Konserven einer Ehe
An diesem Abend fand ich keine Ruhe. Selbst als der Rotwein geleert war, rasten die Fragen durch meinen Kopf, als würden sie von einer Rakete angetrieben. Bilder von Beate wirbelten durch meinen Kopf, und wenn es mir gelang, sie für einen Moment zu verbannen, schoben sich andere in den Vordergrund. Maria, die den Koffer gefunden hatte, Andrea, die im Tagebuch meiner Frau blätterte. Dann wieder Beate, die sich mit anderen Frauen traf, um mit ihnen Sex zu haben.
Meine Grübeleien gelangten zu dem Punkt, an dem ihr selbst das nicht mehr gereicht hatte, als Beate sich René an den Hals warf. Natürlich war das unfair von mir, so von ihr zu denken, aber im Moment kochte ein wildes Gericht an Emotionen auf hoher Flamme. Ich selbst hatte mir ihren Macker nie angesehen und ich war ehrlich froh, dass wir uns nie wissentlich begegnet waren.
Am Ende las ich Beates Tagebuch komplett in einem Rutsch. Damit war ich kaum besser als Maria und Andrea, die ihre Nasen in ein fremdes Leben gesteckt hatten. Es standen so viele Dinge drin, die mich erschütterten, und es waren nicht Beates Eskapaden gewesen. Vielmehr trafen mich ihre intimsten Gedanken, die voller Traurigkeit und enttäuschten Hoffnungen steckten. Ich konnte mich sogar an ihre Versuche erinnern, unsere Beziehung zu ordnen. Wie viel Kraft mussten die ewig neuen Anläufe gekostet haben?
Es war bereits nach Mitternacht, als ich die von Beate verfassten Zeilen aus der Hand legte. Ich wollte das Tagebuch zurück in den alten Koffer stecken, der immer noch auf meinem Schreibtisch stand, doch als ich ihn öffnete, fiel mir noch mehr Material in die Hände: alte Fotoalben und Videokassetten. Alles fein säuberlich von Beate beschriftet. Unser gesamtes gemeinsames Leben in glücklichen Momenten.
Eine Videokassette allerdings war nur mit drei großen X markiert. Ich kannte sie natürlich, aber sie hier zu finden, war mehr als eine Überraschung, weil ich sie daheim im Giftschrank ganz hinten vermutet hätte.
Kameramädchen Beate
Wir waren vielleicht zwei oder drei Jahre zusammen gewesen, als Beate und ich bei mehr als einem Glas Wein auf eine Schnapsidee verfallen waren. Das Mondlicht war in unsere erste gemeinsame Wohnung gefallen, in der zusätzlich dutzende von Teelichtern eine zauberhafte Atmosphäre schufen.
Du bist so schön, dass man dich mit jeder Leinwandgöttin gleichsetzen könnte, hatte ich ihr leise ins Ohr geflüstert und ihr dabei den Nacken verliebt gekrault.
Für einen Mann siehst du aber auch ganz nett aus, foppte sie mich zurück.
Nee, ehrlich! Eigentlich müsste es einen Film von dir geben, den ich mir immer anschauen kann, wenn ich allein bin.
Es hatte ein Kompliment sein sollen, aber Beate fuhr sofort voll drauf ab. Dann hol doch mal die Videokamera.
Sie war mein ganzer Stolz damals. Beate hatte sie sich von ihrem eigenen Geld in jenen Tagen zu meinem Geburtstag zusammengespart und seitdem nahm ich einfach alles auf, was ein Motiv hergab. Ich war gar nicht so schlecht und schaffte es sogar, einige dicke Tanten auf Familienfeiern ins rechte Licht zu setzen, die mich dafür liebten.
Also karrte ich mein gesamtes Equipment heran. Zuerst natürlich das wichtigste Stück, dazu ein Stativ und eine kleine Zusatzleuchte. Diese konnte ich an die Kamera montieren und entweder über Batterien oder Strom betreiben, wenn eine Steckdose in der Nähe war.
Als ich alles aufgebaut, verkabelt und auf Funktionsfähigkeit geprüft hatte, schaltete ich die Kamera an. Als Erstes zoomte ich ihr Gesicht heran. Beate flirtete mit dem Camcorder, warf mir einen Raubtierblick zu, wuschelte in ihren Haaren und machte einen verdammt heißen Schmollmund mit passendem Augenaufschlag. Dann räkelte sie sich auf den großen Kissen, die den Boden unseres Wohnzimmers bedeckten. Ich nahm die Kamera vom Stativ, zog die Szene auf und verfolgte sie mit der Linse.
Das schwache Licht warf Schatten, die mir den Atem stocken ließen. Schon oft hatte ich Beate gesehen, aber so sinnlich war sie mir noch nie vorgekommen. Vielleicht war ich sonst einfach zu nah dran, um sie als Ganzes wahrzunehmen.
Wieder warf sie mir einen kecken Blick zu, bevor sie ihr T-Shirt über den Kopf zog. Darunter kam ihr mit kleinen Blümchen verzierter BH zum Vorschein und forderte ganz unverhohlen zum näheren Betrachten auf. Schon als ich ihn damals für sie gekauft hatte, hatte ich mir bei der Auswahl vorgestellt, wie sie darin aussehen würde. Die Wirklichkeit hatte meine Vorstellung bei Weitem übertroffen. Das Material war sehr fein gewesen und ließen nun ihre Brustwarzen darunter erahnen.
Ich ging näher heran, doch Beate warf mir lachend ein kleines Kissen um die Ohren und brachte mich so wieder auf Abstand.
Dann drehte sie sich auf den Bauch und wippte mit ihren Beinen. Dabei bewegte sie ihren Po in einer Art, dass mir der Schweiß ausbrach. Diese Bewegung war mir sehr geläufig und fand ihre Verwendung bei ... Dazu schaute sie mich mit verschleierten Augen über ihre Schulter an, was natürlich nicht ohne Auswirkungen auf mein Blut blieb, das langsam kleine Blasen warf, die irgendwo zwischen Hirn und Unterleib pendelten.
Im nächsten Moment flogen ihre Schuhe durchs Zimmer und Beate stand auf. In ihrer knackig engen Jeans posierte sie vor der Linse. Mit den Augen leitete sie den nächsten Schritt ein. Ich folgte ihrem Blick, der an ihr herunterging und holte ihre Hände näher heran, die im Bund ihrer Hose steckten und nun den obersten Knopf öffneten.
