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  • Bildbearbeitung - FAQs und Tutorials

Seit es hier das Forum der Fotomontagen gibt, tauchen vermehrt Fragen nach geeigneter Software und deren Bedienung auf. Viele der aktiven Mitglieder geben immer wieder ausführliche Tips nur um wenig später wieder vor derselben Frage zu stehen.

Ich möchte deshalb einmal versuchen diese Tips und Tricks hier zu sammeln um im Bedarfsfall dann einfach zu dem entsprechenden Artikel verlinken zu können.

Sicher haben ausführliche Anleitungen zu bekannten Programmen wie PhotoShop und Gimp hier nichts verloren - die gibt es im WWW wie Sand am Meer - allenfalls Links zu diesen hilfreichen Seiten.

Natürlich können hier auch Fragen gestellt und beantwortet werde - vielleicht entlastet das ja auch die Bilder-Foren ein wenig ;)

Ich bin mal gespannt, was daraus wird

Gruß

Edelzwicker

Beim JPG Format lässt sich die Dateigrösse entweder durch Verkleinern der Abmessungen (weniger Pixel) oder durch Erhöhen der Kompressionsrate erzielen.

Ein kostenloses Programm mit dem die Kompression erhöht werden kann ist Irfan View

Bei Irfan View ist die Option folgendermassen erreichbar: wenn man im Dateimenü "Speichern unter" und als Format JPG wählt erscheint der abgebildete Dialog.

Über den Schieberegler lässt sich dann die Kompression einstellen, um bei dem Beispiel zu bleiben:

bei der gewählten Einstellung bleiben die Originalabmessungen von 617x823 Pixeln erhalten, die Dateigrösse beträgt statt 94kB aber nur noch 35kB - allerdings werden auch schon Artefakte (Störungen) sichtbar.

Leider bietet Irfan View keine Vorschau - weder für die Dateigröße noch für die Bildqualität - es bleibt also nur Ausprobieren.

Gruß

Edelzwicker

mein lieber herr kollege edelzwickr,

das ist wirklich eine sehr gute idee. denn auch der geduldigste mensch hat irgendwann mal die nase voll, jedem einzelnen immer wieder die gleichen fragen zu erklären. jetzt kann ich endlich, diejenigen, die mir PN schreiben, hierher verweisen.

ich wünsche viel erfolg und eine rege beteiligung.

kollegiale grüße dali65

Lieber Herr Dali, vielen Dank für die Ermunterung!

Das untenstehende Ergebnis erzielt man ganz einfach mit einer kleinen Software:

Andy-Warhol-Replicator

Es ist zwar nur eine Trial, weshalb die Effektfunktionen abgeschaltet sind, aber das kann man genausogut in der gewohnten Bildbearbeitung erledigen.

Im Grunde genommen handelt es sich um eine Tontrennung mit 3 oder 4 Helligkeitsstufen denen die typischen Warhol-Farben zugeordnet werden.

Ich hoffe Andy nimmt es mir nicht übel das Portrait des Kollegen Denker in eine Reihe mit Che und Marilyn gehängt zu haben...

Immerhin hat er (der Denker- nicht der Andy ) mich auf die Idee zu diesem Thread gebracht...

Ist auch nicht wirklich eine FAQ (Fölligoft Agfragte FraQe) - aber dennoch...

Gruß

Edelzwicker

Eine sehr brauchbare (alledrings englischsprachige) Freeware findet sich hier

Die Zielgrösse kann bis zu 5000Pixel betragen, die Anzahl der Puzzlestücke bis zu 2000. über den Button "Find tiles" legt man den Ordner der Quelldatein fest (es sollten wenigstens 50-100 sein, möglichst vielfältige Farben und Helligkeiten)

Als Faustregel gilt:

Ist das Bild zu klein - oder die Mosaiksteinchen zu groß entsteht ein eher ungenauer Gesamteindruck. Sind die Mosaiksteinchen zu viele und zu klein geht die Faszination beim Vergrössern verloren - hier ist Trial & Error gefragt.

Wenn´s gar nicht klappt beantworte ich gerne PMs oder Mails an mich

Gruß

Edelzwicker

Sehr geehrter Herr Edelzwicker,

bin heute rein zufällig auf diesen thread gestoßen.

Ich finde es toll, was Sie machen!

Ich für meinen Teil darf sagen, dass ich hier schon einige wertvolle Tips und Hinweise auf tools etc. bekommen habe. Trotz meiner langjährigen "Erfahrung"

in der Bildbearbeitung.

