telefonverbindung klappte und der Wagen würde in einer Viertelstunde da sein. Dann rief sie bei ihre Mutter zuhause an. Es dauerte einen Moment, dann meldete sich Nefer-Neferet und berichtete: „Die Herrin hat sich für einen Besuch zurechtgemacht. Es sein nach ihren Worten ein wichtiger Besuch, sie sei vor vier Stunden losgegangen und nicht zurück und hätte auch nicht hinterlassen, wen sie besuchen wollte.“

Damit war Iset auch nicht viel weiter.

Sie eilte zu ihrer Suite. „Der Wagen ist in einer Viertelstunde da. Bis dahin schlage ich vor, dass wir gemeinsam einen Versuch machen sie zu finden, indem wir in die Zwischenwelt gehen!“

Sie setzten sich im Kreis auf den Boden und konzentriertem sich auf ihre Sternensteine, bis der Raum in grellblaues Licht getaucht war. Dann war der Moment gekommen, wo Iset und ihre Tochter ihre Körper verließen und sich plötzlich Hand in Hand in der „Blauen Welt“, der Zwischenwelt wiederfanden. Mutter Iset übernahm die Führung. Ein Gedanke, und sie waren in ihrem Heimattal. Sie ließen ihre Gedanken ausschweifen, aber es kam kein Impuls zurück. Iset war verzweifelt. „Große Mutter“, rief sie aus „Hilf uns Deine Tochter zu suchen, wir wissen nicht, was passiert ist, aber wir vermuten sie in Not!“

Wie sie es schon einmal erlebt hatte, verfärbte sich das Blaue Licht an einer Stelle weißlich, ein weißer Nebel kam auf sie zu und verdichtete sich zur Gestalt mit dem Aussehen von Iset. Eine Stimme erklang in ihrem Kopf. „Ich kann sie im Moment auch nicht erreichen, aber ich werde sie suchen und dann tun, was in meiner Macht seht. Ihre Zeit ist noch nicht gekommen, also sorge dich nicht.“

Damit verschwand die Erscheinung.

Wiederum in Gedankenschnelle kehrten sie in ihre Körper zurück.

Frank drängte zum Aufbruch, so dass sie am Hoteleingang warteten, noch bevor der Wagen da war.

*~~~~~~~~~~~~~~~*

Als Iset erwachte, wusste sie nicht wo sie war. Sie sah alles verschwommen und wollte sich die Augen reiben, aber es ging nicht. Sie zog an ihrer Hand, aber die war fest. Die andere auch. Mit einem Schlag war sie hellwach und in Panik. Sie war festgebunden Auch ihre Beine konnte sie nicht bewegen.

Ihr Blick wurde langsam klarer. Sie schaute sich um. Sie lag in einem riesigen Raum, der kein Ende zu haben schien. Sie traute ihren Augen nicht, und es dauerte bis sie ihren Irrtum erkannte: Sie lag in einem völlig verspiegelten Raum, der etwa vier mal vier Meter groß war, in der Mitte. Sie konnte sich selbst im Spiegel an der Decke sehen, sie lag in einem Pentagramm genau in der Mitte des Raumes. In vier der Zacken des fünfeckigen Sterns war eine Schlaufe angebracht, mit der die Arme und Beine festgebunden waren. Der Kopf lag in der fünften Zacke und war nicht angebunden, sondern lag auf einem Polster.

Sie war völlig nackt, auch die Arm- und Beinspangen waren ihr abgenommen worden und ihr Kleid lag achtlos zusammengeknüllt an der Seite des Raums, der Schmuck obendrauf. Ihre Angst wuchs, auch die Halskette mit dem Sternenstein war weg, wahrscheinlich auf dem gleichen Haufen, für sie unerreichbar. In den vier Ecken des Raumes war jeweils eine Glasröhre, in der ein Feuer waberte, das den Raum in ein orangerotes Licht tauchte und das Wärme abstrahlte. Durch die Komplettverspiegelung hatte man den Eindruck, als ob der Raum keine wirkliche Begrenzung hätte und sich im Unendlichen verlor. Sie lag auf etwas Weichem, was das war, konnte sie nicht fühlen, es mochte so etwas wie eine Luftmatratze sein.

Nachdem sie sich ein Bild von ihrem Aufenthaltsort gemacht hatte, grübelte sie: Wie war sie hierher gekommen? Es musste in dem Kaffee nach dem Essen gewesen sein. Sinwe hatte sie betäubt, und sie hatte nichts gemerkt. Nun im Nachhinein, fielen ihr einige kleine Ungereimtheiten auf: Wie konnte es angehen, dass der Vater ein Schweizer war, der ihm auch einen Schweizer Pass verschafft hatte, die Mutter aber Frau eines armen Fischers? Der Fischer, wenn dieser nicht der Schweizer war, was sie kaum annahm, konnte dann nicht der Vater sein, oder Sinwe hatte gelogen. Aber eine Lüge hätte sie doch bemerkt, oder etwas nicht? Sie hatte, soweit sie konnte, seinen Gedankeninhalt sondiert, und sie hatte nichts Falsches darin gefunden. Wie also war sie in diese Lage geraten? Verdammt noch mal, sie hatte sich allein auf ihr Gefühl verlassen und ihren Verstand abgeschaltet.

Sie konzentrierte sich auf ihren Sternenstein, der auch durch sein Aufleuchten zeigte, dass Resonanz da war, aber sie bekam keine Verbindung zustande.Mist, zu weit weg. Ihre Panik wuchs. Das Pentagramm war für sie Hinweis genug, dass schwarze Magie im Spiel war. Nur im Moment konnte sie nichts anderes tun als zu warten.

Nach endlosem Warten, sie hatte mittlerweile jedes Zeitgefühl verloren, trat Sinwe von irgendwo her zwischen den Spiegeln hervor. Er war gleichfalls völlig nackt, aber seine Haut war mit einem knallroten Gummilack überzogen, der glänzend eine zweite Haut bildete, nur der Kopf war freigelassen. Er bot einen gespenstischen Anblick.

„Na, ist die feine Dame schon wach?“ fragte er scheinheilig

„Ich verlange, dass du mich sofort losmachst und gehen lässt!“

„Oh, vielleicht hat es die Dame noch nicht gemerkt, aber sie hat hier nichts mehr zu verlangen!“

„Wenn ich hier herauskomme, dann wirst du die Konsequenzen dieses Frevels tragen müssen!“

„Oh, wie sie Dame schon sagte, wenn... Aber ich beabsichtige nicht, die Dame herauszulassen. Wenn einem so ein prächtiger Vogel in Netz geht, lässt man ihn nicht wieder fliegen! Aber jetzt bitte etwas mehr Demut, wenn ich bitten darf! Wie du gestern schon richtig bemerkt hat, ich bin hier der Hausherr, und die korrekte Anrede ist „Herr“, wenn ich die nicht höre, wirst du bestraft.

Was höre ich?“

Iset schwieg.

Sinwe sagte. „Die korrekte Antwort wäre Ja, Herr!“ und er nahm eine Reitgerte vom Fußboden und schlug Iset auf den Oberschenkel dass es laut klatschte. „Au!“ entfuhr ihr ein Schmerzenslaut.

„Also wie heißt es?“

Iset schwieg weiterhin und wurde erneut geschlagen.

„Die Dame macht also auf verstockt. Auch gut. Dann werde ich meine Pläne mal offenlegen:

Zuerst werde ich dich einer gründlichen Reinigung unterziehen, vor allem innerlich,denn ich habe nicht vor, mich an dir schmutzig zu machen. Dann sehen wir weiter.“

Seine Stimme klang ganz alltäglich und gerade das war es, was Iset schauern ließ. Sie hatte Angst. Angst gepaart mit ohnmächtiger Wut.

Er verschwand durch die Spiegeltür und kam gleich darauf mit einer Kiste zurück. In der Hand hatte er noch etwas wie einen Bootshaken. Iset beobachtete ihn mit wachsender Unruhe, aber er machte ganz seelenruhig weiter. In der Kiste hatte er Beutel, die aussahen wie durchsichtige Wärmflaschen mit einem langen Schlauch und einer Schlaufe an der andere Seite. Er entnahm der Kiste eine Art Fleischerhaken, hängte die Schlaufe des Beutels damit ein und hob das ganze dann mit dem Bootshaken an die Decke. Erst jetzt sah Iset, dass dort in regelmäßigen Abständen schwere Eisenringe eingelassen waren, und in so einen Ring hängte er den Haken mit dem Beutel. Der Schlauch war so lang, dass er bis zum Boden reichte.

„Nun wollen wir dich erstmal in eine bessere Position bringen“ sagte er, drückte einen Knopf, und sie hörte ein Zischen. Unter ihr füllte sich das Polster mit Luft und ihr Unterleib wurde in die Höhe gehoben, bis ihre Arme und Beine straff gespannt waren und sie in Hohlkreuzlage auf einer Art Gummiball festgespannt lag.

„So, nun kann ich besser anlangen!“ sagte er. Er nahm einen konusförmigen Stutzen, fettete ihn etwas ein und schob ihn Iset in den Po, so tief wie er konnte. Iset stöhnte vor Schmerzen, aber sagte kein Wort. Sinwe steckte den Schlauch aus dem Beutel in den Stutzen und öffnete den Hahn. Die Flüssigkeit aus dem Beutel lief ihr jetzt in den Darm. Währenddessen bereitete Sinwe noch zwei weitere Beutel vor und hängte sie an der Decke auf. Als der eine Beutel leergelaufen war, stöpselte er schnell um und ließ noch einen zweiten gleich hinterher laufen. Für den dritten Beutel hatte er sich was anderes ausgedacht, da hatte er eine dicken Gummipenis, den er an den Schlauch anschloss und ihr tief in die Spalte steckte. Als er die Flüsssigkeit laufen ließ, quoll das Wasser neben dem Gummipenis aus ihre Scheide und lief die Poritze hinunter. Nach der Entleerung des zweiten Beutels zog der den Darmstöpsel mit einem Ruck heraus und das gesamte Wasser schoß mit einem Schwall heraus. Sinwe öffnete einen Verschluß im Boden und das braune übelriechende Wasser lief dort ab. Die Prozedur mit der Darmspülung wiederholte er noch zweimal, bis er mit dem Ergebnis zufrieden war: Das Wasser, was jetzt herausströmte, war fast klar.

„Als Priesterin bist du doch Fan für Reinheit, und jetzt müsstest du dich doch besser fühlen, auch von innen gereinigt!“ meinte er scheinheilig.

Er ließ das Luftkissen aber in dieser Position und sagte zu Iset: „Das, was wir gestern gemacht haben, war das, was und wie du es wolltest, ich gebe zu, dein Blümchensex war zur Abwechslung aus mal ganz amüsant. Heute geschieht was ich will, und ich mag es nun mal etwas härter, und vor allem, ich bestimme, wo's lang geht. Hast du mich verstanden?“

Iset schaute ihn mit zusammengebissenen Zähnen an und schwieg. Wieder pfiff die Reitgerte durch die Luft und es klatschte. „Aua!“

„Nicht aua, sondern 'Ja, Herr!' heisst das, verstanden?“

Iset schwieg. Wieder klatschte die Peitsche. Auf ihren Oberschenkeln zeichneten sich deutlich die Striemen ab.

„Ich glaube, du musst erstmal lernen, was Schmerz ist!“

Wieder holte er etwas aus seiner Kiste. Es waren schwarze viereckige Gegenstände mit jeweils einem Kabel daran, dann noch ein schwarzes Plastikkästchen mit Knöpfen.

Im gleichen Plauderton fuhr er fort: „Von meinem Freund Perwas habe ich einiges über Schmerz und Angst gelernt. Frauen, die Angst haben, riechen anders und dieser Geruch törnt mich an.“

Das war ihm auch deutlich anzusehen, den sein Geschlecht stand groß und waagerecht von seinem Körper ab. Mit der roten Latexumhüllung sah es grotesk und furchterregend aus.

„und zusätzlich törnt mich an, wenn Frauen Schmerz empfinden. Nicht erregt mich so sehr, wie laute Schmerzensschreie. Deswegen habe ich dir den Mund auch nicht zugeklebt. Ich will dich schreien hören!“

Er machte eine kleine Pause und plauderte weiter. „Du glaubst doch nicht im Ernst, dass dein stümperhafter Versuch, in meine Gedanken einzudringen, Erfolg gehabt haben könnte. Dazu weiss ich zuviel über magische Barrieren.“ Er untersuchte ihren Leib mit den Fingern.

„Schön dass du dir so sorgfältig die Haare entfernt hast, dann kleben die Elektroden besser. Ich beabsichtige, noch viel Spaß mit dir zu haben, deshalb wähle ich eine Art der Schmerzbereitung, die deinen Körper nahezu unversehrt lässt und die man gut dosieren kann, den elektrischen Strom., schliesslich will ich mir mein Spielzeug nicht frühzeitig kaputt machen. Ich hoffe für dich, dass du genauso viel Freude daran empfinden kannst wie ich, wenngleich ich nicht davon ausgehe, hi, hi.“ Er lachte dreckig und klebte die schwarzen Elektroden links und rechts direkt neben ihre Clitoris und ein weiteres Paar mitten auf die Brustwarzen und fixierte sie mit einem Stück Klebeband, während Iset das Geschehen im Spiegel an der Decke mit vor Angst geweiteten Augen verfolgte.

„Es ist wichtig, schön sensible Stellen zu verwenden. Das ist am geilsten!“

Er drückte wieder einen verborgenen Knopf, es zischte ein wenig und der Gummiball unter ihr wurde weicher, sie sank nach unten.

„Mir geht es nicht darum, dass du es bequemer hast, sagte er, sondern du brauchst ein ganz kleines bisschen Bewegungsspielraum, denn ich will dich auch zappeln sehen! Und damit du dich schon mal darauf vorbereiten kannst, was auf dich zukommt, machen wir einen kleinen Probelauf.“

Er drehte langsam einen der kleinen Knöpfe an dem schwarzen Kasten und ihre Brustwarzen begannen zu kribbeln. Dann drehte er den anderen Knopf und die Stellen direkt neben der Clitoris kribbelten. Er drehte die Knöpfe ganz, ganz langsam weiter. Das Kribbeln verstärkte sich, immer mehr, wurde unangenehm stark, dann grenzwertig an der Schmerzgrenze. Iset biss die Zähne zusammen und versuchte keinen Laut von sich zu geben, aber es entfuhr ihr doch ein Stöhnen, was Sinwe mit Wohlgefallen registrierte. Plötzlich drehte er ruckartig weiter, scharfer Schmerz durchzuckte ihre Brüste und die Scham, sie konnte nicht anders, sondern schrie gellend auf.

Ihr Körper bäumte sich auf, gehorchte ihrem Willen nicht mehr.

Sinwe drehte sofort zurück. „So ungefähr soll es sein. Schmerz ist doch etwas wunderbares! Für mich ist das die schönste Musik!“

Iset lag nur da in Panik und war zu keinem Gedanken mehr fähig. Sie wartete nur noch darauf, dass de Schmerz wieder einsetzen würde. Und sie wurde nicht enttäuscht. Sinwe drehte die Einstellung jetzt so, dass scharfe Schmerzimpulse im Zweisekundentakt durch ihren Körper schossen und ihr Unterleib sich dabei unkontrolliert aufbäumte. Iset schrie wie am Spieß und Sinwe lächelte zufrieden vor sich hin. Endlich schaltete er ab: „Du brauchst eine kleine Pause, aber glaub ja nicht, dass ich dir Ruhe gönne!“

Wieder pumpte er den Gummiball unter ihrem Becken auf, bis sie wieder durch die gespannten Arme und Beine fixiert, bewegungslos obenauf lag, den Unterkörper nach oben gestreckt. Sinwe tätschelte ihre Muschi und fuhr mit dem Finger hinein, zog ihn heraus und leckte probeweise daran. „Die richtige Feuchtigkeit ist das aber nicht, gestern war mehr da!“ Er spuckte ihr auf die Ritze und spielte mit seinem roten Gummischwanz an ihrem Eingang, spuckte nochmals und rammte ihn dann brutal bis zum Anschlag hinein. Ganz harte Stöße machte er, aber er wollte sie offenbar nur weiter demütigen und suchte keine sexuelle Erleichterung. Er zog seinen Schwanz wieder heraus und kniff ihr die Clitoris mit Daumen und Zeigefinger zusammen, dass sie wieder schrie.

„Schrei, mein Engel schrei!“ und der kniff wieder zu. Iset wimmerte vor sich hin, die Tränen liefen ihr herunter. Sinwe trat an ihren Kopf und leckte sie ab. Da warf Iset ihren Kopf zur Seite und versuchte ihn zu beißen, aber sie schnappte ins Leere.

Sinwe lachte. „Dir ist hoffentlich klar, dass ich das bestrafen muss!“

Er ergriff die Reitgerte. Als Iset schwieg, schlug er wieder zu. „Ja, Herr, heisst das!“

Und als Iset weiter schwieg, drückte er auf den Knopf an seinem kleinen Stromkasten. Die volle Ladung schoß jetzt durch ihren Körper und Iset schrie und kreischte. Ihr fixierter Körper konnte keine Bewegungen mehr machen, aber man sah, wie die Muskeln zuckten. Er hielt den Knopf gedrückt, eine endlose Zeit, wie es Iset vorkam, dann ließ er los. Ihre Muskeln schmerzten und sie weinte hemmungslos.

„Kleine Pause!“ meinte Sinwe und ließ den Druck aus dem Ball wieder ab.

Iset hatte die Augen geschlossen und keuchte und hechelte.

Währenddessen holte Sinwe aus seiner Kiste weiteres Spielzeug: Direkt über Isets Füßen hängte er zwei große Rollen auf mit einem dicken Perlonseil hindurch. Dieses befestigte er an ihren Armfesseln und löste die Verbindung zum Boden, dann zog er brutal am anderen Ende. „Los, Aufstehen!“

Isets Arme wurden nach oben gerissen genau über die Stelle, wo die Füße noch angebunden waren. Sinwe zog sie so hoch, dass ihre Füße keinen Kontakt mehr zum Boden hatten und sie frei in der Luft hing.

Nun knotete er das freie Seilende an einen Eisenring im Fußboden. Er ging um Iset herum und betrachtete zufrieden sein Werk. „Du bist wirklich schön. Iset, vor allem wenn du Angst hast und Schmerzen leidest, das macht dich noch schöner!“

Ganz kurz drückte er auf den Stromknopf und ein scharfer Schmerzimpuls schoss durch Iset und sie quiekte auf, während sich ihr schwebende Körper kurz schüttelte.

„Immer das Gleiche ist langweilig,“ sagte Sinwe und riss ihr die Elektroden ab. „Und im Übrigen bist du nackt schöner!“

Wieder ging er um sie herum und befühlte sie mit seinen Latex-roten Händen, kniff mal hierhin, mal dorthin, aber immer so, dass es ihr weh tat rammte seinen Finger in ihren Po bis zum Anschlag. Iset biss die Zähne zusammen, sie wollte nicht schreien, aber ein Stöhnen konnte sie nicht unterdrücken.

„Wir machen jetzt weiter bei unseren Übungen. Du sollst schließlich eine echte Sex-Sklavin werden! Also: Wie ist die Anrede?“

Eisernes Schweigen von Iset.

„Schau her, hier habe ich noch ein Erziehungsmittel!“ Er nahm eine Lederpeitsche mit mehreren Riemen aus seiner Kiste und hielt sie hoch, so dass die Riemen vor ihrem Gesicht schlenkerten.

„Ich erwarte meine korrekte Anrede. Wie sollst du mich nennen?“

Iset schwieg hartnäckig. Sinwe stellte sich in Positur und schlug zu. Zischend fuhren die Riemen durch die Luft und landeten klatschend auf ihrem Körper. Schmerz, scharf wie Messer, durchzuckte Iset und sie schrie, aber Sinwe hörte nicht auf, er ging dabei um ihre Körper und schlug und schlug, biss ihr Oberkörper von roten Striemen über und über bedeckt war. Iset wimmerte und hing kraftlos in den Seilen.

„Nun darfst du wieder eine andere Art von Schmerz kennenlernen: Hier habe ich eine Weiterentwicklung der Vaginalbirne, mit der im Mittelalter die Hexen gefoltert wurden. Denen hat man eine dreiteilige Eisenbirne in die Möse eingeführt und die Teile mit einem Gewinde auseinandergeschraubt, bis die Scheide von innen zerrissen ist. Dieses Teil hier ist aus Gummi und wird aufgepumpt und wird dich von innen dehnen bis zum Zerplatzen, aber weil ich dich nicht ganz kaputtmachen will, höre ich kurz vor der Berstgrenze auf. Du wirst nur richtig hübschen Schmerz haben.“

Er nahm aus einer Kiste etwas, das aussaht wie ein Riesendildo mit einem Schlauch und einer Ballpumpe daran und schob ihr das Teil in die Spalte. Iset stöhnte leicht auf, als das dicke Ding in sie eindrang. Nun pumpte Sinwe luft hinein und Iset fühlte, wie sich das Gerät in ihr immer weiter ausdehnte. Schon war sie vollkommen prall gefüllt, aber es dehnte sich immer weiter. Ihr Bauch beulte sich schon aus, und der Schmerz wuchs an. Sie konnte in Jammern und Stöhnen nicht unterdrücken, aber gnadenlos pumpte Sinwe weiter. „Wunderbar. Das tut sicher schön weh!“ sagte er, „und jetzt wirst du für mich tanzen!“

Wieder befestigte er die Elektroden, aber diesmal an ihren Oberschenkelmuskeln und am Gesäßmuskel. „Dies Gerät wurde übrigens ursprünglich für medizinische Zweche entwickelt, ich habe es nur etwas modifizieren lassen, damit die Stromstärke etwas höher wird. Es war mir nicht schmerzhaft genug!“

Er löste jetzt ihre Beine von den Schlaufen am Boden, so dass sie an den Armen frei pendelte und drückte einen Knopf. Iset schrie gellend auf und ihre Beine begannen wild zu zucken und auszuschlagen. Sinwe lächelte und genoss das grausige Schauspiel mit Wohlbehagen. „Gut machst du das.“ sagte er, als er den Strom abstellte.“ Er ließ die Luft wieder aus dem Gummidildo heraus und zog ihn heraus, dann entfernte er die Elektroden, steckte dafür aber einen metallisch glänzenden Zylinder mit einem Kabelanschluss tief in ihren After und schloss den an den Kasten daran an. Er band ihre Füße wieder an die Fußschlaufen, ließ ihren Körper wieder herunter und schnallte ihre Arme erneut am Boden fest. Iset war kaum mehr bei Bewusstsein. Er nahm einen Eimer Wasser und schüttete ihn über ihren Körper.

„Keine Zeit zum Schlafen! Der Höhepunkt kommt noch, das war erst die Vorbereitung!“

Iset öffnete die Auge und sah sich wieder im Spiegel der Decke in dem Pentagramm liegen.

Sinwe stellte auf den Ecken des Pentagramms schwarze Kerzen auf und entzündete sie. Dann kniete er sich zwischen ihre Beine, beugte sich tief über sie und schnupperte zwischen ihre Brüsten. „Angstschweiß riecht einfach geil“ meinte er. Nun bugsierte seinen hochaufgerichteten Ständer zwischen ihre Schamlippen und drang brutal in sie ein, dabei legte er sich auf sie und fickte mit harten gefühllosen Stößen. „Du wirst dich jetzt ein bisschen bewegen!“ sagte er und drückte wieder den Knopf an seinem Gerät. Im Zweisekundentakt kamen die Stromstöße und sie zuckte im Rhythmus des Stroms, schrie dabei immer unwillkürlich auf, und im gleichen Rhythmus stieß er zu. Sie spürte, wie er einen Orgasmus hatte, aber sein Sperma blieb offenbar innerhalb der Latexumhüllung seines Ganzkörperüberzugs. Er zog sich mit einem Ruck aus ihr zurück und entzündete eine Weihrauchschale. „Nun ist es Zeit, unsere Freunde aus der Unterwelt zu begrüßen! Ich brauche gelegentlich ihre Dienste, aber sie wollen auch ihren Lohn, und deine Angst und dein Schmerz ist genau das richtige für sie, davon ernähren sie sich! Dein Körper wird unversehrt bleiben, nur für deine Seele kann ich nicht garantieren.“

Wieder lachte er rostig und streute ein rotes Pulver um das Pentagramm, bis es einen Kreis bildete. Sobald der Kreis geschlossen war, fing das Pulver an, zu qualmen und der Qualm verdichtete sich, schemenhaft waren fratzenhafte Figuren zu erkennen.