Mir kam die Idee, dass eine andere Perspektive Beates Profil noch reizvoller einfangen konnte und legte mich auf den Rücken. Aus dieser Sicht über Kopf verfolgte ich, wie sie mit leichten Tanzbewegungen auf der Stelle ihre Hüften einsetzte. Himmel, was für eine Göttin!
Das dämmrige Licht warf geheimnisvolle Schatten und ließ meine Fantasie erblühen. Beate trippelte ein Stück näher heran, sodass ich genau unter ihr lag. Sie löste eine Hand und führte sie an ihre Brust. Ihre sanfte Massage ließ die darunter liegende Knospe unmittelbar erblühen, was ich mit angehaltenem Atem und der Kamera einfing. Dadurch entging mir aber, dass ihre andere Hand keineswegs untätig geblieben und die restlichen Knöpfe an ihrer Hose geöffnet hatte.
Damit ich besser verfolgen konnte, was Beate als Nächstes tun wollte, machte sie einen Schritt über mich und ging ein bisschen in die Hocke. Ihre Jeans spannte sich über ihrem Po und ich konnte ihre Formen darunter mehr als nur erahnen. Früher hätte ich gesagt, dass ich ihr die Wünsche von den Lippen ablesen konnte. Sie ließ mir nur wenigen Sekunden, um mich daran zu ergötzen und vergrößerte wieder den Raum zwischen uns. Schnell kam ich wieder auf meine Beine.
Wieder fing ich ihren sinnlichen Gesichtsausdruck ein, zog das Gesichtsfeld auf und fing einige Momente lang ihre tänzelnden Bewegungen aus der Hüfte ein. Doch als Beate ihre Hände wieder an den Bund der Hose legte, folgte ich ihr augenblicklich mit einer auf den Punkt konzentrierten Einstellung. In der Weise, wie sie langsam ihre Jeans über den Po zog und anschließend ihre Beine daraus befreite, vergrößerte ich wieder den Bildausschnitt.
Schließlich stand sie in Unterwäsche und Nylonsöckchen vor mir. Ich ging ganz nah dran, fing jeden Quadratzentimeter ihres wundervollen Körpers ein, während ich sie langsam mit der Kamera umkreiste.
Ich spürte, wie sie ihr Spiel weitertreiben wollte und ging ein paar Schritte zurück. Die nächste Station war der niedrige Couchtisch, auf dem sich Beate mit geschlossenen Beinen setzte. Grazil zog sie ihren rechten Fuß auf die Tischplatte, rollte ihr Söckchen ab, fasste es zwischen zwei Zehen und kickte es in meine Richtung. Das andere folgte in gleicher Weise, blieb aber am Objektiv hängen.
Die Zeit, die ich benötigte, um wieder für Durchblick zu sorgen, nutzte Beate für einen weiteren Wechsel ihrer Position zurück zu den am Boden liegenden Kissen. Sie kniete sich hin, warf ihren Kopf in den Nacken und ließ ihre dunkelblonden Haare fliegen. Stolz wie die Sphinx sah sie aus. Die Spitzen ihrer Haare überdeckten gerade den Verschluss ihres BHs auf dem Rücken und als sie ihren Kopf wieder senkte, fielen sie seitlich über ihre Schultern. Wieder war es ein Schlafzimmerblick, den sie mir schickte und damit einen wohligen Schauer schenkte.
Elendig langsam streifte sie einen der schmalen Riemchenträger ab, ehe sie sich der anderen Seite zuwandte. Am liebsten wäre ich nun über sie hergefallen, aber Beates Blick ließ mich an meiner Stellung als Kameramann festhalten.
Beate gefiel sich in der Rolle als Stripteasetänzerin, krabbelte auf allen vieren so, dass sie mich direkt anblicken konnte. Mit einem Griff durch ihre Haare hakte sie den Verschluss ihres BHs auf dem Rücken auf, hielt ihn aber gleichzeitig fest, sodass er sich zu meinem Bedauern nicht verflüchtigen konnte. Geschickt legte sie beide Hände auf die Schalen, setzte sich bequem im Schneidersitz vor mich und beugte sich so weit vor, dass ihre Nasenspitze auf ihren Knöcheln zu liegen kam.
Ich umrundete sie wieder, visierte ihren schlanken Hals an und blieb schließlich vor ihr stehen. Als Beate wieder ihren Kopf hob, blieb der BH zwischen ihren Beinen liegen. Das Biest streckte sich nach hinten und präsentierte mir seine straffen Äpfelchen, deren Stiele ganz offensichtlich mit Lebenslust gefüllt waren.
Meine Kamera schwenkte langsam zu ihrem Gesicht und erkundete es in allen Einzelheiten: die leicht verschwitzte Stirn, in der sich einige lose Haare verirrt hatten, ihre halbgeschlossenen Lider, die fein geschwungene Nase und diese Lippen, die einen ständig zum Küssen verführten. Die Fahrt ging weiter über den Hals, verharrte einen Moment lang an ihrem Schlüsselbein, bis sie sich vorsichtig den beiden perfekten Halbkugeln näherten. Beate schien es zu spüren und rückte sie mit ihren Händen ins rechte Licht. Puh! Mir war inzwischen mehr als nur ein bisschen warm.
Im nächsten Schwenk fing ich ihre Rippen ein und zoomte mir anschließend ihren Bauchnabel heran.
Lachend richtete sich Beate ruckartig auf und warf den BH nach mir. Wie sie es schaffte, aus dem Schneidersitz in den lockeren Stand zu kommen, konnte ich deswegen nicht einfangen.
Doch Beate wollte mich noch weiter anheizen. Sie streichelte ihre Krönchen, rieb sich über den Bauch und ließ ihre Hand von oben in ihrem Slip eintauchen. Mit einer eleganten Drehung kehrte sie mir ihren Rücken zu, buckelte wie eine Katze, fiel dann auf ihre Knie und reckte mir ihren Hintern entgegen. Der schmale String verschwand zwischen ihren knackigen Brötchenhälften. Selten habe ich Beate so agieren sehen wie in diesem Augenblick. Mit jeder Faser war sie dabei, meinen Verstand mit chirurgischer Sicherheit zu entfernen. Sie griff sich beide Bäckchen und zog sie leicht auseinander.