Nur frustet es mich pesrönlich sehr, wenn man nach ausführlichen Erklärungen das Gefühl hat, gegen eine Wand im Kuhstall gesprochen zu haben.

Eigentlich haben es 98,9% der Leute nicht verdient, dass man für sie einen

Furz lässt.

Mit freundlichem kollegialen Gruß

Denker

Werter Kollege Denker,

Dank für die Aufmunterung! Genau genommen haben Sie mich auf die Idee zu diesem Thread gebracht. Sie hatten sich schon mehrfach beklagt hilfreiche Tips ständig wiederholen zu müssen. Stimmt ja auch, wenn ich allein an Ihre Postings zu Tiny-Pic denke!

Auch bekomme ich regelmäßig Anfragen per PM und habe einfach nicht die Zeit diese einzeln und ausfühlich zu beantworten. Künftig lege ich das einfach einmal hier ab und schicke nur noch einen Link.

Auch ich begrüsse es, dass das Thema Bildbearbeitung hier so stark geworden ist. Die Faker und Maulfaulen werden wohl nie ganz verschwinden aber die ehrlich interessierten Neulinge und Könner werden doch mehr, wie mir scheint.

Ich fand es einfach an der Zeit für einen FAQ-Bereich und hoffe, dass sich auch andere daran beteiligen - er liegt hier zwar ein bissl versteckt, aber ich vertraue einfach mal darauf, dass sich gute Ideen durchsetzen. ;)

Mit freundlichem Gruß

Edelzwicker

Aufgrund der grossen Resonanz - hier eine kleine Anleitung.

Die Bilder 1 und 2 zeigen den Effekt vorher-nacher.

Zwei Filter kamen zum Einsatz:

- unter PhotoShop 6.0 Menü "Bild -> Verflüssigen" hier werden mit einem Pinsel die Pixel im Bild verschoben, in diesem Fall vor allem die untere Brustlinie, die Warzen und auch die vertikalen Konturen, die an die Oberarme angrenzen.

Wer nicht mit Photoshop arbeitet: es gibt ein kostenloses Tool namens Animanie, dass man hier

kostenlos herunterladen kann und das so ziemlich dasselbe tut.

- der zweite Effekt nennt sich unter PhotoShop 6.0 im Menü "Filter - > Verzerrungsfilter -> weiches Licht"

Es gibt 3 Einstellungen:

- Körnung (braucht kein Mensch, außer das Foto ist so schlecht, dass man mit mehr Korn noch etwas verbessern kann)

- Lichtmenge: gibt an um wieviel aufgehellt wird

- Kontratst: gibt an was aufgehellt wird (nur die hellsten Stellen, auch die mittelhellen Stellen usw.)

Bild 3 zeigt die Wirkung bei verschiedenen Einstellungen.

Zu diesem klassischen PhotoShopEffekt meine Frage an Euch: gibt es ähnliche Filter auch in Euren Programmen? Wenn ja wie erreicht man sie bzw. wie heissen sie dort?

Ich nenne ihn gerne (ohne Werbung machen zu wollen) den "TV-Spielfilm-Effekt", da ja keine Zeitschrift mehr auf der Titelseite ohne ihn auskommt.

Nach meiner Erfahrung neigt man beim ersten Einsatz solcher Filter dazu über das Ziel hinauszuschießen - deshalb mein Tip: weniger ist oft mehr. Einfach mal speichern - eine Viertestunde spazieren gehen - und dann nochmal anschauen. Wenn es dann noch natürlich wirkt: gut! Sonst: nochmal von Vorne!

Gruß

Edelzwicker

Eine sehr präzise und hilfreiche Erklärung.

Ich stelle mal wieder fest das man bei Photoshop wohl nie auslernt :

Sehr geehrter Herr Edelzwicker,

Sie haben wieder mal nen netten Beitrag geliefert.

Sie sprechen den Verzerrungsfilter im PS6 an.

Der Mist ist ja, dass der ganze Kram fast überall einen anderen Namen hat.

Bei meinem Ulead habe ich links, da, wo der rote Pfeil ist, eine Ansammlung

von "Knöpfen".

Damit kann ich variieren die Farben rot, grün und blau (im Bild oder im eigefügten Ojekt),

weiterhin: Hell oder dunkler,

weiterhin : Kontrast mehr oder weiniger.

Meinen Sie diese Funktionen mit " Verzerrungsfilter" ?

Was hätte dies denn mit Verzerrung zu tun?

