Die Nacht senkt sich über den staubigen Hof wie ein schwarzer, zähflüssiger Schleier. Ein fahles Mondlicht schimmert auf den bizarren, immer noch bunt geschminkten Gesichtern der Frauen, deren groteske Masken aus verlaufenem Lippenstift, dicken Kajal-Schlieren und knalligen Lidschatten wie höhnische Fratzen wirkten.
Eine nach der anderen wurden sie von den Wärterinnen, die noch immer leise kicherten, in ihre metallenen Käfige gestoßen.
Dann wurden die Käfige langsam mit knarzenden Kettenzügen in die Höhe gezogen. Drei Meter über den sandigen Boden, so dass keine Frau auch nur einen Gedanken an Flucht verschwenden konnte. Ihre Körper baumelten wie makabre, fleischgewordene Kunstwerke unter dem bleichen Mond. Mit einem letzten kontrollierenden Blick schritten die Wärterinnen davon, ihre Stiefel hallten über den Hof.
In den flachen, niedrigen Käfigen kämpfen Eva, Tessa und Juna gegen die unerbittliche Schwerkraft. Sie liegen auf dem Bauch, unfähig, sich auch nur um einen Zentimeter zu drehen. Die eiskalten Metallstangen graben sich tief in ihre weichen Bäuche und hinterlassen rote, brennende Striemen. Ihre schweren, prallen Brüste hängen schwerfällig durch die engen Gittermaschen nach unten, schmerzhaft gedehnt und schutzlos der kalten Nachtluft ausgesetzt. Bei jedem flachen Atemzug zittern sie, während das Fleisch an den scharfen Kanten der Stäbe reibt. Ihre Arme sind stramm an die Flanken gepresst, die Schultern brennen wie Feuer unter der Last der starren, unnatürlichen Haltung. In ihren Gesichtern vermengt sich die Verzweiflung mit der Maskerade: Die Perücken sind in einem klebrigen Gemisch aus eigenem Speichel und kaltem Schweiß verfilzt. Die dick aufgetragene Schminke ist längst rissig geworden und klebt wie eine widerwärtige, fremde Haut an ihren Wangen, während sie vergeblich versuchen, dem Druck des Gitters zu entkommen.
Kyra und Mayla sind in den hohen, extrem schmalen Käfigen gefangen, die ihnen kaum Raum zum Atmen lassen. Ihre Körper sind in eine demütigende sitzende Position gezwungen, Anus und Fotzen schutzlos der Kälte preisgegeben. Ihre Beine hängen schwer und taub aus den unteren Öffnungen; die Zehen zucken hin und wieder unkontrolliert in der leeren Luft – ein reflexartiger, verzweifelter Versuch, den festen Boden zu finden, der unerreichbar bleibt. Jede kleinste Regung wird zur Qual, da Vorder- und Rückseite ihrer Körper brutal gegen die kalten Gitterstäbe gepresst werden. Der Druck quetscht die geschwollenen, überempfindlichen Brüste und lässt die Rippen bei jedem Einatmen schmerzhaft protestieren. Die Arme, steif an die Seiten gezwungen, sind nutzlose Anhängsel, unfähig, den gepeinigten Körpern auch nur einen Moment der Erleichterung zu verschaffen.
Am grausamsten trifft es Elin und Lara. Sie stehen in den Käfigen, die so konstruiert sind, dass ein Zusammensacken unmöglich ist. Ihre Schenkel beben ununterbrochen unter der Dauerbelastung, die Muskeln stehen kurz vor dem Reißen. Die Füße, gezwungen in hohe, mit Schmutz und Schweiß verschmierte Heels, drohen bei jedem Zittern wegzuknicken, doch das Metallgefängnis hält sie unerbittlich aufrecht. Jeder instinktive Versuch, das Gewicht zu verlagern oder sich minimal abzustützen, führt dazu, dass die rauen Kanten des Metalls ihre Haut aufreißen. Vor ihnen schaukeln ihre Brüste grotesk bei jeder Erschütterung, ein ständiges Gewicht, das an ihren Kräften zehrt, während sie in der Dunkelheit darauf warten, dass die Nacht endlich endet.
Die Nacht wird kühler, eine feuchte, beißende Kälte, die sich zwischen ihre Schenkel, über die klebrigen Rücken und unter die verklebten Perücken schleicht.
Der Schweiß, das verschmierte Make-up, die Reste von Sabber, Sperma und anderen Flüssigkeiten, die sie über den Tag hinweg überströmt haben, beginnen an ihren Körpern zu trocknen. Doch es ist kein reinigendes Trocknen — es spannt die Haut, zieht an jedem Härchen, brennt in offenen, wunden Stellen. Alles klebt erbärmlich, die bunten Strümpfe an den Oberschenkeln, die Perücken an den Schädeln, die Schminke in den Halsfalten, die Reste von Kunstsperma an den Innenschenkeln.
Die Gerüche mischen sich zu einem dichten, stechenden Dunst, süßlich, ranzig, animalisch. Jede Frau schmeckt die abgestandene, bittere Luft mit jedem zitternden Atemzug.
Die Arme, die sie nicht bewegen können, fühlen sich an wie nutzlose, schwere Anhängsel. Die Beine brennen, krampfen, werden taub — nur um dann wieder in stechende Schmerzen zu explodieren.
Und über all dem steht Zynara.
Dort oben in ihren vornehmen Räumlichkeiten kann sie über den ganzen Hof blicken. Sie sitzt reglos in einem hohen Sessel, nur ein dünnes Mondlicht gleitet über ihre makellosen, nackten Beine, die perfekten Kunsttitten, über ihre schimmernden Zehen, die sanft in der kalten Nachtluft an der Kante des Sessels wippen. Der Blick dunkel glänzend, so ruhig und souverän wie eine schwarze Königin. Ihre Augen wandern langsam, genussvoll von Käfig zu Käfig, messerscharf, kalt wie Eis saugt sie jede kleine Bewegung, jedes Zucken, jede verzweifelte Stille auf wie ein teures Elixier.
Immer wieder gleitet ihr Blick von einem Käfig zum anderen, wie ein dunkler Raubvogel. Jede Zuckung, jeder erstickte Schrei, jedes leise Flehen — es füttert ihre sadistische Seele, nährt ihre unstillbare Gier nach Macht.
Das dumpfe Dröhnen schwerer Stiefel auf dem unebenen Kopfsteinpflaster zerreißt die gespenstische Stille des Hofes. Zwei Wärterinnen kehren zurück, treten aus dem Schatten des Torbogens, ihre Gesichter hart und unbewegt im flackernden Licht des Scheinwerfers. Ohne ein Wort zu wechseln, steuern sie auf die Winden zu.
Mit einem metallischen Kreischen, das wie ein Schrei durch die kalte Nacht hallt, setzen sich die Ketten in Bewegung. Die Käfige von Elin und Lara rucken nach unten, gefolgt von den engen Gefängnissen der anderen. Das plötzliche Nachgeben der Aufhängung lässt die Frauen zusammenfahren; ihre ohnehin schon schmerzenden Körper werden durch die Erschütterung gegen die Gitterstäbe geschleudert.
Als die Käfige auf Augenhöhe der Wärterinnen zum Stehen kommen, beginnt die nächste Phase ihrer Qual. Die Wärterinnen tragen schwarze Handschuhe, die im gelblichen Licht glänzen. In ihren Händen halten sie schwere, kalte Dildos – Werkzeuge, die dazu bestimmt sind, jede noch so kleine Freiheit des Körpers zu nehmen.
Bei Kyra und Mayla fackeln sie nicht lange. Die beiden hängen da, die Fotzen und Ärsche weit offen und schutzlos. Die Wärterinnen rammen die dicken, eiskalten Dildos ohne Gleitgel in ihre Löcher. Ein ersticktes Gurgeln ist alles, was von ihnen kommt, während das harte Plastik ihr Innerstes bis zum Zerreißen dehnt. Sie werden buchstäblich vollgestopft, bis jede Öffnung stramm besetzt ist.
Auch bei den anderen gibt es kein Entkommen. Eva, Tessa und Juna spüren die groben Handschuhe der Wärterinnen, die zwischen die Gitterstäbe greifen. Die Dildos werden mit Gewalt in sie hineingetrieben, während ihre prallen, schweren Brüste bei jeder Erschütterung gegen das Metall klatschen.
Elin und Lara müssen die Beine noch weiter spreizen, während die Wärterinnen sie von unten herab ausfüllen. Das harte Material drückt gegen die Gebärmutter und den Darm, ein permanenter, stumpfer Schmerz, der sich mit dem Brennen ihrer erschöpften Schenkel vermischt.
Alle Dildos sind mit Lederriemen versehen, die an die Gitterstäbe gebunden werden, um ein herausdrücken oder rutschen aus Arschloch und Fotze zu verhindern.
„Fertig“, knurrt eine der Wärterinnen nur. Sie setzen die Winden wieder in Gang. Mit einem harten Ruck werden die Käfige wieder in die Höhe gerissen.
Dort oben hängen sie nun wieder, hilfloser als je zuvor. Die Dildos stecken tief und fest in ihren Leibern, jede kleinste Bewegung lässt das kalte Material gegen ihre empfindlichen Innenwände reiben. Das Metall der Käfige presst sich von außen gegen das Fleisch, während die Pfähle sie von innen her quälen. Ihre Perücken hängen verfilzt in der Sabber, die Schminke ist nur noch eine hässliche Kruste, und zwischen ihren Beinen glänzt das kalte Plastik im fahlen Scheinwerferlicht. Sie sind keine Menschen mehr, nur noch ausgestopfte Hüllen, die im kalten Wind des Hofes hin und her schwingen.
Für die Frauen zieht sich die Nacht endlos in die Länge.
Immer wieder überfällt sie ein Schütteln, wenn der kalte Luftzug über die nassen, klebrigen Brüste streicht. Der Gestank der eigenen Unreinheit, das Gewicht des Schmerzes, die unaufhörliche, brennende Kälte — all das nagt an ihren Seelen.
Irgendwann verschwimmen die Gedanken. Schmerz wird zur dumpfen Glocke, die in der Dunkelheit läutet.
Doch kein Schlaf kommt, keine Gnade, kein Vergessen.
Nur diese metallene, erbarmungslose Nacht.
Und Zynaras stille, hungrige Augen, die sie mit unsichtbaren Fesseln halten.
Langsam, wie ein zäher Traum nach einer fiebrigen Nacht, erwacht der Hof im ersten fahlen Licht. Die Käfige hängen noch immer wie verdrehte, groteske Skulpturen in der kühlen Morgenluft. Jede Frau, wie eine Puppe, ist in ihrer eigenen kleinen Hölle gefangen — der Mangel an Schlaf brennt in den Knochen, die Augenlider flattern schwer, jeder Muskel schreit nach Ruhe. Stattdessen öffnen sich nun die Tore, und das Knarren der Seilwinden kündigt das Unausweichliche an: das nächste Kapitel ihrer Entwürdigung.
Mit metallischem Kreischen werden die Käfige abgesenkt. Hände, stark, unbarmherzig, packen sie an Armen, Knöcheln, Hals. Die Frauen werden herausgezogen, sie stürzen auf den Boden, rutschen über den Staub, ihre Perücken schief, die einst grell geschminkten Gesichter eine Schlacht aus verlaufenem Schwarz, Rot und Schweiß. Ihre Körper glänzen in einem schmierigen Film aus getrockneten Flüssigkeiten, ein grausamer Mantel aus Lust, Schmutz und Tränen.
Ohne ein einziges Wort beginnen die Wärterinnen sie zu den Waschplätzen zu schleifen.
die Schläuche werden ausgerollt und der Hochdruckreiniger angeworfen. Das hämmernde Geräusch des Motors hallt von den Backsteinmauern wider wie Maschinengewehrfeuer. Dann zielt die erste Wärterin mit der Lanze.
Der Strahl trifft die Frauen mit einer Gewalt, die sie fast besinnungslos macht. Es ist kein Reinigen, es ist eine Exekution mit Wasser. Das eiskalte Wasser peitscht gegen die Gefangenen. Unter hohem Druck beißen Wasserstrahlen in die empfindliche Haut, peitschen über Brüste, Rücken, Gesichter. Das Wasser dringt in jede Pore, wäscht Schichten von Schmutz fort, reißt alte Schminke in langen, farbigen Rinnsalen hinab, vermischt mit Sabber, Sperma, Blutresten.
Die Frauen husten, würgen, stoßen verzweifelte, schneidende Schreie aus, doch die Hände der Wärterinnen bleiben erbarmungslos. Schwämme, grob und hart, schrubben über die zitternden Leiber, ziehen an empfindlichen Warzenvorhöfen, reiben über die geröteten Schamlippen, die noch immer wund von der Nacht sind. Sie drehen sie herum, pressen sie gegen die kalten Metallwände, ziehen ihre Schenkel auseinander, um auch die letzten Spuren der Nacht brutal herauszuwaschen.
Das Wasser tropft in langen, kalten Bahnen von den Zehenspitzen, hinterlässt rote, pochende Streifen. Die Frauen stehen keuchend, die Brüste schwingen schwer von Seite zu Seite, der Schmutz, die Demütigung tropft wie ein schmutziger Regen von ihnen ab.
Kaum scheint die Haut halbwegs sauber, tauchen die Schminkmeisterinnen auf, wie Geier über einem Kadaver. Dicke Pinsel tauchen in glitzernde, schmierige Farben. Schichten von glänzendem Lack, intensiven Neonfarben, perversen metallischen Tönen werden über die empfindliche, gerötete Haut gestrichen. Lippen werden zu prallen, schimmernden Wülsten geformt, überzeichnet, als wollten sie die ganze Welt verschlingen. Augenlider glitzern in perverser Opulenz, jede Linie, jede Schattierung wird sorgfältig aufgetragen, ohne Rücksicht auf die verzerrten, schmerzhaften Zuckungen der Frauen.
Die Wimpern, überlang, werden mit schwarzem Kleber festgepresst, sodass jede Bewegung ein Brennen erzeugt. Die Perücken — falsches, glänzendes Haar, zuckersüße Pastelltöne oder glänzendes Schwarz — werden mit festen Riemen auf den geschundenen Köpfen fixiert. Das Ganze wirkt wie ein grausames Puppenspiel, jede von ihnen verwandelt in ein groteskes Kunstwerk, das seine eigene Qual nicht mehr verstecken kann.
Schließlich erscheinen die transparenten Catsuits. Das Material, kühl und weich wie glitschige Schlangenhaut, wird über die zitternden Arme gezogen, über Schultern, Rücken. Der Stoff presst sich gnadenlos um jede Rippe, jede Vertiefung, jede Narbe. Die großen Öffnungen im Schritt und an den Titten klaffen wie gierige Mäuler, bereit, jeden Blick und jede Berührung hinein zu saugen.
Die Frauen zittern, winden sich, versuchen verzweifelt, das Material mit feuchten Händen hochzuziehen, während sie gedemütigt von den Wärterinnen verspottet und angestachelt werden. Manche verlieren das Gleichgewicht, landen auf allen Vieren, während sich der Catsuit langsam über den Arsch zieht, die Brüste schwer herabbaumeln.
Die Latexhandschuhe, glänzend wie frisch geölte Peitschen, werden über die schmalen Finger gezogen. Die langen, spitzen Kunstnägel in blutigem Rot oder tiefem Schwarz klackern nervös aneinander, wenn sie versuchen, ihre zittrigen Finger stillzuhalten.
Dann, als letzter, grausamer Triumph: die endlosen High Heels. Jeder Absatz schneidet wie ein Dolch in die erschöpften Füße. Die Sehnen zittern, die Waden brennen sofort, doch ein Aufbäumen ist unmöglich. Jede Frau wird gezwungen, aufzustehen, mit mühsamen Schritten zu torkeln, während ihre schweren Brüste nachschwingen, die Schamlippen im offenen Schritt zucken.
Schließlich stehen sie da. Vollständig hergerichtet, jede ein lebendes Kunstwerk aus Schmerz, Scham und Perversion. Ihre Gesichter, bemalt wie giftige Blumen, starren in die Leere, das schwere Atmen durch die geöffneten Münder hallt zwischen den Mauern. Unter dem transparenten Catsuit vibriert jede Ader, jede Wunde glüht in Erinnerungen an die Nacht.
Und dann, wie eine Königin, die ihr Festmahl inspiziert, betritt Zynara den Hof. Jede Bewegung elegant, geschmeidig, das schwarze Haar wie ein dunkler Vorhang, ihr Blick schneidend, verlangend. Ihre Augen gleiten prüfend über jede Frau, während ihre nackten Füße sanft über den kalten Stein streichen.
Ein langsames, böses Lächeln umspielt ihre Lippen.
„Wunderschön… so herrlich zerbrochen… und doch bereit für alles, was ich mit euch vorhabe.“
Die Frauen zittern, in ihren transparenten Catsuits, deren Öffnungen die prallen Silikontitten und die offenen, aufgedunsenen Mösen gnadenlos zur Schau stellen. die Muskeln zucken unkontrolliert, als könnten sie vor diesem Blick davonlaufen. Doch sie sind längst verloren, gefangen in den gläsernen Hüllen ihrer selbst, ausgeliefert jeder Laune dieser dunklen Göttin.
Eine nach der anderen wird gepackt, fast feierlich, wie ein grausames Ritual. Die Wärterinnen nehmen die Masken — diese sind aus glasklarem, dickem Latex, das sich wie eine zweite Haut über das Gesicht legt. Beim Aufziehen saugt sich die Maske sofort fest, zieht sich an jede Kontur, jede Linie, jedes verschmierte Detail.
Die Masken lassen das groteske Make-up darunter gnadenlos sichtbar. Die ruinierten Wimpern, die verschmierten Augenbrauen, die verschlungenen, verlaufenen Farben — all das wirkt durch die transparente, glänzende Schicht noch absurder, wie eine groteske Karikatur ihrer selbst. Nur die Augenpartie ist komplett schwarz lackiert, dick und glänzend, eine scharfe, harte Fläche, die jede Sicht augenblicklich auslöscht.
Kaum ist die Maske übergezogen, können die Frauen nichts mehr sehen. Ihre Welt schrumpft auf das laute, pochende Rauschen im Kopf, das schwere, rasselnde Atmen hinter der dichten Hülle. Ihre Hände werden nach hinten gezerrt, die Handgelenke eng in schwere, kalte Handschellen gedrückt. Das metallische Knacken klingt wie ein endgültiges Urteil.
Dann, als letzte Geste der absoluten Versiegelung, führen die Wärterinnen große, glatte, fleischfarbene Ballknebel an. Jeder Knebel wird vorsichtig in den aufgerissenen Mund geschoben — doch kaum ist er zwischen den Lippen, wird er brutal hineingeschoben, bis er tief in den Rachen drückt. Die Backen wölben sich grotesk, kugelrund, deformiert wie zwei pralle Blasen.
Ein Zischen ertönt. Die Knebel werden über Ventile langsam aufgeblasen, immer weiter, bis die Wangen wie straffe Ballons glänzen. Einige Frauen würgen panisch, sabbern unkontrolliert, ihr Kiefer scheint zu bersten. Doch kein Laut kommt mehr heraus. Nur ein leises, dumpfes Röcheln, das sofort in der Maske erstickt.
Atmen — das geht nur noch durch die eng zulaufenden Nasenlöcher der Masken. Jede Bewegung zieht schnarrende, gequälte Atemgeräusche nach sich. Das Geräusch wird wie ein dunkler Chor aus der Tiefe, ein Klang des endgültigen Verstummens.
Sie stehen schließlich alle in einer Linie, ein makabres Tableau lebender Puppen. Ihre Titten beben bei jedem hastigen Luftholen, die glitschigen Schenkel zittern, die Beine sind wackelig, die High Heels lassen sie noch erbärmlicher wirken. Die grotesken, geschwärzten Masken werfen ihnen eine neue, absurde Identität über.
Doch hinter den Masken die fest auf die Ohren drücken, in dieser feuchten, heißen Dunkelheit, kämpfen ihre Gedanken. Sie fühlen die Enge, schmecken den bitteren Latex, riechen den eigenen Schweiß, hören das pumpende Blut im Kopf. Jede Frau ist jetzt vollkommen gefangen in ihrem eigenen Körper — reduziert auf rasselndes Atmen und das dumpfe Pochen des Herzens.
Und irgendwo, im Hintergrund, steht Zynara. Das Leder um ihre Hüften gespannt, die langen Krallenfinger leicht zitternd vor Vorfreude. Ihre Augen leuchten wie zwei schwarze Sterne. Sie genießt das Bild, jede einzelne Regung, die stummen Qualen, die unsichtbaren Schreie. Für Zynara ist das erst der Anfang eines neuen, noch dunkleren Spiels.