Schneller als ich es einfangen konnte, wirbelte sie wieder herum und ging breitbeinig in eine Brücke. Luder noch eins! Selbst in diesem schummrigen Licht war deutlich zu erkennen, dass es sie selbst erregte, wie sie sich vor mir zeigte.
Dann kam der Schlussakkord: Auf ihrem Hinterkopf abgestützt bekam sie die Hände frei, legte sie an ihre Hüfte und zog die beiden Schleifchen an den Seiten ihres Höschen auf. Als ob sich der Slip schamhaft überlegen müsste, was zu tun wäre, gab er nur zögerlich der Schwerkraft nach und entblößte Beates intimstes Schmuckstück. Mein Gott! Beate hatte sich nie zu einer vollständigen Rasur ihrer Bikinizone entscheiden können, aber sie hielt ihre kleinen Löckchen stets perfekt in Form. Und darunter glitzerte es wie in einer Samtschatulle voller Diamanten.
Sie ließ mir nur wenige Augenblicke, dann wurde ihr wohl der Kopfstand zu unbequem.
Na, wie hat es dir gefallen?, fragte sie mich mit rauer, tiefer Stimme.
Meine Antwort hörte sich später wie HMMMMGNG an. Lachend nahm sie mir die Kamera ab und forderte mich nun ebenfalls zu einer erotischen Entblätterung auf. Ich gab mein Bestes, aber fiel schon fast auf die Nase, als ich mir nur die Schuhe ausziehen wollte. Positiv formuliert gab ich mehr den Clown für Beate ab, bis ich dann jedoch nur noch mein T-Shirt und meine Unterhose anhatte.
Beates spöttisches Lächeln wich nun einer konzentrierten Spannung. Ich verfolgte die Kameraführung, die mich von oben nach unten und von links nach rechts genau vermaß. Sie endete, wie ich stolz feststellte, an meiner deutlichen Ausbeulung im Schritt.
Jetzt war es an mir, ihren Blutdruck zu erhöhen. Ich zog mein T-Shirt über den Kopf und stellte mich in nachgeahmter Bodybuilderpose. Genau wie Beate trug ich einen String ein Geschenk von ihr - und spielte mit meinen Daumen am Bund. Dummerweise war ich selbst so scharf, dass meine Eichel neugierig hinauslugte. Ich wollte und musste nun diesem Spiel ein Ende setzen. Mit einem Ruck entledigte ich mich des letzten Textils und stand mit einer steilen Erektion vor Beate und der Kamera.
Ich will dich!, knurrte ich ihr entgegen und wollte ihr den Camcorder abnehmen.
Nein! Entschlossen wich Beate zurück und montierte die Kamera auf dem Stativ. Mit einem verführerischen Lächeln lotete sie genau aus, was das Objektiv einfing.
Dann nahm sie mich an die Hand und führte mich ins Bild. Dann küsste sie mich zu Boden. Jetzt darfst du alles mit mir machen, was du möchtest.
Ich nahm sie beim Wort, aber der größere Nimmersatt war eindeutig Beate. Wir verschmolzen immer wieder zu einer Supernova. Mein Gott! Selbst nach dem dritten Durchgang hatte sie noch nicht genug und verführte mich ein letztes Mal.
Oh, sie wusste nur zu genau, wie sie mich wieder zu ihrem Supermann machen konnte. Ihr Mund und ihre Finger bewirkten die Auferstehung von den Toten, und als sie vor mir auf alle viere ging, um mir ihre appetitlich Kehrseite zu präsentieren, brauchte es keine weiteren Erklärungen. Sie wollte den ultimativen Härtetest zum Schluss. So zärtlich und verspielt sonst unser Liebesleben war, das war ihre Art, mir zu zeigen, dass sie es hart wollte, dass ich ihre Hüften fest packen und Vollgas geben sollte.
Beate hielt gegen, kam immer wieder, bis ich ihr schließlich erschöpft die letzten Tropfen gegeben hatte. Sie selbst war vollkommen fertig, und wenn es ihr nur halbwegs wie mir ging, dann tat ihr alles weh.
Dieser letzte Akt fehlte auf der Kassette, da sie vorher voll war. Vom Rest hatten wir eine volle Stunde aufgezeichnet.
Wir haben uns das Band einmal zusammen angeschaut. Ihr Striptease war dank ihres Körpergefühls und meiner Kameraführung richtig gut geworden. Meine anschließende Entkleidung war eher was für Pleiten, Pech und Pannen und die restliche Stunde war zwar kein Kunstwerk, aber es verfehlte bei uns keinesfalls die Wirkung.
Klare Worte
Ungern gebe ich zu, dass ich allein durch die Erinnerung eine solche Erektion hatte, dass sie nur eine Behandlung zuließ. Im Badezimmer. Kein erhebender Anblick, aber die einzige Möglichkeit, die Bilder vor meinem geistigen Augen so weit in ihre Schranken zu weisen, dass ich meinen Schlafanzug ohne Schwierigkeiten anziehen konnte.
Trotz meiner Anstrengungen wollte sich der Schlaf nicht einstellen. Ich wälzte mich die halbe Nacht im Bett herum, und wenn ich für wenige Minuten einnickte, fuhren meine Gedanken wieder Karussell.
Dementsprechend stand ich am nächsten Morgen total gerädert auf, als mein Wecker das Ende dieser unseligen Stunden einläutete.
Obwohl ich nicht verkatert war, konnte auch die Dusche nichts an meinem tranigen Zustand ändern. Insgesamt gab ich das perfekte Double für Quasimodo, nur nicht so buckelig, denn die Mädels gingen in Deckung, als sie mich sahen.
Es dauerte eine Weile, in der ich reichlich Kaffee trank und ansonsten kaum etwas anpackte, bis Andrea sich ein Herz fasste.
Wir müssen miteinander reden.
Nicht jetzt. Lasst mich in Ruhe, blaffte ich ungewollt scharf zurück.
Mann, es tut mir leid.
Ich legte meinen Zombie-Blick auf, als ich Andrea ansah. Später. Andrea gab resigniert auf, das Gespräch noch einmal anzufangen und hob beschwichtigend ihre Hände.
Beide gaben sich Mühe, meine Muffeligkeit zu ignorieren, auch wenn ich merkte, dass sie lieber den Grund aus der Welt geschaffen hätten. Besonders auf Maria lastete wohl auch noch ein schlechtes Gewissen, dass die Größe eines Hinkelsteins haben musste.
Mit einem knappen Danke erhob ich mich vom Frühstückstisch, zog mich um, schwamm ein paar Runden im Pool und legte mich erfrischt auf eine der Liegen.
Kurz drauf war ich eingenickt. Diesmal fiel ich in einen langen und tiefen Schlaf, träumte aber immer noch wirres Zeug. Dennoch ging es mir anschließend etwas besser. Ich bemerkte sogar, dass meine Mädels oder José den schweren Sonnenschirm so aufgestellt hatten, dass ich nicht zum Pavian-Hintern mutierte.
Aus der Küche zogen herrliche Gerüche in meine Nase und ich beobachtete Andrea aus fast geschlossenen Lidern dabei, wie sie auf Zehenspitzen den Tisch zum Essen eindeckte. Ich amüsierte mich still und heimlich, als sie die Paulchen-Panther-Nummer aufführte.
An meinen hochgezogenen Mundwinkeln musste sie gesehen haben, dass ich nicht mehr schlief.
Blödmann!, war denn auch ihre wenig freundliche Begrüßung.
Dann wurde ich an den Tisch gebeten. Ich war inzwischen nicht mehr so sauer auf die beiden, hatte aber nun einen Kohldampf bis unter die Arme. Dementsprechend haute ich rein, als wäre ich eine Kreuzung aus Mähdrescher und Wolf.
Meine Damen beobachteten mich schweigend, freuten sich aber über meinen Appetit.
Schließlich streckte ich mich und entließ ein Bäuerchen hinter vorgehaltener Hand in die akustische Umlaufbahn.
Wir mussten alle drei lachen, und das löste auch den Knoten in unseren Zungen.
Okay. Ihr wollt ein Gespräch. Ich auch. Wieso habt ihr in dem Zeug herumgestöbert?
Es ist meine Schuld, begann Maria stockend. Ich war so ... frustrado. Erst die Sache im Auto, dann auch noch deine Frau im Café. Das war einfach zu viel für mich. Ich musste raus und bin im Garten gewesen. Das Gartenhäuschen hatte ich mir überhaupt noch nicht angesehen und deshalb bin ich hinein. Da stand die Couch aus Andreas Zimmer und dahinter fand ich den Koffer.
Für meinen Geschmack nicht ganz rund, aber ich hatte gelernt, erst einmal zuzuhören.
Schön. Du hast den Koffer gefunden und hineingeschaut. Warum hast du ihn nicht einfach wieder zugemacht, nachdem du gesehen hast, dass da sehr private Dinge drin waren? Dieser Punkt wurmte mich noch immer.
Sie sah sehr betroffen zu Boden und hatte eine sehr zittrige Stimme bei der Antwort. Ich wollte wissen, was dich an ihr so ... fascinado. Wie konnte ich es besser herausfinden, als aus ihren eigenen Worten?
Auch wenn ich deine Logik zumindest teilweise nachvollziehen kann: Es war trotzdem falsch und ich bin wirklich tief enttäuscht.
Ja, und ich schäme mich. Bitte verzeih mir! Das Mädel war wirklich nah am Wasser gebaut und ihre Augen konnten selbst hartgesottenen Burschen in Grund und Boden schmelzen. Ihr Blick ging mir so ans Herz, wie hätte ich diesem Häufchen Elend nicht verzeihen können? Ich nahm sie kurz in meine Arme und setzte mich nun in Positur vor Andrea, die schon auf ihrem Stuhl zu schrumpfen begonnen hatte.
Und was ist mit dir, Andrea? Warum musstest du die Nase in Beates und mein Leben stecken?
Das Tier, das so reuig blicken kann, muss der liebe Gott noch erschaffen und dabei sollte er sich ordentlich anstrengen.
Das war Scheiße!, flüsterte Andrea.
Stimmt!
Ja, aber ... Sie beherrschte das Stilmittel der rhetorischen Pause. Ich habe euch nach Hause kommen hören, aber ihr seid beide gleich verschwunden. Dann klopfte ich etwas später an Marias Tür und sie war nicht da. Überall habe ich sie gesucht und zum Schluss im Gartenhäuschen gefunden.
So weit bin ich schon alleine gekommen, aber es beantwortet meine Frage nicht.
Im Geiste ging sie wohl die Antwortmöglichkeiten durch; denn sie blickte intensiv Richtung Himmel. Ein Stoßgebet, dass ich ihr nicht den Kopf abreißen würde? Oder so. Bei Andrea eher oder so.
Ich fand Maria in einer etwas pikanten Situation vor.
Maria nickte und schien sich mal wieder zu schämen. Das hörte sich zumindest interessant an und die Wahrheit zu sein.
Sie war sehr vertieft in das Tagebuch und ... sie war mit sich am spielen.
Es war mir ja nicht entgangen, dass Maria durchaus ihren Körper dazu veranlasste, ein paar schöne Gefühle für sie zu produzieren. Bislang hatte sie aber behauptet, dass sie dabei mich in ihre erotischen Träume als Hauptfigur einbaute.
Ich nehme an, dass es die Seiten waren, in der Beate ihre Eskapaden beschrieben hat.
Beide nickten zur Bestätigung und Andrea fuhr fort.
Ich habe sie dann gefragt, was sie dort lese und sie war natürlich sehr erschrocken, dass ich sie erwischt hatte. Dann hat sie mir wortlos das Tagebuch in die Hand gedrückt und ich muss schon sagen ... heiß!
Grummelnd erwartete ich weitere Erklärungen.
Aber zwischen den heißen Szenen stand immer wieder, wie sehr Beate um dich gekämpft hat und wie du dich immer weiter von ihr entfernt hast. Immer nur arbeiten. Mich wundert nicht, dass sie abgehauen ist.
Daraus habe ich nie ein Geheimnis gemacht. Ihr wusstet, dass meine Ehe daran zerbrochen ist. Das gibt euch noch lange nicht das Recht, in den intimen Gedanken meiner Frau herumzulesen. Ehrlich, ich finde das immer noch ein starkes Stück.
Das war ja auch nicht richtig, bestätigte Andrea, aber wir fanden, dass du von dem Tagebuch und seinem Inhalt erfahren solltest.
Habt ihr euch denn auch den Rest angesehen?, wollte ich nun wissen.
Nein, die Fotos und die Kassette nicht.
Innerlich atmete ich tief durch.
Und was jetzt? Soll ich für eure Schnüffelei noch dankbar sein?
Nein, ich möchte dich ganz ehrlich um Entschuldigung bitten.
Mit einem tiefen Seufzer hakte ich die Geschichte ab. Okay.
Andrea stupste Maria an.
Wir sind der Meinung, dass du mit Beate reden solltest. Nicht disputa.
Aha, die Friedensengel schweben durch die Lüfte und alles wird wieder gut, oder was? Und wie soll das gehen? Mein Sarkasmus tropfte nur so auf die Fliesen der Terrasse.
Nun schaltete sich wieder Andrea ein. Mach den ersten Schritt. Ruf sie an.
Leute, so einfach ist das nicht, versuchte ich abzuwehren.
Wer hat gesagt, dass es einfach wird?
Darum geht es nicht. Was sollte sich ändern? Beate und ich sind befreundet, aber mehr wird es nicht geben.
Pah! Das glaubst auch nur du. Du liebst sie, sie liebt dich. Du musst was tun, sonst tun wir etwas.
Soll das eine Drohung sein?
Wenn du so willst ... Alter, denk mal nach! Sie wollte, dass du das alles findest, sonst wäre der Kram nicht hier. Andrea hatte wieder den Oberlehrer hervorgeholt.
Obwohl mir ihr Ton überhaupt nicht passte, kam ich an dem Punkt ins Grübeln.
Warum wohl?, hakte Andrea noch einmal nach.
Schön. Nehmen wir an, dass sie wollte, dass ich das Zeug finde. Nehmen wir weiterhin an, Beate möchte mit mir darüber reden. Was springt für euch raus?
Nichts. Wenn es klappt, sind wir die Gearschten. Trotzig und traurig guckte sie mich an.
Eben, stellte ich mit verschränkten Armen fest, weil mir ihr Motiv immer noch nicht klar wurde.
Du begreifst es echt nicht, oder? Wir sind deine Freundinnen. Vielleicht sogar viel mehr als das. Du bist unglücklich und das geht gar nicht. Das hast du bei all deinen Fehlern nicht verdient. Also, tret dich selbst in den Arsch und tu was!
Punkt. Die Mädchen hatten gesprochen, erhoben sich wie auf Kommando und räumten den Tisch ab.
Becker-Faust
Da hatten sie mir ein paar Brocken hingeworfen, die ich erst einmal verdauen musste. Schlussendlich hatten sie mir aber nur gesagt, was mir eigentlich auch schon vorher klar gewesen war: Ich musste die Sache mit Beate endlich klären und meine beiden hübschen Geschöpfe stießen mich mit der Nase drauf.
Auch wenn Andrea es in ihrer robusten Art ausgesprochen hatte, konnte ich daraus ablesen, dass ihr mein Schicksal nicht egal war. Selbst, wenn es zu ihrem eigenen Nachteil ausging. Das zeugte von einer Größe, die ich schon ziemlich imposant fand.
Ich ließ die beiden in Ruhe, als sie ihren Beschäftigungen nachgingen. Vielleicht war es aber auch gerade anders herum: Sie ließen mich im eigenen Saft schmoren.
Nach einer grüblerischen Stunde ging ich hoch in mein Zimmer und sah mein Handy an, als ob es mir den Anruf bei Beate selbstständig abnehmen könnte. Tat es aber leider nicht.
Schließlich fügte ich mich meinem Schicksal, öffnete den Adressspeicher und wählte per Fingertipp den Sprachanruf aus. Es läutete drei- oder viermal und ich wollte schon auflegen, da erinnerte ich mich daran, wie sehr es mich geärgert hatte, dass Beate als Unbekannter Anrufer immer wieder in letzter Sekunde einen Rückzieher gemacht hatte. Ein weiteres Mal hörte ich das Freizeichen und dann nahm Beate das Gespräch an.
Ihr Hallo klang nicht gerade nach Begeisterung. Im Gegensatz zu ihr hatte ich meine Rufnummer nicht unterdrückt
Hallo Beate, ich wollte mich wegen gestern entschuldigen.
Nun, das wäre damit erledigt ...
Beate, ich ... ich weiß ja, dass ich Mist gebaut habe, aber können wir nicht wenigstens hier einen Waffenstillstand vereinbaren? Außerdem wollten wir noch über Patrizia reden.
Ich hörte einen tiefen Atemzug. Sie dachte nach. Ein gutes Zeichen. Gleich nachsetzen, war die Devise. Wenn du willst, können wir uns noch heute Abend treffen.
Nein. Das geht nicht.
War ich zu schnell vorgeprescht? Okay, Rückzug ohne Gesichtsverlust. Na, dann nicht. Hätte ja sein können.
Ja, hätte es. Ich habe eine Urlaubsbekanntschaft, die ich heute Abend treffe.
Sieht er gut aus?
Wer?
Deine Urlaubsbekanntschaft.
Hm. Ende Sechzig, einen Kopf kleiner als ich, pummelig und eine Frau.
Ach so ... Wobei sie ja nach neuestem Erkenntnisstand auch auf Frauen stand. Aber sicherlich keine, die ihr nicht ebenbürtig waren ...
Wie sieht es morgen aus?, holte mich Beate aus meinen Gedanken.
Morgen? Schlecht! Ich mache einen Ausflug mit dem Schiff. Das wird sicherlich zu spät.
Allein?
Nein.
Ach so ...
Scheiße! Scheiße! Scheiße! Ich gebe nicht auf: Was ist am Donnerstag?
Letzte Gelegenheit.
Wie?
Ich fliege Freitag heim.
Okay. Also Donnerstag. Um wie viel Uhr?
Du gibst wirklich nicht auf, was?
Mir liegt viel an dem Treffen. Es gibt so viel zu bereden.
Ach ja? Was denn?
Sie machte sich eindeutig über mich lustig. Manchmal wünschte ich mir eine Ex-Frau, die mir nicht so viel Paroli bot.
Es gibt viel zu bereden, aber nichts, was ich am Telefon mit dir regeln möchte.
Huh! Das klingt ja geheimnisvoll. Also schön: Um acht.
Soll ich dich abholen?
Danke.
Danke ja oder danke nein?
Danke nein.
Okay. Wo treffen wir uns?
Sie nannte mir den Namen eines kleinen Lokals an der Promenade, unweit der Stelle, an der wir uns zuletzt getroffen hatten. Das ließ mich Hoffnung schöpfen. Vielleicht ...
Als wir uns schließlich verabschiedeten, hätte Boris Becker seine Freude daran gehabt, wie ich seine Faust imitiert habe.
Es war nicht einfach, gegen Beate einen Punkt zu landen, aber ich hatte mich ganz achtbar geschlagen und sie überdies auf ein Treffen festgenagelt. Mein Level an guter Laune schlug gleich in höhere Sphären.
Nachkarten mit Maria
Den restlichen Nachmittag schlug ich gedanklich Saltos. Noch war nichts gewonnen, aber eben auch nichts verloren. Donnerstag würde sich entscheiden, wie es weiterging. Trotzdem hatte ich den Gesichtsausdruck von Mona Lisa: Ich bekam dieses blöde Grinsen nicht weg.
Aber das Telefonat hatte Energien freigesetzt, die ich in sportliche Aktion umsetzen musste. Die Badehose vom Morgen kam noch einmal zum Einsatz.
Maria hatte sich nach dem Abwasch eine Sonnenliege in den Schatten geschoben und faulenzte ein bisschen. Dagegen war nichts einzuwenden. Nachdem ich noch ein paar Bahnen im Pool gezogen hatte, machte ich es mir neben ihr auf einer weiteren Liege gemütlich.
Kaum hatte ich meine Augen geschlossen, sprach mich Maria an. Stefan? Bist du noch böse auf mich?
Ich war nie böse auf dich, sondern höchstens enttäuscht von deinem Verhalten. Aber die Sache ist jetzt abgehakt.
Sie seufzte erleichtert auf.
Stefan? Du hast doch sicher auch ihr Tagebuch gelesen. Was ist dir durch den Kopf gegangen, als du das alles gelesen hattest?, wollte sie wissen.
Sehr verschiedene Dinge. Je nach dem halt. Ich wollte nicht über das Thema reden und blieb vage.
Doch Maria ließ mich nicht vom Haken. Wie erging es dir mit ihren Affären?
Du meinst die Gesellschaftsnachmittage?
Auch.
Das mag sich für dich jetzt vielleicht komisch anhören, aber ich kann Beate sogar verstehen. Stell dir einfach mal vor, du würdest einen Mann heiraten und eine Familie gründen. Finanziell fehlt es an nichts, aber dein Mann geht morgens aus dem Haus und kommt abends nur zurück, um zu schlafen. Selbst am Wochenende arbeitet er und der lang geplante gemeinsame Urlaub wird wegen seines Jobs kurzfristig abgesagt. Du kannst es nicht vergleichen mit dem Leben hier auf dem Dorf. Man kennt seine Nachbarn nur vom Sehen, gemeinsame Freunde leben oft weit weg. Natürlich kannst du telefonieren und du darfst machen, was du möchtest, aber irgendwie ist das ein goldener Käfig. Beate und ich wohnten unter einem Dach, aber von einem Zusammenleben kannst du nicht reden.
Mir würde es genügen.
Ich widersprach ihr nicht, weil für mich das Thema endgültig beendet war, auch wenn Maria eine andere Auffassung hatte. Vielleicht. Beate reichte es nicht. Du hast ja selbst gelesen, wie schlecht sie sich gefühlt hat. So, wie ich das verstanden habe, war sie an einem Punkt angekommen, wo ihr das alles bewusst wurde, wo ihr eben alles fehlte, was unsere Beziehung mal ausgemacht hatte. Der Schritt zum Seitensprung war nicht sehr groß und sie hat ihn ganz bewusst gemacht, um das Defizit auszugleichen. Dass es anfangs Ruth und ihre Freundinnen waren, hat es ihr vielleicht sogar erleichtert, obwohl es mich überrascht hat. So verwirrend das klingen mag, aber die heimlichen Treffen machten ihren tristen Alltag wieder spannend. Dennoch war es nichts anderes als eine exotische Kaffeerunde, die um Sex angereichert wurde. Kritisch wurde es erst, als René in ihr Leben trat.
Hast du denn nie etwas gemerkt?
Nein und das wundert mich nicht. Wenn wir eine normale Beziehung gehabt hätten, dann wäre mir vielleicht etwas aufgefallen. Ich war aber nicht da, wenn sie nach ihren Treffen nach Hause kam. Bis wir dann wieder miteinander geredet haben, hatte Beate sich wieder im Griff.
Aber hast du nie gefragt, was sie den Tag über gemacht hat?
Natürlich habe ich gefragt, wie ihr Tag war, aber was sie angestellt hatte, danach habe ich nie gefragt. Ich hatte keinen Grund, danach zu fragen. Ich vertraute ihr blind.
Das verstehe ich dennoch nicht. Ich würde doch wissen wollen, was sie gemacht hat.
Wenn ich nach Hause kam, war ich einfach nur platt und müde. Lange Gespräche waren das dann nicht. Wie war dein Tag? Gut. Und deiner? Anstrengend. Du darfst nicht vergessen, dass ich morgens oft schon um sieben Uhr das Haus verlassen habe und dann abends um zehn oder noch später zurückkam. Da kann es dir passieren, dass du sogar beim Sex einschläfst.
Ist dir das schon einmal passiert?
Ein- oder zweimal. Das war echt peinlich, obwohl Beate da sehr verständnisvoll war.
Und wann habt ihr miteinander geredet?
Sonntags, oder wenn es dringend war, hat mich Beate angerufen. Ich habe dann so schnell wie möglich zurückgerufen.
Allmählich verstand Maria, was Beate mitgemacht hatte und sicherlich war sie realistisch genug, dass es in ihrem Fall kaum anders laufen würde.
Ich mache mich mal ans Abendessen, schloss sie das Gespräch ab und ging ins Haus, wobei sie mit wiegenden Schritten durchaus ihre Reize auf mich wirken ließ.
Zum Essen kam auch Andrea wieder dazu und verkündete freudig, dass sie jetzt mit allem durch sei. Ich kann bis Ende der Woche noch mal den Stoff wiederholen, der mir besonders schwerfällt.
Maria und ich gratulierten ihr für den Fleiß.
Was steht eigentlich morgen an?, wollte Andrea wissen. Ich muss doch wissen, was ich anziehen soll. Wenn es in ein Museum geht, ist das ja etwas anderes, als wenn wir eine Grillparty machen.
Netter Versuch, aber es geht mehr in die Richtung Grillparty. Also ganz locker. Mehr gab ich nicht preis.
Alte Bekannte
Das tat ich erst am anderen Morgen beim Frühstück. Es wäre praktisch, wenn ihr Badezeug mitnehmt.
Na toll! Ich habe keinen Badeanzug dabei.
Ich kann dir einen Bikini leihen, bot Maria an.
Das ist nett von dir, Maria, aber erstens hast du ja wohl oben mehr zu bieten und zweitens will ich nicht unbedingt, dass alle das hier sehen.
Spontan hob sie ihr T-Shirt und man konnte immer noch einige blaue Flecken von Samstagnacht sehen.
Ich bleibe hier, meinte sie genauso trotzig wie traurig.
Kommt gar nicht infrage. Du kommst mit. Du warst so fleißig und hast noch gar nichts von der Gegend gesehen. Dann kaufen wir dir eben noch schnell einen. In Santa Pola gibt es genügend Geschäfte, die Badeanzüge verkaufen.
Maria unterstützte mich mit einem bettelnden Bitte und wir konnten sehen, dass sie sich insgeheim gerne überreden ließ. Andrea gab sich theatralisch geschlagen und dann mussten wir uns beeilen.
Schnell packten wir unsere Siebensachen und fuhren in einem Affenzahn in die Nähe des Hafens. Eine gute Stunde blieb uns noch. Maria übernahm die Führung und brachte uns in ein brauchbares Geschäft, dass auch jede Menge Sportbadeanzüge führte.
Drama hoch fünf! Mal waren es die Größen Andrea wäre auch bei den Kindergrößen fündig geworden dann waren es die Farben, der Schnitt, ... Ich war eindeutig reif für einen Drink.
Natürlich dauerte das alles. Am Ende war Andreas Auswahl auf einen sehr geschlossenen Badeanzug gefallen, der ihren Hintern komplett bedeckte und auch ihre Mandarinchen fast bis zum Hals einpackte. Dafür in neonorange mit einer wilden schwarzen Welle drauf. Wenn ihr das gefiel ...
Insgesamt hatten wir die Zeit nicht ganz ausgereizt, doch die anderen waren alle schon da und vor allem die Band hatte eine Menge Gepäck dabei. Gina und Florentine taten einen Schrei, als sie uns ansichtig wurden und kamen gleich auf mich zugerannt, um mich von beiden Seiten zu umarmen.
Die beiden schafften es sogar, Maria und Andrea abzuschirmen.
Na, ihr beiden. Gute Anreise gehabt?, eröffnete ich den Smalltalk.
Florentine sah mal wieder zum Anbeißen aus. Sie trug ein kurzes Röckchen und das T-Shirt verdiente seinen Namen als Kleidungsstück eigentlich nicht. Auf jeden Fall blitzte ihr Piercing in der Sonne verführerisch aus dem Bauchnabel.
Auch Ginas Ausflugsdress zeigte mehr, als es verbarg. Sie hatte gleich ihren Bikini und nur eine kurze Hose und eine Bluse darüber angezogen, die sie unter ihrem großen Busen verknotet hatte.
Sie sonnten sich kurz in meiner Bewunderung, drehten sich einmal vor mir um und erzählten mir, dass sie schon eine Menge Spaß auf der Fahrt gehabt hätten.
Aber es ist nichts passiert, versicherte mir Gina.
Da bin ich aber froh.
Wir schlenderten zu den anderen zurück und nachdem man sich mit einem freudigen Hallo begrüßt, hatte, schloss sich der ganze Tross meiner Führung an.
Als wir uns langsam der Anlegestelle näherten, dachte ich für einen Augenblick, ich spinne. In feinster weißer Kapitäns-Ausgehuniform stand der Typ, nach dem Sally und Maggie erfolglos gefahndet hatten. Auch die anderen erkannten der Reihe nach, wer da auf uns wartete. Ich blickte mich nach Maria um, die auf einmal stehen geblieben war.
Das glaube ich nicht!, stöhnte sie auf und schien bisschen verlegen zu werden.
Um ihren einsetzenden Fluchtinstinkt zu besänftigen, kam ich mit der Wahrheit raus. Ich schwöre dir, dass ich nicht wusste, dass er das Schiff steuert.
Sie schien mir zwar kein Wort zu glauben, nahm es mir aber auch nicht sonderlich krumm.
Mit einem Buenos Dias, Señoras y Señors! begrüßte uns kein anderer als Fernando, dessen sonnenbraunes Gesicht ebenfalls verdutzt, aber sehr erfreut dreinschaute, als er uns erkannte.
Backpflaume
Er half jedem von uns an zu Bord zu kommen, wobei er uns zunächst einmal alle Richtung Achterdeck schickte. Ich musste als Erster gehen, weil ich ja der Reiseführer unserer Gruppe war. Dahinter kamen gleich Floh, Gina und Andrea, denen sich Sally und Maggie und die Band samt Gepäck anschlossen. Gar nicht so leicht.
Den krönenden Abschluss bildete Maria, die gleich überschwänglich von Fernando aufs Boot getragen wurde und erst wieder auf ihre Füße kam, als Fernando sie im Ruderhaus absetzte. Da nutzte ihr alles Strampeln und Schimpfen nichts. Leider liegt mir keine Übersetzung vor. Nur Marias Augen verschleuderten Blitze, als sei sie die jüngste Tochter von Zeus.
Lachend startete er den Diesel und gab einem früheren Kollegen, der wohl auf seinen Einsatz gewartet hatte, durch Zuruf zu verstehen, dass er das Tau lösen könne.
Vorsichtig manövrierte er die La Paloma von ihrem Liegeplatz durch den Hafen aufs offene Meer und als wir ein paar Minuten gefahren waren, stellte er einen Kurs fest ein und kam mit Maria zu uns aufs Hinterdeck, wo unter einem großen Sonnensegel schon einige Köstlichkeiten aufgebaut waren. Amüsiert nahm ich zur Kenntnis, dass Fernando gar nicht daran dachte, ihre Hand loszulassen.
Maria dolmetschte seine Ansprache ins Deutsche, während die Band von Maggie informiert wurde. Sinngemäß freute Fernando sich, mit so vielen netten Freunden auf dem Schiff seines Vaters einen Ausflug machen zu dürfen und lud uns ein, ordentlich zuzugreifen. Nachschub sowie Getränke wären unter Deck. Dann wünschte er uns noch viel Spaß, schnappte sich Maria und übernahm wieder das Steuer. Ein Schelm, wer böses dabei denkt ...
Das Ganze erinnerte mich jedenfalls stark an eine Pressekonferenz , in der keine Fragen zugelassen waren. Dabei hätte mich schon interessiert, wo die Reise hingeht, aber eigentlich spielte es keine Rolle. Die Sonne schien und alle waren gut drauf.
Die Jungs von der Band taten nun auch mächtig geheimnisvoll und verboten den restlichen Gästen kurzerhand, das Vorderdeck zu betreten. Dann rauschten sie mit ihren Koffern und Kisten ab, um eine Überraschung vorzubereiten.
Somit war ich als letzter Vertreter meines Geschlechts mit meinen drei Engeln sowie Maggie und Sally allein gelassen worden.
Meine Damen, dann schlage ich vor, dass wir uns schon mal stärken.
Auf den improvisierten Tischen standen Platten voll mit Fischen, aber auch anderen Meeresfrüchten und ich entdeckte auch einige Stücke Fleisch. Alles sah sehr frisch aus und duftete appetitlich.
Trotzdem war Andreas Hinweis besser: Essen ist ja gut und schön, aber wenn ich nicht bald was zu trinken bekomme, werden ich noch schrumpelig wie eine Backpflaume. Lass uns mal gucken, wo die Flüssigkeiten versteckt sind.
Wir stiegen ein paar Stufen hinunter und waren überrascht, wie schön der ehemalige Laderaum umgebaut worden war. Die Wände waren weiß lackiert worden, aber Türen und Decken waren aus dunklem Holz. Gleich rechts befand sich eine größere Kabine, die als Kombüse diente. Dort waren auch zwei große Kühlschränke. Einer war mit Bier und alkoholfreien Getränken bestückt, der andere enthielt weitere Platten mit allen erdenklichen Köstlichkeiten.
Unser Interesse konzentrierte dennoch sich auf den ersten. Während Andrea und ich uns ein Bier angelten, war der Rest an Softdrinks interessiert.
Da uns der Schiffsführer nicht zur Verfügung stand, erkundeten wir den Bauch der La Paloma auf eigene Faust. Gegenüber befand sich eine Kajüte. Klein und eng, wie alles auf dem Schiff, aber mit zwei schmalen Schlafstätten ausgestattet. Richtung Bug schloss sich rechts ein Vorratsraum und links die Toiletten an.
Mich wunderte nicht, dass sich Sally gleich für den Test der keramischen Abteilung zur Verfügung stellte. Naja, das wirkt unter Frauen ansteckend und danach wollten die anderen auch.
Puh, ist das eng, kommentierte Andrea. Also für in Ruhe mal SMS ...
Gina guckte sauer und Florentine verdrehte die Augen. Die beiden britischen Mädels verstanden den Insidergag nicht und ich grinste in mich hinein.
Ladehemmung
Und dann hatte ich Gelegenheit, eine äußerst reizende Vorstellung zu genießen. Vier äußerst leckere Beinpaare stiegen die Stufen hoch zurück aufs Afterdeck, nur Floh hielt mich am Rockzipfel fest.
Was hast du vor?
Sie legte mir einen Finger auf die Lippen und deutete mit dem Kopf auf die leer stehende Kajüte.
Okay, dachte ich mir, dann kommt jetzt wohl unser Vieraugengespräch.
Dass ich verstanden hatte, bedeutete ich ihr durch ein klares Nicken. Floh zog mich hinter sich in die Kabine hinein und schloss die Tür. Einen Schlüssel gab es leider nicht, aber die anderen Gäste würden wohl genügend Anstand besitzen, uns nicht zu stören.
Die kleine Blondine nahm mir mein Bier ab, und stellte es zusammen mit ihrer Cola auf ein kleines Tischchen, das sonst keine Aufgabe hatte.
Warum so eilig?, erkundigte ich mich. Wir sind doch noch den ganzen Tag unterwegs.
Warum noch warten?, kicherte Florentine. Wer weiß, wann sich die nächste Gelegenheit ergibt.
Was will man dagegen sagen? Sie hatte recht. Ort und Zeitpunkt waren passend.
Außerdem, fügte Floh an und legte mir ihre schlanken, sonnengebräunten Arme um den Hals, weißt du eigentlich, wie lange ich auf dich nach unserer gemeinsamen Nacht verzichten musste? Ein kurzer Kuss sollte mir wohl Zeit zum Überlegen geben, aber ihre weichen Lippen lenkten mich einfach zu sehr ab. Seit dem Frühjahr, und jetzt ist schon der Sommer vorbei, beantwortete sie ihre Frage dann auch selbst.
In ihren flachen Schuhen musste Florentine sich ganz schön recken, um das Küssen wieder aufzunehmen. Doch ihre Hand an meinem Hinterkopf drückte mich ihr entgegen und ich gab ihr gerne nach.
Sofort flammten die Erinnerungen an unser letztes Mal hoch. Es war vollkommen verrückt, dass mir als Erstes ihre Ohrläppchen wieder einfielen. Ich hatte sie leicht zwischen meinen Fingern gerieben und Floh hatte damals verzückt reagiert. Auch jetzt, während wir uns zärtlich küssten, spürte ich, wie sie leicht erschauerte und noch weicher in meinem Arm wurde.
Du Schuft hast es nicht vergessen!, hauchte sie mir zu, um gleich den unterbrochenen Kuss wieder aufzunehmen und sich noch enger an mich zu schmiegen.
Ihre Hitze nahm mich gleich gefangen, auch wenn ich mich innerlich ein bisschen dagegen sträubte. Grund war wieder einmal Beate, an die ich gerade jetzt denken musste. Was würde sie davon halten, wenn ich ...?
Mit feiner Antenne nahm Florentine wahr, dass ich nicht ganz bei der Sache war. