"Sie haben zwei Möglichkeiten: Entsorgen, oder bis zur Rückkehr hier einlagern" sagte er.
Mein fast neues Zippo, ein Unikat, hatte ich extra anfertigen lassen.
Und jetzt sollte ich es entsorgen, weil es nicht mit in den Flieger durfte... Ich dachte, ich spinne.
"Wenn ich sie richtig verstanden habe, dann darf ich es mitnehmen, wenn es nicht zündet, ist das korrekt?" fragte ich gegen. "Ja, das ist so korrekt" erhielt ich Antwort.
Ich hatte noch gute anderthalb Stunden Zeit, was für ein Glück, wenn man rechtzeitig am
Flughafen eintrifft. Ich setzte mich also ins Café, bestellte mir einen grossen Becher Kaffee
und holte die benzingtränkte Watte aus dem Feuerzeug. Eine Stunde würde reichen, das sich
der Treibstoff verflüchtigen würde.
So sass ich also bei meinem Kaffee und dachte über die kommenden Tage nach.
Ich hatte Veronika übers Internet kennen gelernt. Ich hatte einige eindeutige Bilder im
Board platziert und sie hatte mich angeschrieben.
"Nice Pics ;) " war die erste Nachricht gewesen.
Daraus entwickelte sich dann ein reger Nachrichtenverkehr, später verlagert auf den Messenger.
Veronika stammte aus Tallinn, Estland, und war taub. Eigentlich war sie
bei multiply angemeldet, um einfach Leute kennen zu lernen, gar nicht mal so
geile nackte Kerle - wie mich. Ihr Profil war auch, im Gegensatz zu meinem, völlig
unverfänglich und Jugendfrei. Trotzdem entwickelte sich ein manchmal sehr geiler Chat,
schlussendlich schafften wir uns sogar eigens Cams an.
Eigentlich hatte ich sie dazu gezwungen, sich eine Cam zu beschaffen. Sie hatte mehrfach
den Wunsch geäussert, mich auch einmal ganz, also mit Gesicht, zu sehen. Da ich keine Lust
hatte, einem Fake aufzusitzen und meine Bilder irgendwann von den Kollegen gezeigt zu bekommen,
war sie zuerst an der Reihe, und das bitte schön live mit der Cam.
Konnte zwar immer noch in die Hose gehen, auch dort kann man mit dem nötigen Knowhow
sicherlich faken.
Aber ein bischen Vertrauen hatte ich dann doch, und so hatten wir uns dann
des öfteren gegenseitig vor der Cam zugesehen, eine geile Erfahrung war das.
Und schliesslich waren wir uns einig, dass wir den anderen Körper auch einmal live erleben wollten.
So kam es, dass ich jetzt im Café am Hamburger Flughafen sass, mein Zippo
flugtaulich machte und auf Einlass zum Bording wartete.
Nachdem das Benzin verdunstet war und das Zippo nur noch Funken sprühte ohne zu zünden,
durfte ich dann auch an Bord.
In Tallinn gelandet war ich dann deutlich aufgeregt. Bei der Passkontrolle legte ich der Dame
vom Zoll meine EC-Karte hin, die sah mich nur verständnislos fragend an und ich tauschte die
Karte hastig entschuldigend gegen meinen Personalausweis.
Am Ausgang erkannte ich sie sofort.
Lange dunkle Haare, zum Pferdeschwanz gebunden, die Brille, das süsse lächeln.
Ein wenig kleiner und pummeliger als erwartet, aber immer noch sehr sexy und duie Reise wert!
Sie hatte ein luftiges Sommerkleid an, mit einem schönen Ausschnitt, der ihre wundervollen,
kleinen Brüste gut zur Geltung brachte. Wie sehr freute ich mich auf diese Brüste...
Wir umarmten uns zur Begrüssung, versuchten zunächst einmal uns irgendwie zu verständigen,
was aber wegen ihrer Taubheit gar nicht so einfach war. Aber sie war natürlich darauf vorbereitet,
hatte Block und Stift dabei, so dass die überschwängliche Begrüssung auf dem Papier stattfand.
Wir küssten uns und machten uns mit dem Bus auf Richtung Hotel. Nachdem wir eingecheckt hatten
machten wir es uns erst einmal auf dem Bett bequem, schrieben abwechselnd auf was wir eigentlich
hätten sagen wollen. Zunächst für mich ungewohnt entwickelte sich das ganze
zu einem interessanten Erlebnis, einer guten Erfahrung, dass man eben auch mehr Zeit hatte, seine
Worte zu wählen. Und spannend war das Ganze ja auch, man musste warten, bis der andere fertig
geschrieben hatte.
"Would like to have a shower" schrieb ich und ging ins Badezimmer. Die Türe liess ich offen stehen,
so dass sie mich vom Bett aus beobachten konnte. Ich zog mich langsam aus, drehte mich aber immer so,
dass sie mein bestes Stück noch nicht zu sehen bekam. Auch in der Dusche drehte ich ihr den Rücken zu,
liess nur ab und an einen kurzen Blick auf meinen Schwanz zu. Veronika hatte sich jetzt so gelegt,
dass ich dank ihrer aufgestellten Beinefast freien Blick unter ihr Kleid hatte. Ein weisser String blitzte
unter dem Stoff, ein toller Anblick, der meinen Schwanz nicht unberührt liess. Ich drehte mich wieder zur
Wand und präsentierte ihr meine Rückansicht. Ein Blick über meine Schulter liess mich stutzen.
Zwar lag sie noch genauso da wie zuvor, allerdings war kein weisser Blitzer mehr zu sehen.
Sie hatte offenbar ihren String ausgezogen. Das gab mir den Rest, mein Schwanz stand jetzt stramm.
Rückwärts aus der Dusche zu gehen war ja ziemlich blöde, also drehte ich mich um,
sie hatte jetzt freie Sicht auf meinen Steifen, und verliess die Dusche um mich abzutrocknen.
Veronika sah mir zu und lächelte.