Für Verzerrungen, Perspektiven und Schrägen habe ich eine eigene Funktion

im Programm.

Kann es sein, dass man bei PS fast jedes Werkzeug als Filter bezeichnet?

Danke

Freundlichst

Denker

Danke für den Hinweis werter Kollege.

Das ist tatsächlich etwas irreführend. Das Verzerrungs Dings ist ein Werkzeug und sieht so aus wie auf dem 1. Screenshot. Werkzeuge und Filter werden bei PS schon unterschieden.

Der Filter "Weiches Licht" befindet sich im Menü Filter (bei Ulead wohl Effekt genannt) im Untermenü "Verzerrungsfilter" und ist der einzige Filter dort, der mit Verzerrungen aber auch gar nichts zu tun hat!

Da wussten die Entwickler wohl einfach nicht so recht wohin damit

Das gilt aber alles auch nur für meine angestaubte 6.0er Version - aber da finde ich die Dinger wenigstens auf Anhieb.

Gruß

Edelzwicker

Sehr geehrter Herr Edelzwicker,

ich danke für Ihre Ausführungen.

Wenn das so weiter geht, werde ich tatsächlich wieder mal meinen 6er PS

auf den Rechner werfen.........lach

Aber Sie haben schon Recht. Seinen eigenen alten Kram kennt man am besten. Daher arbeite ich nur mit dem Ulead 7, obwohl ich alle Versionen

bis einschl. XII habe.

Nicht alle Neuerungen sind auch Verbesserungen.

Gruß

Denker

(nochmals in seinem Programm weiter rumstöbert)

16 Tage später

Immer wieder werde ich gefragt: "Wie machst Du das?"

Das lässt sich natürlich nicht in wenigen Sätzen und detailliert beschreiben - schon weil die Bedienung der Programme so unterschiedlich ist.

Hier ein paar generelle Tips zum Erstellen von Fotomontagen.

1. Die Auswahl der Bilder

Für eine gelungene Montage sollten die Bilder hinsichtlich Beleuchtung, Kamerawinkel und Qualität übereinstimmen.

Ein Foto bei praller Sonne mit einem Indoor-Foto mit Blitzlich kombinieren zu wollen ist keine gute Idee!

Auch ein frontal aufgenommenes Bild mit einem von schräg oben geschossenen zusammenzubasteln wirkt unnatürlich.

Ist die Qualität der Bilder unterschiedlich, emfiehlt es sich immer das Bessere zu verschlechtern beispielsweise durch Rauschen - umgekehrt wird es nichts.

Die Bilder 1+2 unten verdeutlichen, was ich meine: beide sind mit Blitz und aus ähnlicher Aufnahmeposition aufgenommen.

2. Farbe, Helligkeit und Kontrast

Meistens wird man nicht umhinkommen eines oder sogar beide Bilder anzupassen. Die meisten Bildbearbeitungen bieten hierzu Werkzeuge mit Vorschau. Wichtig sind Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung und der Farbwinkel auch Farbtemperatur genannt. Im unteren Beispiel habe ich das zweite Bild etwas mehr von gelb in Richtung magenta verschoben.

3. Größe+Position

Um die Grösse einzustellen orientiere ich mich gerne an Köpfen. Auch wenn Menschen unterschiedlich lange Gliedmassen Haben sind die Abweichungen beim Schädel weniger gravierend. Das eigentliche Zusammenmontieren findet dann über kopieren und einfügen statt, wobei es hilfreich ist, wenn das Programm Ebenen beherscht.

Die Hauptarbeit bei Fotomontagenbesteht im Freistellen des bzw. der Fotos. Ich arbeite hierzu am liebsten mit einer Ebenenmaske d. h. einer s/w Maske.

Schwarz lässt den Hintergrund durchscheinen, weiß ausgemalte Bereiche zeigen den Vordergrund.

Der große Vorteil gegenüber dem Radieren ist, daß die Grafiken unverändert bleiben und das Ergebnis jederzeit korrigierbar ist:

etwas zu viel mit Schwarz vom Hintergrund entfernt - einfach mit Weiß wieder korrigieren.

Durch Pinselgröße und Härte lassen sich die Übergänge steuern.

Zur Veranschaulichung hier ein Beispiel einer Montage für Spielpaar:

Bild 1+2 = Hinter- und Vordergrund

Bild 3 = Ebenenmaske

Bild 4 = Ergebnis

Von Photoshop, PhotoPlus (ab Version 10) und Gimp weiß ich, daß sie Ebenenmasken beherrschen zu anderen kann ich leider nix sagen.

Gruß

Edelzwicker

Ich habe hier ein Video eigestellt, in dem zu sehen ist wie die untenstehende Montage entstanden ist.

Achtung, das Video ist 14MB groß also eher nur für DSL-User geeignet aber kleiner und stärker komprimiert wäre nichts mehr zu erkennen gewesen.

Der Download ist kostenlos - einfach 10s warten und auf Download klicken.

Das Video läuft übriges mit doppelter Geschwindigkeit - es soll einen Eindruck vermitteln wie man Montagen bastelt und keine exakte Bedienungsanleitung sein.

Hier kurz zusammengefasst die Arbeitsschritte in Photoshop:

Bilder öffnen - 2.Bild alles markieren, kopieren und in Bild1 als neue Ebene einfügen - Farbton und Sättigung anpassen - Ebenentransparenz 50% - ausrichten - Ebenentransparenz wieder auf 100% - Ebenenmaske hinzufügen - und nun mit dem Pinselwerkzeug freistellen - nochmals Farbton und Sättigung korrigieren - Ausschnitt wählen und Bild freistellen - Helligkeit und Kontrast korrigieren - Schatten hinzufügen - Löcher in der Maske entfernen - Schärfe anpassen - FERTIG - war doch ganz einfach

Dank für Euren netten Kommentar! Ich fand es auch nicht ganz eindeutig, habe es aber bewusst so belassen - ich kenne ja Eure Vorlieben nicht und so könnt Ihr es Euch aussuchen.

Gruß

Edelzwicker

Enlarger Pro habe ich mir bereits einmal angesehen - es ist leider nicht kostenlos (39$). Die Demos die es im Web gibt fügen jedem vergrößerten Bild mehrere Wasserzeichen in Form eines bärtigen Frosches hinzu (wer `s mag ).

Gruß

Edelzwicker

Immer wieder kommt es vor, dass neue User nicht wissen wie sie hier Bilder hochladen können deshalb hier eine Kurzanleitung:

Im Thread auf "Antworten" klicken (oben oder unten links).

Es erscheint das Texteingabefeld, darin herunterscrollen und auf "Anhänge verwalten" klicken.

(s. Screenshot)

Im neu geöffneten Fenster auf Durchsuchen klicken und die Datei auf der Festplatte suchen.

Auf "Hochladen" klicken

Sollte die Datei zu groß sein erscheint eine Fehlermedung im Fenster, ansonsten erscheint ein Feld "aktuelle Anhänge" mit dem Dateinamen.

Auf Fenster "schliessen" klicken. Über den Button Vorschau kann man das Ergebnis kontrollieren bevor man den Beitrag mit einem Klick auf "Antworten" endgültig einstellt.

Wie man Dateien verkleinert habe ich hier

beschrieben.

Hallo Dorfbengel,

Dank für Deinen Kommentar und die angebotene Hilfe, ich hoffe Dein Postfach quillt noch nicht vor Anfragen über

Deinen Tip zur Programmwahl finde ich goldrichtig!

Ich habe mir Gimp auch schon einmal angeschaut aber ich komme aus Bequemlichkeit von meinem Photoshop einfach nicht los. Es hat viel Zeit gekostet sich einzuarbeiten und ohne Not tue ich mir das nicht nochmal an.

Es ist wirklich besser sich einmal richtig mit einer Software zu befassen und dabei zu bleiben.

Hier wurde schon heiss diskutiert welche Bildbearbeitung "die Beste" ist - ich finde genau die, mit der man das umsetzen kann was einem vorschwebt und die man zu beherrschen gelernt hat!

Gruß

Edelzwicker

16 Tage später

Habe es mal nach der Anleitung hier probiert.Bin für´s erste zufrieden mit dem Ergenis,naja die Vorlagen waren auch ok!

Wirklich gut Kaffkieker!

("Kaffkieker" ist das ein Berliner, der auf ein Dorf schaut? *grübel*)

Wer ist denn die Dame, die da bearbeitet wurde? (Ich verliere hier zeitweise den Überblick... : )

Ernst beiseite: das passt wirklich: Helligkeit, Farbstimmung, Schatten, Schärfe - ich hätte den Schniedel etwas größer gemacht - aber das fällt wohl eher in die Rubrik "Geschmacksache"

Ich bin gespannt, wann wir sie hier unter den aktiven Bildbearbeitern begrüssen dürfen.

Gruß

Edelzwicker

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