„Nun noch ein paar Hexenbeeren ins Feuer, dann kann das Festmahl beginnen!“

Er warf einige Beeren ins Feuer des Weihrauchtopfes und es qualmte blau auf. Sinwe starte mit Entsetzen auf den Qualm, offenbar hatte er etwas anderes erwartet. Der blaue Qualm verdichtete sich gleichfalls zu einem echsenartigen Wesen, das auf den Hinterbeinen lief und ein riesiges Maul voller Zähne hatte. Dieses schnappte jetzt nach Sinwe und biss ihn in den Arm. Sinwe schrie auf, obwohl an dem Arm äußerlich keine Verletzungen zu sehen waren. Wieder biss das Wesen zu, diesmal ins Bein, wieder schrie Sinwe gellend auf und er knickte ein. Das Bein schien unversehrt, aber er schien echte Schmerzen zu haben. Der nächste Biss traf Sinwes Kopf und er sackte bewusstlos zusammen. Dann wendete sich das blaue Wesen den Qualmwesen aus dem Pentagramm zu. Es war Iset, als ob das Monster blasen würde und der Qualm damit auseinander getrieben wurde, jedenfalls verdichteten sich die Wolken nicht weiter, sondern aus den Fratzen wurde gewöhnlicher Qualm und aus dem Qualm Nebel. Iset hatte Angst, dass sie jetzt die Aufmerksamkeit des Monsters erregen würde, aber das Wesen veränderte seine Farbe und wurde weiß, nun veränderte es seine Gestalt und der Kopf verlor sein schreckliches Aussehen und wurde menschlich, bis ein richtiges Gesicht, ihr eigenes Gesicht sich herauskristallisierte. Die vertraute Stimme erklang körperlos in ihrem Kopf: „Dein Leid ist beendet, meine Tochter, du wirst gleich erlöst sein. Ich schicke dir jemanden, der dir die Fesseln löst!“

Das weiße Licht schrumpfte zusammen, wurde immer kleiner und immer heller und dann war es plötzlich weg.

'~~~~~~~~~~~~~~~*

Inzwischen waren Frank und die beiden Isets im Tal angekommen und hatten von Nefer-Neferet nicht Neues erfahren, außer, dass Iset-senior lange im Büro gearbeitet hatte. Sie waren dorthin geeilt um dort nach Hinweisen zu suchen und hatten Sinwes Akte gefunden. „Dort müssen wir hin,“ rief Iset, „sie kann nur dorthin gegangen sein!“

„Ich will mit!“ rief die kleine Iset, aber ihre Mutter ermahnte sie: „Das ist ein Schwarzmagier, das ist zu gefährlich! Geh nach Hause und halte über den Sternenstein Verbindung zu uns“

Die Kleine schmollte etwas, als sie in Haus ging, Gehorchen war noch nie ihre Stärke gewesen, sie hatte einen zu starken eigenen Willen. Frank und Iset rannten los, durch ihre täglichen Läufe im Morgengrauen hatten sie eine gute Kondition und waren schon in zehn Minuten vor dem großen haus, das laut Akte das von Sinwe sein sollte. Die Haustür war nicht verriegelt und sie traten so ein. Eine junge Frau verstellte ihnen den Weg. Wer sind Sie, wer hat sie hereingelassen? Was wollen sie?“

Iset herrschte sie an: „Ich bin Iset, und ich will zur Oberpriesterin, die hier bei Sinwe sein muss. Ihr werdet mich unverzüglich dorthin bringen, oder es passiert was!“

Eingeschüchtert senkte die Frau den Kopf und stammelte: „Ja, Herrin!“, drehte sich um und ging voran, bis zu einer dunklen Treppe, die direkt nach unten führte. „Dort unten müssen sie sein, aber mir ist es nicht erlaubt, dort hinunter zu gehen.“

Frank und Iset zögerten nicht, sondern eilten, so schnell sie konnten, die Treppe hinunter, nur, es wurde immer finsterer, sie konnten nicht mehr erkennen, wohin sie ihre Füße setzten. Iset stoppte und sagte: „Moment, bitte.“ Sie griff nach dem Sternenstein und konzentrierte sich, bis blaues Licht den Gang erhellte. In diesem Schein gingen sie weiter, aber etwas vorsichtiger als vorher. Endlich endete die Treppe in einem Flur und durch einen Türspalt sahen sie das Licht von flackerndem Feuer. Frank riß die Tür auf und erstarrte angesichts der Szenerie. Er war durch die scheinbare Raumgröße auch zuerst getäuscht worden aber die grausige Szenerie vor ihm brachte ihn schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Da lag die nackte Iset, mit blutigen Striemen überzogen und ein Kabel hing aus ihr heraus, und ein knallrotes nacktes Wesen lag dort auf dem Boden und zuckte ein wenig. Er stürzte zu Iset und löste ihre Fesseln.

„Iset, hörst du mich? Was ist hier los?“

Tochter Iset, die nach im herein gekommen war schrie auf, als sie erkannte was sie da sah: „Mama!“

„Euch schickt die Göttin“

Frank reichte ihr die Hand und zog sie auf die Beine, wo sie wackelig stehen blieb.

„Danke, Frank. Jetzt habe ich aber noch etwas zu tun!“

Sie band Sinwe an die Schlaufen im Boden, zog sich den Metallylinder aus dem After und steckte ihn Sinwe in den Mund. Dann klebte sie einen Klebestreifen darüber und schaltete den Strom ein, wobei sie den Drehknopf auf volle Stärke einstellte und sagte mit heisere Stimme:“Weil du den Schmerz so liebst, gönn ich ihn dir auch!“

Der Körper von Sinwe fing an zu zucken und leise unterdrückte Geräusche kamen durch die Nase. Iset griff ihr Kleiderbündel und sagte, „jetzt nichts wie raus hier!“

Ihre Energie reichte gerade noch, um bis vor die Tür zu kommen. Hier brach sie mir einem Schluchzen in den Armen ihrer Tochter zusammen. Sie klammerte sich an deren Hals und wurde von Weinkrämpfen geschüttelt. Iset streichelte beruhigend ihren Kopf und drückte sie an sich: „Es ist ja vorbei, Mama. Alles ist gut! Wir sind ja bei Dir!“

Es dauerte eine Weile, bis sie sich so weit gefangen hatte, dass sie wieder alleine stehen konnte. Das erste, was sie tat, als sie wieder klar denken konnte, war, ihre Kette mit dem Sternenstein umzulegen. Tochter Iset besah sie sich im blauen Licht des Sternensteins: „Du bist ja schrecklich zugerichtet. Setz Dich mal auf die Treppe,ich schau mal, was ich für dich tun kann.“

„Ich kann nicht sitzen, mir tut alles weh. Helft mir, dass ich die Treppe hoch komme.“

Frank und Iset stützten sie an den Seiten und sie schafften es, die ältere Iset nach oben zu bekommen. Oben stand die junge Frau, die ihnen den Weg hinunter gezeigt hatte und Iset sprach sie in scharfem Befehlston an: „Gibt es hier eine Raum mit einem Sofa, einer Liege oder einem Bett?“

„Ja, Herrin, das Behandlungszimmer! Ich führe Euch hin!“

Sie ging den Flur entlang und direkt neben der Eingangstür zweigte das Behandlungszimmer ab. Sie öffnete die Tür und die Drei traten ein. Iset ließ ihre Mutter auf der Liege auf dem Bauch liegen und ließ ihre Hände ganz dicht über der geschundenen Haut ihrer Mutter schweben. Sie schloß die Auge und ihr Sternenstein leuchtete heller, bis er ganz grell war. Frank konnte kaum hinschauen, aber was er sah, erstaunte ihn. Die dunkelrot verfärbten Striemen verblassten und die Haut wurde wieder normal. Selbst die Platzwunden verschwanden wie von Geisterhand.

„Nun kannst Du dich umdrehen, Mama!“ Iset half ihre Mutter dabei und wiederholte die Prozedur, mit der sie die Rückseite geheilt hatte, auf der Vorderseite. Die blauen Flecken in den Brüsten verblassten ebenso wie die Peitschenstriemen am Bauch und an den Oberschenkeln. Isets Hand schwebte jetzt über dem Unterbauch ihre Mutter und sie sagte: „Es scheint innen nichts ernsthaft verletzt zu sein. Alles was an oberflächlichen Verletzungen da war, ist jetzt geheilt.

„Trotzdem fühle ich mich, als hätte eine Dampfwalze mich überrollt“ erwiderte die Oberpriesterin, aber die Schmerzen haben nachgelassen. Danke.“

„Ich werde jetzt die kleine unterrichten, dass wir dich gefunden haben und dass es dir gut geht. Wir hatten uns ja solche Sorgen gemacht!“

„Und ich hatte Todesangst in der Hand dieses perversen Monsters. Ich ärgere mich über mich selbst, dass ich ersten den Fehler gemacht habe, alleine zu kommen und niemandem vorher gesagte habe, wo ich hingehe und dass ich mich von einem Schwarzmagier habe einlullen lassen.“

Iset konzentrierte sich und nahm Verbindung mit der Kleinen Iset auf: „Oma geht’s einigermaßen gut wir sind rechtzeitig gekommen, aber lauf zum Tempel rüber und lass die ein paar Wächter herschicken. Wir müssen dies Haus hier durchsuchen lassen. Wer weiss, was wir noch finden!“

„Ja Mama!“

„Sie sollen uns auch noch schnellstmöglich einen Wagen schicken.“

Die kleine Iset rannte hinüber zum Tempel und klopfte mit dem großem Türklopfer. Die diensthabende Priesterin machte große Augen, als sie erkannte, wer dort um Einlaß ersuchte. Aufgeregt gab Iset die Wünsche ihrer Mutter weiter, ihr Redefluß war gar nicht zu unterbrechen, es war, als ob sie zwischen den Sätzen keine Luft holte. Zum Glück hiel man sich nicht mit langen Rückfragen auf, sondern die Wünsche wurden sofort erfüllt. Schon die Tatsache, wer sie äußerte und dass es die Wünsche der Oberpriesterin waren, reichte aus, um das ganze Haus aufzuwecken und alle Hebel in Bewegung zu versetzen. Und als die kleine Prinzessin den Wunsch äußerte, in dem Wagen mitzufahren, stellte dies auch niemand in Frage.

So kam die kleine Iset mit dem Wagen gleichzeitig mit einigen Wächtern am Haus des Sinwe an, wo der Wagen schon erwartet wurde. Iset erteilte den Wächtern noch einige Befehle, zum Beispiel niemanden herein oder hinauszulassen. Sinwe sollten sie gut zusammengeschnürt mitnehmen. Dann setzte sie die Oberpriesterin, die inzwischen ihr Kleid trug in den Wagen und sagte: „Du fährst jetzt nach Hause und erholst dich. Frank und ich werden hier nach dem Rechten sehen. Morgen sehen wir weiter.“

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Fortsetzung folgt.

Ich bin auf Eure Kommentare gespannt, denn dieses hier ist ja doch etwas Anderes als die vorigen Folgen

LG

NeferKaRe

die ich bisher hier lesen durfte.

Danke für viele geile, prickende und spanungsgeladene Stunden. Ich hoffe du verwöhnst uns noch lange mit vieeeeeeeeeeelen Fortsetzungen

GG

thorwer

Hui, jetzt muss ich erst mal tief Luft holen....

ganz neue Richtung, ich hoff, dass dem Simwe sein Frevel zum Verhängnis wird und wieder etwas Friede im Tempel einkehrt?

Wie geht es eigentlich der schwangeren Iset? Wie lange hat sie denn noch?

viele Fragen, viele Möglichkeiten.

Es grüßt der Adriaskipper

Nefer-Neferet nahm ihre Herrin mit einer zärtlichen Umarmung in Empfang: „Hättet ihr mir doch nur gesagt, dass ihr zu Sinwe wollt, ich hätte Euch gewarnt. Ich wusste, dass er ein Freund von Perwas ist und manche der Kolleginnen für das graue Haus hat er beschafft. Meine ehemaligen Kolleginnen wissen, wie sadistisch er veranlagt ist und er soll mehr als eine der Frauen bei seinen perversen Ritualen umgebracht haben! Der Göttin sei Dank, ihr lebt und seid unverletzt!“

„Ja, ich danke der Göttin, dass ich es überstanden habe. Es wird wohl etwas dauern, bis ich wieder einem Mann vertraue, der Schock sitzt mir noch in den Knochen. Um so schöner ist es für mich, von lieben Menschen umgeben zu sein, denen ich wirklich vertrauen kann und die mir helfen, dies alles zu vergessen. Du glaubst gar nicht, wie einsam man sonst durch eine hohe Stellung wird.“

„Oh, Herrin, dann will ich gerne meinen Teil dazu beitragen. Wenn es mir schlecht ging, weil der grausame Perwas mich mal wieder bestraft hatte, dann war körperliche Nähe einer Freundin oder auch nur einer freundlichen Kollegin immer ganz hilfreich für mich. Eine Frau kennt die intimen Bedürfnisse ihrer Schwester und kann am besten Trost spenden!“ Damit drückte sie die ältere Frau fest an sich, küsste sie und streichelte ihr über das Haar.

„Danke meine Kleine. Ich freue mich schon darauf, wenn wir beide zusammen im Bett kuscheln können, ich denke auch, dass es das ist, was ich jetzt brauche!“

*~~~~~~~~*

Frank und Iset waren mit den Wächtern zusammen wieder ins Haus gegangen und zeigten den Weg zu der Spiegelkammer. Sinwe lag dort und wand sich und gab unterdrückte Laute von sich. Frank schaltete den Strom aus und befreite ihn von dem Klebeband und der Elektrode. Sinwe erbrach sich erstmal. Ein Wächter befreite ihn von seinen Handfesseln, aber schloss die Hände dafür gleich auf dem Rücken mit Handschellen zusammen. Die Füße wurden auch sofort zusammengekettet, nachdem sie vom Fußboden gelöst waren Die Wächter bekamen Anweisung, ihn unter schärfster Bewachung mitzunehmen. Um ihn am Aussprechen schwarzmagischern Beschwörungen zu hindern, wurde der Mund wieder zugeklebt und die Augen verbunden. Zwei Wächter packten seine Oberarme und transportierten ihn ab.

Iset und Frank schauten sich um. „Ein schrecklicher Raum. Was hier wohl schon an Leid zugefügt wurde – man möchte es eigentlich gar nicht wissen!“

Sie brauchten einen Moment, um vor lauter Spiegeln die Tür nach draußen wiederzufinden. Im Flur schauten sie sich um. Der Gang führte noch weiter und endete ein einer vergitterten Tür.

„Hörst du was?“ fragte Frank

„Ja, mir ist so, als würde da jemand weinen!“

Sie gingen in Richtung des Geräusches. Es kam eindeutig dort aus der Gittertür.

Iset betätigte den Türgriff: „der Göttin sei Dank, nicht abgeschlossen!“

Frank aber warnte sie: „Geh nicht hinein, drinnen ist kein Griff dran, du kommst nicht wieder heraus!“

„Dann halt mal die Tür fest, ich muss nachsehen!“

Frank schaute sich um. Er brauchte einen Keil oder sowas, um die Tür festzusetzen, aber soweit brauchte er gar nicht zu überlegen, denn bei näherem Hinsehen im Halbdunkel des Flures sah er, dass die Tür außen einen Haken hatte und an der Wand eingehakt werden konnte. Das tat er sofort und kam mit Iset zusammen in den Raum dieser Raum war wiederum eine Art Vorzimmer oder erweiterter Flur, mit weiteren schweren Türen, aus einer kam, nun deutlicher zu hören, das unterdrückte Schluchzen eines Mädchens. Die Tür war aber abgeschlossen. Iset schaute sich um: Hier gab es an der Wand einen Haken, an dem ein Schlüsselbund hing. Sie probierte die Schlüssel und schon der zweite passte. Die Tür schwang mit einem Quietschen auf und was sie erblickten, ließ ihnen den Atem stocken: In der Mitte einer Zelle stand ein Holzpferd und darauf saß ein nacktes,schwarzes Mädchen mit auf dem Rücken in Höhe der Ellbogen zusammengebundenen Armen. An den Füßen hatte sie eine Art Manschette, an der Gewichte befestigt waren. Nun erst fiel ihnen auf, dass das Pferd keinen runden Rücken hatte, sondern dieser war geformt wie ein Hausdach mit einer scharfen Kante am First, und auf dieser Kante musste das arme Mädchen sitzen, vielleicht schon seit Stunden oder Tagen. Das musste ja auf die Dauer höllische Schmerzen verursachen!

Iset versuchte, die Fesseln zu lösen und bekam auch den Knoten an den Armen auf, die Manschetten an den Beinen hatten einen Klettverschluss und waren sofort beseitigt, aber das Mädchen war zu schwach, um alleine herunterzusteigen, Frank und Iset halfen ihr, indem sie sie von beiden Seiten stützten. Aber auf festem Boden angekommnen, zeigte sich, dass sie nicht mehr stehen konnte. Sie mussten sie erstmal auf den Boden legen. Das Mädchen war im Moment nicht in der Lage zu sprechen. Frank und Iset waren erschüttert und ihrerseits sprachlos. So etwas hatten sie noch nie gesehen, geschweige denn sich vorstellen können. Außerdem sahen sie noch, wie der Körper des Mädchens durch tiefe, blutige Striemen, die von einer schweren Peitsche herrühren mochten, gezeichnet war.

Iset fand als Erste ihre Sprache wieder: „Du armes Ding, hat Sinwe dir das angetan? Warum denn?“

Aber die junge Frau, sie mochte so 18 oder 19 sein, konnte noch nicht antworten. Sie schluchzte immer noch, aber beim Namen Sinwe hatte sie genickt.

Iset bedeutete ihr, sich lang auf dem Boden auszustrecken und kniete sich neben sie. Sie nahm ihren Sternenstein in die Hand und führte die Hand wieder, ähnlich wie sie es bei ihre Mutter gemacht hatte, in ganz kurzem Abstand über die verletzte Haut des Mädchens. Der Sternenstein verbreitete ein gleißendes Licht und die Wunden schlossen sich langsam, wie von Geisterhand her vom Rand beginnend, dann zur Mitte, dann verblasste auch die Rötung, es war, wie bei einer natürlichen Heilung, nur im Zeitraffertempo, was sonst über eine Woche gebraucht hätte, heilte hier in Minuten.

Dann legte Iset dem Mädchen ihre Hand in den Schritt. Diese zuckte erst zusammen und wollte die Beine zusammenkneifen, aber das gelang nicht, sie stöhnte vor Schmerz auf. Iset beruhigt sie: „Entspanne dich und halt still, ich will dich nur heilen, wenn du kannst, mach die Beine etwas weiter auseinander. Vor Sinwe brauchst du keine Angst mehr zu haben, der ist weg.

Iset versuchte ihr dabei zu helfen, die Beine etwas weiter zu spreizen, und es gelang auch bis zu einem gewissen Grad. Dann legte Iset ihre Hand auf und das blaue Licht, so schien es jedenfalls, entfaltete seine heilende Wirkung. Das schien sich auch auf die Schmerzen auszuwirken, denn der Unterkörper der Frau, der bretthart verspannt gewesen war, lockerte sich und sie stöhnte auch nicht mehr. Sattdessen bemerkte sie ein leichte Anschwellen der Clitoris und der Schamlippen, und spürte eine gewisse Feuchte an ihrer Hand. Die Berührung schien ihr offenbar zu behagen und Iset bewegte die Hand ein wenig stärker und streichelte ihr die Muschi.

Jetzt fand sie auch die Sprache wieder. Zuerst nur ganz leise: „schön!“ dann begann sie stockend zu erzählen:

„Ich heiße Awadalla und bin eine der Dienerinnen. Ich komme aus dem Sudan, Sinwe hat dort die schönsten jungen Frauen gesucht und mit Versprechungen hierher gelockt. Es sollte eine leichte, einfache Arbeit sein, so etwas wie „Mädchen für alles“ nannte er es. Dann waren wir hier und als Erstes hat er uns unsere Pässe weggenommen, dann wurden wir „trainiert“ wie er es nannte. Immer, wenn eine von uns einen Fehler machte, wurde sie grausam bestraft. Das Erste war dieser schreckliche Raum mit den Spiegeln, darin wurde die Betreffende dann mit gespreizten Armen und Beinen zwischen Decke und Fußboden aufgehängt, mal Kopf nach oben, mal Kopf nach unten, und ausgepeitscht. Die anderen mussten zuschauen, und wer einen Mucks dazu äußerte, wurde auch ausgepeitscht. Danach kam das Pferd. Das dauerte meist einige Stunden und dann wurde die Betreffende befreit. Ich hätte heute längst befreit sein sollen, aber es kam niemand. Und wenn der Herr gerade Lust hatte oder bei bestimmten anderen Vergehen, gab es Elektroschocks. Es war so schrecklich, aber wir konnten nichts machen, außer die Wünsche des Herrn so gut wir konnten zu erfüllen, dann gab's am wenigsten Strafe.“

„Und warum warst du jetzt auf dem Pferd?“

„Ich hatte eine Tasse zerbrochen, hatte der Herr gesagt, aber die hatte schon einen Sprung.“

„Du armes Kind! Kannst Du jetzt aufstehen? Inzwischen sollten Deine Wunden geheilt sein!“

Sie erhob sich und sagte: „Das ist ja unglaublich! Wenn ich sonst aufs Pferd musste, konnte ich hinterher drei Tage nicht laufen, und jetzt ist alles wie vorher! Wie habt ihr das gemacht?“

„Das ist Magie. Gute Magie. Sinwe befasste sich mit böser Magie, aber wir verwenden die Magie nur zum Guten. Aber jetzt müssen wir schauen, was hier sonst noch so schlummert, ich möchte niemanden übersehen! Kennst Du dich hier aus? Wo sind die anderen?“

Hier unten ist nur noch der Kerker, wir müssen aber in die Zellen schauen, ob sie wirklich leer sind, einige sind schalldicht, und da könnte noch jemand drin sein!

Sie öffneten zuerst alle Schlösser an den Türen und schauten dann in die einzelnen Zellen. Die erste hatten sie ja schon, die Zweite war leer, sie war ausgestattet mit ganz vielen Eisenringen an den Wänden und an der Decke, dazu an der Decke Rollen und Flaschenzüge, an einer Wand stand ein großes Andreaskreuz, das auch mit schweren Eisenringen bestückt war. An der Wand gegenüber hing ein ganzes Sortiment an Peitschen, von der einfachen Reitgerte bis zur Siebenschwänzigen Katze, außerdem noch ein ganzes Sortiment an Dildos zum Teil mit gigantischen Ausmaßen.

Eine Ecke hatte einen Wasseranschluß mit einem Schlauch und der Fußboden hatte in der Mitte einen Bodenablauf. Alles in allem offenbar eine Folterkammer für Sinwes perverse Spielchen.

Die nächste Tür, die sie öffneten war schwer und mit einer dicken Schicht Isolationsmaterial versehen, dahinter mit wenigen Zentimetern Abstand gleich noch eine Tür. Dies war offenbar so ein schalldichter Raum, von dem Awadalla gesprochen hatte.

Sie öffneten die zweite Tür und waren in einer weiteren vollkommen verspiegelten Kammer. Frank und Iset gefror das Blut. Der Raum wirkte riesig, weil er kein Ende zu haben schien, aber er war nur so groß wie die Nachbarzelle. In der Mitte stand ein eiserner Pfahl mit einer Art Fahrradsattel darauf und auf diesem Sattel saß eine junge Frau, etwas im gleichen Alter wie Awadalla, die sie aus großen, angsterfüllten Augen ansah. Ihr Körper war über und über mit Peitschenstriemen bedeckt, sie hatten wieder ein Opfer von Sinwe gefunden, und zum Glück lebend und bei Bewusstsein.

Die Füße der Frau berührten gerade eben den Boden. Die Arme waren hinter dem Rücken zusammengebunden, das Handgelenk war jeweils am anderen Arm kurz unterhalb des Ellbogens angebunden.

Iset fragte: „Kannst du Aufstehen?“

Als Antwort kam nur ein Kopfschütteln. Awadalla erklärte jetzt weiter, sie kannte dies Gerät auch aus eigener Erfahrung:

Auf dem Sattel waren zwei Zapfen angebracht, die in die Scheide und ein den Po eingeführt wurden und wenn die Frau dann saß, wurden diese Zapfen aufgepumpt und sie damit an dem Sitz fixiert. Es war sozusagen eine innere Fesselung. Die so fixierten Opfer konnte Sinwe dann nach Belieben drangsalieren oder schlagen, was er offenbar auch reichlich getan hatte, danach mussten diese dann noch stundenlang in dem schalltoten Raum in dieser unbequemen Stellung ausharren.

Es dauerte einen Moment, bis Frank unterhalb des Sitzes die Luftablassschraube gefunden hatte. Es zischte leise und Erleichterung zeichnete sich im Gesicht der jungen Frau ab. Iset und Frank mussten ihr aber helfen, damit sie von dem Zapfensitz heruntersteigen konnte.

Sie hieß Salwa und hatte das gleiche Schicksal erlitten wie Awadalla. Sie berichtete von Kolleginnen, die, wenn Sinwe ihrer überdrüssig geworden war, an Perwas abgegeben hatte, damit sie als Prostituierte im Grauen Haus arbeiten sollten. Da Sinwe sein „Training“ auch auf alle Sexualpraktiken ausgedehnt hatte, brauchten sie dafür auch keine weitere Ausbildung und die Behandlung unter Perwas war zwar grausam, aber nicht so furchtbar wie die unter Sinwe selbst.

Iset trat wieder mit ihrem Sternenstein in Aktion und heile Salwas Verletzungen. Es waren ausschließlich die Peitschenstriemen, die Fixation am Sitz hatte offenbar keine Verletzung bewirkt.

Salwa schaute sie dankbar an, als Iset mit der Heilungsprozedur fertig war. „Danke“ sagte sie, „ist der Herr fort?“

„Ja, du brauchst keine Angst mehr zu haben!“

Die restlichen zwei Zellen waren leer, aber die Ausstattung ließ keinen Zweifel an ihrer Bestimmung. Ein Streckbett war in dem einen, ein Gestell aus Eisen in dem anderen Raum, Iset und Frank konnten sich nicht einmal annäherungsweise denken, wozu, aber wenn sie es sich recht bedachten, wollten sie es auch gar nicht so genau wissen.

Iset wandte sich an Awadalla: „Zeige uns jetzt bitte, wo die Dienerschaft lebt. Wir müssen erst alle gefunden haben, wir können nicht weggehen, wenn wir befürchten müssen, dass wir jemanden übersehen haben.

Awadalla antwortete: „Wir schwarzen Dienerinnen wohnen alle zusammen im Obergeschoss, direkt bei der Glocke, damit wir sofort zur Stelle sind, wenn der Herr läutet. Er duldet keine Verzögerung.

Seine Haushofmeisterin, Erket, wohnt bei ihm, Er behandelt sie zwar auch schlimmer als ein Stück Vieh, aber sie hat so etwas wie eine Vormachtstellung hier, und sie hat auch manchmal die Bestrafungen vorgenommen. Sie hat offenbar selbst auch Freude daran, Schmerzen zu verursachen. Ich glaube, sie ist ihm hörig.“

Sie kletterten die ihnen endlos erscheinende Treppe nach oben, und Awadalla führte sie zum Quartier der Dienerinnen. Awadalla wurde von ihnen mit Fragen bestürmt und berichtete mit knappen Worten, was passiert war. Als sie berichtete, dass ihr Herr offenbar weg sei, ging das Geschnatter erst richtig los und eine geradezu ausgelassene Stimmung kam auf.

Iset erhob ihre Stimme: „Ich kann euch nicht hier lassen. Ihr packt jetzt bitte sofort das nötigste, was ihr für eine Übernachtung braucht, zusammen und versammelt euch beim Eingang. Wir gehen dann gemeinsam zum Tempel.“

Dann suchten sie Erket und fanden diese schließlich in einem kleinen Zimmer direkt neben dem Schlafzimmer ihres Herrn. Als sie hörte, dass der Herr wirklich dauerhaft weg sei, zeigte sich bei ihr kein Anzeichen von Freude, sondern eher von Betroffenheit „Was wird jetzt aus mir?“ fragte sie.

„Du kommst jetzt erstmal mit zum Tempel, morgen sehen wir weiter.“

*~~~~~~~~~~~*

Frank und Iset hatten gar nicht gemerkt, dass die Kleine mit in dem Wagen angekommen war. Sie hatte sich möglichst unauffällig ins Haus verdrückt und staunte jetzt über die exotische Einrichtung des Wohnzimmers. Neugierig fasste sie diese und jenes an. In einer Ecke des Raumes stand ein bronzener Drache, hoch aufgerichtet auf seinen Hinterbeinen und gestützt auf seinen Schwanz, das Maul mit den riesigen Zähnen weit aufgerissen, die Krallenhände nach vorn gestreckt, als wollten sie ihr Gegenüber damit packen.

Iset steckte vorsichtig ihre Hand nach der Kralle aus. Ganz scharf war sie. Als sie seitlich ein wenig dagegen drückte, merkte sie, wie sich die Hand bewegen ließ. Nun drückte sie ein wenig fester. Die Hand kippte zur Seite und gleichzeitig öffnete sich hinter dem Drachen eine verborgene Tür und gab den Eingang zu einer Treppe frei. Iset überlegte nicht lange und ging hinein. Doch kaum war sie hinter der Tür, schwang diese mit einem dumpfen „Plopp“ hinter ihr zu. Leichte Panik kam in Iset auf. Sie versuchte die Tür zu öffnen, aber sie reagierte nicht, es gab auch keinen Hebel oder sonstigen Mechanismus, den man von innen betätigen könnte. Ihr blieb nur der Weg über die Treppe nach unten. Der Treppengang war stockdunkel. Iset verdrängte ihre aufkeimende Panik und versuchte logisch zu denken. Zuerst brauchte sie Licht. Kein Problem, sie hatte den Sternenstein. Schon schimmerte es bläulich von ihrem Hals und das Licht wurde heller. Sie konnte die Stufen ganz gut sehen und ging vorsichtig, Stufe für Stufe abwärts. Nach zehn Stufen knackte es plötzlich. Die Stufen klappten um und aus der Treppe wurde eine schiefe Ebene. Sie verlor den Halt unter den Füßen und fiel. Es gab nichts, wo sie sich dran festhalten konnte, und sie rutschte abwärts. Die Seite der Treppe, die jetzt die Rutschbahn bildete, war offenbar auch noch speziell für diesen Zweck geglättet und mit einer glitschigen Schicht versehen, dass es für sie auch kein Halten mehr gab. Die Rutschpartie ging von der geraden in eine Spirale über und endlich landete sie in einem Sandhaufen in einem dunklen Raum ohne Fenster.

Sie rappelte sich auf und versuchte, sich zu orientieren. Ihr Sternenstein verbreitete ein schwaches bläuliches Licht und sie sah, dass der Raum völlig leer war. Aber da war etwas, das spürte sie. Es war wie Gedanken, traurige Gedanken, Gedanken von Einsamkeit, und Gedanken von Hunger.

Sie formulierte eine Frage in ihrem Geist. „Wer ist hier?“

Sie war überrascht, sofort eine Antwort zu erhalten: „Wer bist du? Ich bin Gorun.“

„Ich bin Iset, Tochter von Iset“

„Bist du ein Dämon, Iset, Tochter von Iset? Bist du das blaue Licht da?“

„Nein, das Licht ist mein Sternenstein. Ich bin ein Mensch.“

„Was ist ein Mensch?“

„Vielleicht kann ich es dir erklären, wenn ich weiss, was du bist, Gorun. Kannst du dich beschreiben?“

„Ich sehe aus wie alle von uns. Vier Beine, Flügel, schuppiger Körper, vorn am Körper ein Hals und ein Kopf, hintendran ein Schwanz.“

„Das klingt mir fast wie die Beschreibung eines Drachen?“

„Ja, ich erinnere mich, so werden wir von manchen Völkern genannt.“

„Kannst du auch Feuer spucken?“

„mh... das ist ein Missverständnis. Wenn ich viel Gemüse gegessen habe, dann bildet sich in meinem Bauch ein Gas, wenn ich aufstoßen muss, entzündet sich das und es sieht aus wie Feuer spucken. Aber das kann ich nicht steuern.“

„Ach so. Ich wollte aber immer schon mal wissen, was an den alten Legenden über euch wahr ist. Willst du mein Freund sein?“

„Was ist ein Freund?“

„Wenn einer dem anderen hilft, aber nicht aus Eigennutz, sondern eben aus Freundschaft.“

„Dann will ich gerne dein Freund sein. Ich helfe dir wenn ich kann, und du hilfst mir, wenn du kannst. Das finde ich prima. Du, Iset, Tochter von Iset, könntest etwas für mich tun.“

„Was denn, Gorun, mein Freund?“

„Ich bin hier eingesperrt durch Magie. Ich gehöre in eine andere Dimension, der Zauberer hier hat mich dort mit Beschwörungen herausgelockt und dann hier eingesperrt. Nun sitze ich hier fest und habe Hunger. Er hat versucht, mich mit Jungfrauen zu füttern, aber die mag ich nicht. Ich bin Vegetarier und esse nur Pflanzen und Gemüse!“

„Wie groß bist du denn eigentlich?“

„Ich bin ein kleiner Drache, dreieinhalb Chrmmpf lang.“

„Wieviel ist das in Meter?“

„Was ist ein Meter?“

„Ein Meter mal tausend ist ein Kilometer. Davon vierzigtausend ist einmal um die Welt“

„Habe ich richtig verstanden, der Erdumfang ist vier mal zehn hoch sieben Meter?“

„So kann man es auch ausdrücken“

„Lass mich mal rechnen: Dann bin ich vierzehn Meter lang.“

„Und ich bin eineinhalb Meter hoch. Wir Menschen gehen auf zwei Beinen und haben dann die Vorderbeine frei, die nennen wir Arme und die Vorderfüße nenne wir Hände, damit können wir greifen.“

„Bist du aber klein! Na, ja, Körperlänge ist nicht Größe hat meine Oma schon gesagt. Vielleicht hast du ja andere Qualitäten!“

„Ja, ich kann einigermaßen gut denken und ich kann etwas Magie. Kannst du auch Magie?“

„Ja, nur meine Magie wirkt nicht in dieser Dimension, wo ich körperlos bin!“

„Kennst Du die Zwischenwelt, die wir die Blaue Welt nennen?“

„Ja, aber ich weiß nicht, wie ich von hier aus dorthin komme!“

„Ich versuche dorthin zu gehen, vielleicht finde ich einen Weg. Irgendwie helfe ich dir, aber ich bin hier selbst irgendwie reingerutscht und weiß nicht wie ich hier herauskomme!“

Iset konzentrierte sich auf ihren Sternenstein und auf ihre Mutter. „Mama, ich sitze hier fest!“

Die Antwort kam unmittelbar. „Iset, wo bist du? Bist du nicht bei Oma?“

„Nein ich bin im Haus von Sinwe in einen Keller gerutscht, dort sitze ich bei einem körperlosen Drachen von vierzehn Meter Länge, der dort auch gefangen ist und der wieder nach Hause will, und ich finde keinen Ausweg! Ich weiß nur, dass wir ganz viel Magie brauchen, denn der Drache sagte, er sei durch Magie gefangen, deswegen glaube ich, dass dieses Gefängnis hier magisch verstärkt wurde.“

Mutter Iset seufzte. Dieses Kind! Die Kleine war immer wieder für jede Art von Überraschung gut.

Ihre Mutter war die beste Magierin hier und überhaupt die beste, die sie kannte. Wenn eine helfen konnte, dann sie. Mit ihr würde sie sich beraten.

„Iset, warte, ich werde mit Oma Kontakt aufnehmen!“

Dann nahm sie ihren Sternenstein fest zwischen die Finger „Mama, tut mir leid, aber ich muss dich nochmal stören!“

Und sie berichtete, was die Kleine ihr schon alles mitgeteilt hatte . Iset-senior antwortete: „Da muss ich selbst kommen. Wir müssen einen Zauberkreis bilden und den Zauber von Sinwe sprengen. Dann können wir den Drachen in seine Dimension zurück schieben.“

„Mit wem hast du gesprochen, Iset, Tochter von Iset?“

„Mit meiner Mutter, sie wird auch ihre Mutter, also meine Oma, mitbringen, und sie wollen dir helfen, in deine Dimension zurückzukommen.“

„Wenn sie das tun, ohne eigenen Vorteil daraus zu haben, dann sind sie auch meine Freunde, hab ich recht?“

„Genau. Du bist ja prima in Logik.“

„Das sind alle Drachen. Gut in Mathematik und gut in Logik.“

Iset und Frank waren noch im Haus, als der Hilferuf von der kleinen Iset eintraf. Iset fragte Awadalla nach einem Raum, wo eventuell das Gefängnis für den Drachen sein könnte, aber sie konnte nicht weiterhelfen. Auch von Erket kam keine Hilfe, niemand hatte je davon gehört. Frank sagte: Dann lass uns doch mal die Kleine fragen, wie sie dort hineingekommen ist!“

Iset schlug sich an die Stin. „Auf das Nächstliegende kommt man zuletzt!“ Sie konzentrierte sich auf ihre Tochter „ Hallo Iset, wie bist du dort hineingekommen?“

Und Iset-junior berichtete von dem Bronzedrachen, der Kralle und der Hand, wie die Tür sich geöffnet hatte und dann die Treppe zur Rutschbahn wurde. „Also lasst Euch nicht verführen, den Weg über die Treppe zu versuchen!“

„Wie tief, schätzt du, bist du heruntergerutscht?“

„Zwei bis drei Etagen bestimmt, wenn nicht noch tiefer.“

„Siehst Du eine Tür oder etwas in der Art?“

„Moment, ich mach mehr Licht!“ und nach einer Pause:

„Da ist die Rutschbahn, wo ich gekommen bin und an einer Wand, rechts neben der Rutschbahn ist eine glatte Fläche, wie eine Tür ohne Griff. Sonst ist der Raum absolut leer.“

„Dann versuch mal, hinter die Tür zu schauen!“

„Wie geht das? Die ist doch undurchsichtig!“

„Lass deinen Sternenstein so hell werden, wie es geht, dann schließ die Augen und schau, ob du mit geschlossenen Augen was siehst!“

Iset versuchte es. Sie brachte ihren Stein zum Leuchten, bis das Licht gleißend grell war. Dann schloss sie ihre Augenlider und sie sah weiterhin ihre Umgebung, nein, sie spürte sie mehr als sie sie sah, und sie sah die Strukturen innerhalb der Wände, die Stahlstreben. Sie richtete ihre Aufmerksamkeit auf die Fläche, die eine Tür sein musste und... tatsächlich, dahinter war ein Gang und eine Wendeltreppe, die nach oben führe. Das berichtete sie sofort ihrer Mutter, dann richte sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Gorun: „So, mein Freund, jetzt gehe ich in die Zwischenwelt und schaue mal nach, ob von dort ein Zugang ist!

Sie setzte sich in tausendfach geübter Meditationshaltung auf den Boden und konzentrierte sich. Ihr Geist verließ ihren Körper, und... sie stieß an eine rot leuchtende Barriere. Ihr Geist fiel in den Körper zurück. „Das war's dann wohl mit Zwischenwelt,“ dachte sie. Das rote Leuchten musste die magische Barriere gewesen sein, die Sinwe um diesen Raum errichtet hatte. Ihr Geist konnte den Raum genauso wenig verlassen wie der Geist von Gorun.

„Gorun, ich kann von hier aus auch nicht in die Zwischenwelt, mein Geist ist gefangen wie deiner, wir müssen auf meine Oma warten, sie ist die stärkste Magierin überhaupt, und sie muss die Barriere brechen!“

„Ihr seid zu gütig zu mir, meine Freunde. Aber lange halte ich es auch nicht mehr aus, mein Geist spürt, wie mein Körper Nahrung braucht.“

„Wo ist denn dein Körper?“

„Ich werde ihn suchen müssen, wahrscheinlich in einer Art Wachkoma zurückgelassen in meiner Dimension. Als du versucht hast, mit dem Geist den Raum zu verlassen, habe ich übrigens deine Gestalt gesehen, ganz in blau, wie sie nach oben flog und dann wieder herunter fiel, dann ist sie verblasst und wurde wieder unsichtbar. Offenbar kann ich deinen Geist sehen, aber das ist ja auch kein Wunder, weil ich hier auch nur Geist bin.“

„Mein Geist hat von dir aber nichts gesehen.“

„Vielleicht, weil du nicht darauf geachtet hast, es war ja nur ganz kurz, und du bist dann sofort zurückgefallen.“

-*-

Nefer-Neferet umarmte ihre Herrin, als diese sich verabschieden wollte: „Lass mich mit dir mitfahren, du hast einiges mitgemacht heute, und ich komme um vor Sorge, wenn ich dich alleine fahren lassen muss!“

„Na dann im Namen der Göttin, fahren wir eben zusammen. Nur, bei der Magie wirst du mir auch nicht helfen können.“

„Aber seelischen Beistand kann ich dir geben. Danke, dass du mich mitnimmst.“

Sie umarmte Iset in eime Aufwallen ihrer Gefühle und küsste sie. Hastig warfen sie sich ihre Kleider über, Iset nahm ihre Taschen mit den „magischen Utensilien für alle Fälle“, die ise immer bereitstehen hatte, vielleicht am ehesten zu Vergleichen mit einem ärztlichen Notfallkoffer, und sie gingen hinüber zu den Stallungen und verlangten den Bereitschaftsdienst. Mit Reitpferden wären sie zwar schneller, überlegte Iset, aber man wüsste ja nicht, wen oder was man auf dem Rückweg mitnehmen müsste, deswegen ließen sie eine Kutsche anspannen und fuhren. Unterwegs signalisierte Iset ihrer Enkelin schon mal, dass sie bald käme und dann meldete sie sich bei Iset und Frank. „Habt Ihr schon eine Idee, wie man das Verlies finden kann? Habt ihr einen Bauplan des Hauses gefunden?“

„Nein, Mama,“ sagte Iset, „wir sind jetzt bei dem Drachenstandbild und haben die Treppe, die zur Rutschbahn wird, freigelegt. Notfalls könnte man sich über diesen Weg abseilen. Vielleicht wird die Treppe ja auch nicht zur Rutschbahn, wenn jemand die Tür offen hält!“

„Geht bitte kein Risiko ein. Ich bin gleich da, dann sehen wir weiter.“

Frank und Iset warteten an der Haustür, als der Wagen vorfuhr. Iset schaute ihre Mutter besorgt an:

„Ich mache mir Vorwürfe, dass ich nicht darauf geachtet habe, wo die Kleine ist!“

„Sie ist mit dem Wagen mit den Wächtern gekommen, und dann hat sie auf eigene Faust herumgestöbert. Sie ist nun mal abenteuerlustig. Aber vielleicht ist ihr die eine Lehre!“

Iset lachte gequält auf: „Aber auch nur vielleicht!“

„Nun zeigt mir erstmal den Raum mit dem geheimen Treppeneingang.“

Sie gingen hinein und standen bals darauf vor dem Bronzedrachen. Die Geheimtür hatte sich inzwischen von selbst wieder geschlossen.

Da sie den Mechanismus inzwischen kannten, dauerte es nur Sekunden, bis sich die Tür wieder öffnete. Iset rief hinunter: „Hallo, Iset, hörst du mich?“

Keine Antwort.

Sie nahm mentale Verbindung auf: „Hallo, Iset, ruf mal bitte laut in den Eingang der Rutschbahn!“

Leise hörten sie jetzt aus der Tür „Hallo, Mama!“

„Das hört sich ganz schön weit weg an“ meinte Iset-senior. „Die Kleine hat gesagt, rechts von der Rutschbahn sei die Tür, das heißt von uns aus auf der linken Seite muss es abwärts gehen. Lass und mit dem Sternenstein nach verborgenen Türen suchen!“

Ihr Sternenstein flammte hell gleißend auf und sie schloss die Augen. Sie sah jetzt die Struktur der Wände. Langsam bewegte sie sich nach links. Da war nichts außergewöhnliches. Aber da, im Fußboden, unter dem Teppich war der Anfang einer Treppe!“

Sie stoppte und öffnete die Augen. Hier lag ein kostbarer chinesischer Teppich mit dem Bild eines Drachen. Sie rollten ihn zusammen und fanden eine hölzerne Falltür mit einem schweren Eisenring als Griff, der im Ruhezustand bündig an der Oberfläche anlag. Frank musste alle Kraft aufbringen, um die Tür zu öffnen. Iset-senior sagte: „Nefer-Neferet, du bleibst hier und passt auf, dass die Tür nicht durch irgendeinen Mechanismus zuklappt. Wir drei gehen jetzt runter!“

„Ja, Herrin. Bitte seid vorsichtig!“

„Versprochen!“

Im Licht des Sternensteins tasteten sie sich die Wendeltreppe nach unten. Sie schien überhaupt nicht enden zu wollen, so tief mussten sie hinabsteigen. Die Wände waren hier aus grob behauenem Stein, unverputzt, der Gang machte einen gespenstischen Eindruck. Endlich hatten sie die Sohle erreicht. Dort hinten musste die Tür sein, die in das Verlies führte.

„Halt!“ sagte Iset, „Hier muss irgendwo die magische Barriere verlaufen, da will ich nicht unvorbereitet hindurch!“

Wieder schloss sie die Augen und untersuchte die Struktur: „Ich fühle das Böse, das hier am Werk war. Um die Tür liegt ein orangefarberer Schein, dort muss die Barriere sein, wenn wir sie zu öffnen versuchen, kann irgendetwas unvorhergesehenes geschehen! Ich muss die schwarze Magie zuerst neutralisieren!“

Iset griff tief in ihre Bereitschaftstasche und entnahm ihr eine Streudose mit rotem Korallenpulver, damit streute sie vor der Tür ein Pentagramm auf den Boden. In die Mitte stellte sich eine Kerze und murmelte einige Beschwörungsformeln. Auf der Tür zeigte sich ein rötlicher Schimmer, wie von Glut, der aber zu eime rötlichen Nebel wurde und sich auflöste.

Iset prüfte nochmals: „Der Durchgang ist sauber! Ich gehe jetzt rein! Frank, du hältst bitte die Tür offen, sie hat innen keinen Griff!“

Als Iset die Tür geöffnet hatte, fiel ihr die kleine Iset stürmisch um den Hals: „Oh, Oma, ich freue mich, dass du da bist!! Dann sah sie ihre Mutter dahinter, die sie Stern anschaute Sie ließ sich von dem Blick aber nicht beirren und umarmte sie auch „Sei nicht böse Mama, ich bin hier nur so hereingerutscht, und ohne das wäre Gorun verloren!“

„Ist das der Drache, von dem du berichtet hast?“ fragte Iset, milder gestimmt. Sie war glücklich, ihre Tochter wieder hein und unversehrt bei sich zu haben.

„Ja, aber nur sein Geist ist hier, während sein Körper irgendwo in einer anderen Dimension verhungert, wenn wir den Geist da nicht wieder hinschaffen!“

„Wir müssen auch erstmal versuchen, mit ihm zu sprechen.“

Iset-senior machte den Anfang, schloss die Augen und konzentrierte sich auf ihren Stein. Nun sah sie den Raum in blauem Licht, aber die Wände schimmerten noch orange. „Hallo Gorun! Verstehst du mich?“

„Ja, Ich sehe jetzt drei blaue Lichter, aber ich kann euch nicht sehen. Ich bin hier.“

„Gut, ich werde jetzt die magische Barriere entfernen. Dann können wir sehen wie wir die nach hause bringen!“

„Ihr seid zu gütig zu mir. Ich danke euch für eure Bereitschaft mir zu helfen. Es ist schön, Freunde zu haben!“

Iset streute wieder ein Pentagramm aus und entzündete ihre Kerze darin. Wieder murmelte sie die Beschwörungsformel und das rötliche Licht verflüchtigte sich, nachdem es sich in eine rötliche Nebelwolke verwandelt hatte.

„Nun lasst uns drei Isets einen Zauberkreis bilden!“

Sie setzten sich so hin, dass sie das Pentagramm genau zwischen sich in der Mitte ahtten und fassten sich bei den Händen. Sie alle drei konzentrierten sich auf ihre Sternesteine, die mit blauen Licht grell leuchteten. Wieder sahen sie ihre Körper unter sich bleiben und schwebten als blaue Geitwesen zur Decke. Iset-junior fragte die anderen: „Seht ihr was von Gorun, beziehungsweise von seinem Geist? Er kann unsere Geistwesen nämlich sehen!“

„Dann schau mal runter! Er füllt den ganzen Raum aus, richtig hineingepfercht ist er.“

Und nun sah Iset es auch: Der Drache passte gerade so in den Raum hinein. Da er aber nicht körperlich dort war, hatte sie nicht gespürt, dass sie quasi den gleichen Raum verwendeten.

„Komm, wir heben ihn hoch!“ Kaum war der Gedanke formuliert, waren sie auch schon unten bei Gorun und zogen an einen Flügeln.

„Das kitzelt“ sagte Gorun, und sein Körper bewegte sich nach oben, mit den anderen Drei durch die Decke hindurch, sie verließen des ganze Gebäude und waren dann alle vier in der blauen Welt, der Zwischenwelt.

Gorun war überglücklich, schlug mit den Flügeln und flog eine Runde um die Dreiergruppe herum. Jetzt sahen sie, wie riesig der Drache war in seiner eigentlichen Gestalt. Iset senior ermahnte ihn: „Wir müssen zusammenbleiben, und uns anfassen, sonst haben wir uns in der Zwischenwelt sofort verloren. Gorun, weisst du, wie du von hier aus nach Hause kommst?“

„Wenn ich von meiner Welt in die Zwischenwelt kam, dann konnte ich einfach zurückkehren, wenn ich nur an meine Heimat dachte. Aber wir sind ja nicht von dort gekommen!“

„Das macht nichts! Konzentriere dich auf dein Zuhause, dann bist du gleich da. Wir begleiten dich, dazu müssen wir dich anfassen!“

Sie griffen nach dem schuppigen Kamm, der über seinen Rücken verlief und Goruns Gedanken führten sie weit, weit weg, sie sahen die Welt jetzt von ganz oben und stürzten zurück auf eine Insel, die Immer größer wurde, im Nordatlantik. Irgendwo bei Island musste das sein. Vulkane rauchten und Geisire sprühten Fontänen aus Wasser und heißem Dampf in die Luft. Hier zwischen den bergen lag ein liebliches Tal, und mitten drin lag ein Drache, wie tot, der Körper leuchtend grün mit goldenen Schuppen. Goruns blauer Geistkörper schwebte auf ihn zu und verschmolz mit ihm.

Iset probierte, ob sie immer noch mit seinem Geist verbindung aufnehmen konnte: „Gorun, wie geht es dir?“

Der massige Körper des Drachen belebte sich wieder. Er rappelte sich auf die Füße, schüttelte seinen schuppigen Körper und sprang einmal mit den Vorderbeinen, dann mit den Hintebeinen hoch vor Freude.

„Hurra, wieder daheim!“ jubelte er „Danke, es geht mir gut! Ich kann euch jetzt nicht mehr sehen, aber ich weiss, dass ihr da seid. Vielleicht treffen wir uns einmal wieder in der Realität!“

„Auf wiedersehen Gorun! Wir kehren jetzt um und gehen auch nach hause! Pass auf dich auf!“

„Auf wiedersehen, Iset, Tochter von Iset! Ich werde immer an euch denken!“

Die drei Isets hielten sich an den Händen und Iset konzentrierte ihre Gedanken auf das Sinwe-Haus, in dem sie ihre Körper zurückgelassen hatten. In Gedankenschnelle waren sie zurück, Frank hatte gar nicht mitbekommen, dass sie inzwischen weg waren, hier waren sie diesmal offenbar nur für einige Sekunden verschwunden. So unterschiedlich konnte die Zeit laufen, wenn man zwischen den Dimensionen hin und her wanderte.

Sie kletterten alle vier die Wendeltreppe nach oben und wurden schon von den Wächtern erwartet, die wissen wollten, was mit den Frauen passieren sollte, die neben dem Eingang im Wartezimmer versammelt waren.

Iset-senior bestimmte: Die schwarzen Dienerinnen kommen erstmal mit zu mir nach Hause. Solange wir keine Praktikantinnen haben, können wir die gut gebrauchen. Erket kommt in den Tempel, sie sollte bewacht werden, ich bin mir über ihre Rolle noch nicht ganz im klaren. Sinwe, der Dreckskerl, wenn der noch lebt, kommt in den sichersten Kerker, den wir haben, unter magischen Verschluss.

Sie bekamen die Dienerinnen alle, wenn auch zusammengepfercht, in die Kutsche, Nefer-Neferet passte ebenfalls noch dazu, Iset senior, Iset-die Mittlere und die Kleine Iset sowie Frank quetschten sich neben die Fahrerin auf dem Kutschbock zusammen. Sinwe war schon vorher abtransportiert worden. So rollten sie bei Iset auf den Hof.

Nefer-Neferet zeigte den Frauen die Quartiere der Dienerschaft, sie waren erstaunt über die großzügigen Einrichtungen über die sie verfügen konnten. Bei Sinwe waren sie in beengtesten Räumen untergebracht, Luxus hatte er nur für sich selbst in Anspruch genommen.

Als Nefer-Neferet zu ihrer Herrin zurückkehrte, hatte diese aber noch eine weitere Aufgabe für sie:

„Nefer-Neferet, du weißt ja, wie die Praktikantinnen aus Meroë immer den Haushalt geführt haben und du hast ja praktisch alles von ihnen gelernt. Nun bist du die erfahrenste Dienerin hier, und ich ernenne dich zur Ober-Dienerin. Als solche hast du die Pflicht, die Neuen in ihre Aufgaben einzuweisen, aber auch die, immer und zu allererst mir zur Verfügung zu stehen, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Willst du diese Aufgabe übernehmen?“

Nefer-Neferet schaute zuerst etwas verwundert, dann leuchtete ihre Miene auf: „Oh Herrin, nichts lieber als das, ich habe mich dir doch jetzt schon mit Haut und Haar verschrieben, was könnte es schöneres geben, als dir dienen zu dürfen! Ich bin doch ohnehin zu jeder Tages und Nachtzeit für dich da.“

„Gut, dann weise jetzt die neuen Mädels in unsere Badekultur ein. Sie sollen sich immer zu zweit oder zu dritt gegenseitig waschen. Keine darf sich selbst reinigen, wer gereinigt wird, muss sich immer passiv verhalten, alles macht immer die andere oder die anderen zwei. Zeige ihnen die Kunst der Enthaarung, denn ich will kein störendes Haar an den Körpern finden. Dann zeige ihnen, wie man sich richtig schminkt, und denke daran, dass die Farben auf der dunklen Haut kräftiger sein müssen als auf deiner. Das Dienen in der Küche und beim Auftragen von Speisen beherrschen sie sicher besser als du, darin sind sie auf härteste Weise gedrillt worden. Wir lassen sie sich erstmal eingewöhnen, und dann können sie entscheiden, ob sie hierbleiben oder in den Sudan zurück wollen.“

„Gern, Herrin, darf ich sofort anfangen?“

„Klar doch, los gehts“ und Iset machte eine Geste mit der Hand, als ob sie einen Vogel aufscheuchen wollte. Nefer-Neferet sprang aber noch einmal spontan auf sie zu, umarmte sie und drückte ihr einen Kuss auf den Mund: „Danke, Herrin!“ und lief hinaus zu den Dienerquartieren.

~*~

Frank lag neben Iset in deren riesigem Bett und streichelte ihre Brustwarzen. Iset schnurrte wie eine Katze vor Wohlbehagen. Dann wandte sie sich ihm zu und griff nach seine Eiern und spielte damit.

„Duu, Frank!“

„Ja, mein Liebling!“

„Mir gehen die Geräte da aus dem Gruselkeller nicht aus dem Kopf!“

„Da brauchst Du doch keine Angst davor zu haben!“

„Nein, dass ist es nicht. Ich stelle mir vor, wie es ist, auf dem Stuhl zu sitzen mit dem Gummizapfen in mir, der mich ganz ausfüllt und dort festzusitzen. Und schon dieser Gedanke lässt mich unten ganz nass werden. Ich werde schon von dem Gedanken geil.“

„Daran finde ich nichts schlimmes. Bedenklicher fände ich, wen du diech nach Schlägen und Schmerzen sehnen würdest. Aber die Möse so richtig ausgefüllt zu bekommen, muss doch auch was schönes an sich haben.“

„Und ich stelle mir vor, mit ausgestreckten Armen und Beinen festgebunden zu sein, völlig bewegungslos, und dann von dir gefickt zu werden. Aber nur von dir. Ich will zur Passivität gezwungen sein und du sollst mich auf alle erdenkliche Art befriedigen, ohne dass ich vorher weiß, wie. Am besten noch mit verbundenen Augen!“

„Du, wenn das dein Wunsch ist und das deine Phantasien, warum sollten wir das nicht machen?

Ich glaube, da hätte ich auch mal Spaß dran, aber du weißt, ich würde dir niemals wehtun!“

Iset griff um Franks Nacken, zog seinen Kopf zu sich heran und küsste ihn, bis sie keine Luft mehr bekamen. „Mein Liebling. Wie schön ist es, wenn man sich so versteht!“

Aber sie beide wusst, in dieser Nacht würden sie diese Art von Phantasien nicht mehr in die Tat umsetzen. Jetzt musste es nämlich schnell gehen. Sie beide waren inzwischen so geil geworden, dass sie förmlich übereinander herfielen. Es gab fast einen Ringkampf darum, wer oben liegen sollte und wer unten. Iset hat natürlich gewonnen, Es war schließlich ihre Lieblingsstellung und Frank konnte ihr, wie immer, keinen Wunsch abschlagen. So lag sie kurz darauf mit ausgebreiteten Beinen über ihm und mit kräftigen Stößen ihres Beckens fickte sie Frank, und der bleib ihr nichts schuldig und seine Stöße kamen ihren entgegen, bis sie beide gleichzeitig in einem wundervollen Orgasmus Erlösung fanden. Iset ließ sich von Frank seitlich herunterrollen und kuschelte sich in seinen Arm.

Frank streichelte sie und sie streichelte ihn. „Morgen gehen wir nochmal alleine in das Haus und dann schauen wir mal, was von den Spielsachen auch für uns zum Spielen geeignet ist.“

---Fortsetzung folgt---

Morgens waren Frank und Iset wieder mal sehr früh unterwegs. Sie hatten sich daran gewöhnt, ihren Frühsport gemeinsam zu machen, bevor die Tageshitze alles in drückende Lähmung versetzte.

Uns so strebten sie denn, wie von einem Magneten angezogen, in Richtung auf das Leere haus Sinwes. Die Wächter waren mit ihrer Arbeit fertig und hatten sämtliche Akten und Unterlagen mitgenommen. Iset hatte sich einen Schlüssel eingesteckt.

So waren sie dann einmal von ihrer gewohnten Joggingstrecke abgewichen und öffneten jetzt die Tür.

Iset hatte Herzklopfen, sie war ganz aufgeregt, und das musste sie Frank irgendwie mitteilen: „Frank, es ist ein ganz komisches Gefühl, es ist … irgendwie gruselig. Aber gerade das ist es auch, was mich sexuell erregt. Einerseits das Wissen, was der Perversling hier mit den Frauen einschließlich Mama gemacht hat, und andererseits der Nervenkitzel, wie es wohl ist, selbst einmal in diesen Apparaturen zu stecken und benutzt zu werden, ohne selbst eingreifen zu können. Ich fühle schon, wie ser Saft aus mir herausläuft!“

„Das Gefühl des Gruselns und des Nervenkitzels hast du ja auch, wenn du im Museum einen Folterkeller siehst, und es spielt sich im Kopf doch immer die Vorstellung ab, wie es wohl ist, da als Beteiligter drin zu sein. Das kann ich durchaus verstehen. Dann lass uns doch einfach hinuntergehen und es ausprobieren, wie es ist. Und schließlich geht das ja nur uns beide was an.“

Iset warf sich Frank an den Hals und küsste ihn wie eine Verdurstende: „Frank, ich liebe dich ja so sehr!“

Mit tastenden Schrittten gingen sie die Treppe zu Sinwes Folterkeller hinab. Frank fragte: „Was machen wir zuerst?“

Iset antwortete: „Entscheide du. Ich will mich nur benutzen lassen und so tun, als sei ich ein Opfer!“

„Aber Dir ist auch klar, dass ich dass ganz anders machen werde, als Sinwe es je tun würde? Ich kann dir gar nicht wehtun! Also wirst du auf das Schmerzerlebnis verzichten müssen!“

„Klar doch. Mit einem anderen könnte ich das auch nie machen. Zu dir habe ich volles Vertrauen, und das ist schließlich die Grundvoraussetzung. So weit gehen meine Wünsche ja auch nicht, dass ich die ganzen Grausamkeiten wirklich erleben will. Aber so vollkommen bewegungsunfähig zu sein, wo ich doch sonst immer die Kontrolle haben will, dass Gefühl will ich beim Sex auch mal haben.“

„Gut, dann gehen wir zuerst in das keine Spiegelkabinett.“

Frank öffnete die dritte Tür, wo sie die junge Frau von dem Zapfensitz befreit hatten.

Dieser Pfahl mit dem Sattel und den zwei Zapfen obendrauf sah jetzt eher nichtssagend aus.

Plötzlich änderte Frank den Tonfall und sagte scharf: „AUSZIEHEN!“

Iset schreckte richtig zusammen, aber leistete dem Befehl unge Widerrede Folge.

„Jetzt da draufsetzen!“

Iset schwang ihr Bein über den Sattel und ging auf die Zehenspitzen um über die Zapfen zu kommen, aber es gelang nicht so recht. Frank schaute sich um. In der Ecke lagen einige Holzblöcke, vielleicht waren die dazu gedacht...

„Nimm die Blöcke da zum Aufsteigen!“ und er zeigte auf die Klötze.

Iset holte sich die Klötze und legte sie linhs nd rechts des Sattels, dann stieg sie wieder drarüber und ließ sich von oben ganz langsam über die Zapfen gleiten, die sie vorher mit etwas Spucke angefeuchtet hatte. Trotzdem stöhnte sie ein wenig auf als der hintere Zapfen in Ihren Po eindrang.

Als sie ganz unten saß, betätigte Frank die Gummiballpumpe, mit der die Zapfen aufgepumpt wurden und schaute Iset fragend an. Sie nickte fast unmerklich mit dem Kopf zum Zeichen, dass er weiterpumpen sollte. Erst als sie „Stopp“ sagte, hörte Frank auf und schubste die Klötze noch unter ihren Füßen weg.

„So, nun bist du hübsch fixiert und kannst dich vor allem richtig gut von allen Seiten im Spiegel bewundern. Ich werde Dir jetzt die Arme so fixieren, wie du es gestern gesehen hast, damit du das richtige Gefühl dafür bekommst!“

Frank fragte Iset gar nicht nach ihrem Einverständnis, sondern nahm einfach die Stricke und trat hinter sie.

„Arme auf den Rücken!“

Iset hielt ihm die Arme hin und Frank band die Handgelenke in Ellbogennähe an die Unterarme.

„So, nun kann ich mit dir machen was ich will!“ sagte Frank und griff seitlich mit den Händen um ihren Oberkörper und knetete ihre Brüste.

„Jaah“ hauchte Iset, „mach mit mir, was du willst, ich bin deine Sklavin und du bist mein Herr!“

„Ich lass dich jetzt eine Zeit alleine sitzen und werde mir in der Zwischenzeit überlegen, was ich alles mit dir anstelle. Genieße das Gefühl, hier fixiert zu sein!“

Damit ging Frank nach draußen.

Da er jetzt der einzige war, der sich frei bewegen konnte, war er bei den Türen besonders achtsam, sich nicht aus versehen irgendwo einzusperren, denn Iset würde ihm nicht helfen können.

Er hatte schnell das Depot mit Sinwes Sexspielzeugen entdeckt und machte sich mit der Funktionsweise vertraut. Die Wasseranschlüsse gedachte er nicht zu benutzen. Dann untersuchte er das größere Spiegelkabinett mit dem Pentagramm auf dem Boden. Dieses Luftkissen für das Becken erschien ihm ideal. Das würde Isets Phantasien wahrscheinlich am meisten entgegenkommen. Die Arm- und Beinmanschetten waren aus Leder mit breiten Klettverschlüssen, in das Leder war jeweils ein Eisenring eingearbeitet, ein sogenannter D-Ring. Die Manschette war in Sekundenschnelle befestigt und mit einem Karabinerhaken irgendwo fixiert. Karabinerkaken hatte er in der Utensilienkiste reichlich gefunden, ebenso wie kräftige Seile verschiedener Längen.

An die Augenbinde hatte er selbst gedacht, hierfür hatte er ein schwarzes Seidentuch vorgesehen.

Diesen nahm er jetzt in die Hand, so, dass es nicht zu sehen war und kehrte zu Iset zurück. Er umfasste jetzt ihren Kopf und drückte ihre einen fordernden Kuss auf den Mund. Isets Lippen und Zähne teilten sich sofort, als er so ungestüm mit seiner Zunge Einlass begehrte, aber Frank hielt sich jetzt nicht lange dabei auf, sondern trat hinter Iset und, ehe sie sichs versah, hatte sie das Seidentuch um den Kopf und über den Augen. Sie war sprachlos. Obwohl sie ihre Phantasien ja geäußert hatte, war sie jetzt überrascht.

Frank griff nach ihren Brustwarzen und nahm sie zwischen Daumen und Zeigefinger und zog ein wenig daran, dann streichelte er mit der Handfläche vorsichtig darüber. Iset schien es zu genießen.

Jetzt hatte er sich aber etwas neues ausgedacht: Er würde Iset mit auf den Rücken gebundenen Händen und mit dem Tuch um die Augen nach nebenan führen. Weil sie ja ohne die Holzklötze nicht in den Sattel gekommen war, war ihm klar, dass sie auch zum Absteigen nötig waren. Er schob die Klötze also wieder in Position und ließ den Druck aus den Zapfen. Ein Zischen ertönte und Isets Gesichtsausdruck war nicht zu entnehmen, ob sie Erleichterung oder Enttäuschung empfand. Egal, Frank hatte seine Rolle zu spielen: „Also, meine Dame, abgestiegen!“ Er half ihr, das Gleichgewicht zu halten, indem er sie am Oberarm führte. Dann geleitete er sie nach draußen, über den Flur, wo er sie erst ein paarmal um sich selbst drehte, damit sie nicht mehr wissen sollte, wohin sie dann gingen. Nun schlug er zielsicher den Weg ins große Spiegelkabinett ein. Dieser Blick in die Quasi-Unendlichkeit war auch für ihn etwas beklemmend, aber er ließ sich davon nicht weiter beeindrucken. Er dirigierte Iset mit den Füßen in die Nähe der Befestigungsringe für die Füße und legte ihr blitzschnell die Fußmanschetten an und ließ den Karabinerhaken einschnappen. Damit waren die Füße erstmal in breiter Grätschenstellung fixiert. Er fasste ihr einmal mit der Hand durch den Schritt: Isets Spalte war triefnass. Offenbar war das die richtige Art, mit ihr umszuspringen.

Er trat wortlos hinter sie und löste die Armfesseln, um ihr sofort darauf die Handgelenksmanschtten anzulegen. Die Ringe schloß er mit einem Karabinerhaken sofort vor ihrem Körper zusammen.

Nun griff er mit der Hand von hinten in ihren Schritt, den Mittelfinger nach oben gebogen, so dass er damit tief in ihre Spalte eindrang. Iset stöhnte vor Lust auf: „Ja, nimm mich!“ hauchte sie. Aber Frank dachte noch längst nicht daran. Er umfasste sie von hinten um die Schultern und zog sie zu sich heran. Da ihre Füße aber fixiert waren, verlor sie das Gleichgewicht und fiel gegen Frank, der das beabsichtigt hatte und sie auffing. Vorsichtig ließ er sie zu Boden gleiten,, bis sie schließlich auf dem Boden saß.

„Hinlegen!“ befahl er und drückte ihren Oberkörper nach hinten. Iset beeilte sich, dem sofort nachzukommen und lag jetzt flach auf dem Rücken. Frank koppelte die Handgelenke wieder auseinander und zog zuerst ihren rechten Arm zur Bodenbefestigung und klickte den Karabinerhaken ein, dann ging er zur anderen Seite, ergriff ihr Handgelenk am Ring der Manschette und klickte auch diesen fest.

Iset bemerkte, dass die Lage eigentlich ganz bequem war, das weiche Gummipolster unter sich und das Kopfkissen- Da sie ja nichts sehen konnte, reagierte sie auf die anderen Reize, wie das Gefühl besonders empfindlich.

„So, jetzt bist du an Ort und Stelle, allen meinen Launen ausgeliefert!“ sagte Frank.

„Ich werde dir nicht zeigen, was ich für dich ausgesucht habe, aber du wirst es fühlen!“

Nun ließ er ganz langsam Luft in den Luftsack unter ihrem Becken einströmen. Das Kissen hob sich langsam an und ihr Unterleib reckte sich nach oben. Frank schaltete aber ab, bevor es Iset unangenehm stramm werden konnte. „Das verbessert meinen Zugang!“

Er griff Iset an ihre Spalte und steichelte die Schamlippen, dann den Kitzler. Nun goß er sich reichlich Massageöl in die Handflächen und verteilte es auf ihrem ganzen Körper. Mit langen weichen Bewegungen mal sanfter, mal fester massierte er sie, insbesondere die empfindlichen Stellen, wie Brüste und ihr Lustzentrum zwischen den Beinen ölte er ein. Nun war erstmal Pause Iset woltte vor Anspannung zerspringen, in der Erwartung, was wohl nun auf sie zu käme. Und dann war es soweit. Ein ganz leises Kitzeln, ein Hauch von Berührung glitt über ihren Körper. Frank hatte zwei Federn in der Hand, mit denen er sie kitzelte. Als er damit über ihre Bauchdecke fuhr, zog sich diese in einem Reflex zusammen, Iset wollte dem Kitzeln ausweichen , aber sie war festgezurrt und ihr Zappeln war vergeblich. Nun reizte Frank mit der Feder ihre Clit, ganz sanft, dann wieder fester, nahm nun die Finger zur Hilfe und reizte sie bis an die Schwelle des Orgasmus, um dann nachzulassen um ihre gereizten Nerven zu beruhigen, danach begann er die Prozedur aufs neue.

Mit einem mal spürte Iset, wie etwas in ihre Spalte eingeführt wurde. Es war irgendwas aus Gummi, es fühlte sich nicht lebendig an, Franks Schwanz hätte sie sofort erkannt. Ihre Spannung wuchs. Sie traute sich nicht zu fragen, sie wollte auch nur fühlen. Letztlich bestand sie nur noch aus Fühlen, so waren ihre Sinne gereizt. Nun spürte sie, wie das Ding in ihrem Leib dicker wurde, es war wie der Zapfen drüber an dem Sattel! Frank pumpte vorsichtig weiter. Jetzt war die Gummiblase schon so in der Scheide aufgeblasen, dass es sie vollkommen ausfüllte. Weiter wollte er es auch nicht treiben, denn er war sich in jeder Sekunde auch dessen bewusst, dass Iset im vierten Monat schwanger war und er auf gar keinen Fall das Kind gefährden durfte.

Aber dieses Gerät, dass wusste er, war urprünglich konzipiert als Hilfe zur Geburtsvorbereitung bei Frauen, und deswegen hatte er keine Skrupel, es bei Iset zu benutzen. Nun kniete er sich zwischen ihre Beine und liebkoste ihre Spalte mit dem Mund. Dieser Reiz war zuviel für Iset. Ihr Körper krampfte sich zusammen, sie spritzte Frank eine Ladung ihre Liebessaftes direkt ins Gesicht und wand sich in einem Orgasmus. Frank nahm sofort Druck aus dem Beckenkissen, damit sich Iset erholen konnte, ließ den Gummiball aber noch in ihr. Dafür streichelte er ihr Gesicht ganz zärtlich und küsste ihren Mund. Sie ließen beide ganz langsam ihre Zungen umeinander gleiten und die Oberflächen und die Lippen aufeinander reiben. Mit dem Abklingen des Orgasmus nahm Frank Iset zuerst den Gummiballon heraus, dann die Augenbinde ab und sie konnte sich im Spielgel der Decke sehen.

Iset war beeindruckt. „Frank. Du warst prima, so ähnlich hatte ich es mir gewünscht. Ich wollte etwas Nervenkitzel und dabei megageil von dir verwöhnt werden. Aber Du bist nicht gekommen. Wenn Du mich jetzt losmachst, werde ich dich verwöhnen!“

Frank machte tatsächlich die Karabinerhaken vom Fußboden los, aber die Manschetten ließ er um ihre Arme und Beine. Jetzt legte er sich selbst welche an und hakte sich mit Iset Hand gegen Hand, Bein gegen Bein zusammen. Mit ausgestreckten Armen ging das ja, aber sie stellten fest, dass diese Position wohl nicht sehr praktisch war, Also klinkte Frank sich wieder aus und riß sich und Iset die Manschetten ab, Er nahm sie ganz fest in den Arm und sie versanken in dem darauffolgenden Kuss, der gar kein Ende zu nehmen schien. Nun dirigierte Frank seine Stange direkt vor Isets Spalte und drückte ein wenig mit der Eichel dagegen. Iset beantwortete diese mit einem kräftigen Beckenstoß, so dass Frank sofort tief in ihrer war. Er genoss das Gefühl in dieser warmen und weichen Röhre, die seinen Schaft so fest umschloss. Er bleib erstmal bewegungslos liegen, um sich diesem Genuss hinzugeben, aber Iset begann nun, mit erst kleinen, dann immer größeren Bewegungen Ihres Beckens Franks Lustschwengel zu reizen, bis er auch nicht anders konnte, als dagegen an zu stoßen. Immer fester und tiefer wurden seine Stöße und immer hektischer das Keuchen der Beiden, bis sie sich nahezu gleichzeitig in einem Orgasmus entluden. Nach dem Abklingen blieben sie noch erschöpft beieinander liegen, Franks Glied steckte noch in ihr. Erst als es schrumpfte und dann herausrutschte, lösten sie sich voneinander.

Frank stand zuerst auf und reichte Iset die Hand, um ihr aufzuhelfen. Im Stehen küssten sie sich nochmal innig und Iset bedankte sich bei Frank, dass er sie unterstützt hatte, ihre Phantasien auszuleben. Frank war es schon fast unangenehm, er hielt es für eine Selbstverständlichkeit. Aber er verstand es andererseits auch, dass diese Wünsche ihr zuerst ein wenig peinlich waren, und sie war froh, in ihm einen Partner zu haben, der all dieses verstand. Einem anderen hätte sie sich niemals damit anvertraut. Aber wozu ist man schließlich verheiratet?

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Fortsetzung beabsichtigt

Herzlichst

NeferKaRe

Kommentare?

aber klar doch Neferkare, klar gibts Kommentare.

Nur werd ich mich wohl wiederholen und deine Geschichte loben ob der tollen Recherche bzw. des tollen Schreibstils. Auch wenn diese Sadogeschichten absolut nicht mein Ding sind ist die Story doch wirklich klasse.

Ich hoffe sie geht im gewohnten Stil weiter.

Es freut sich der Adriaskipper

Einverstanden
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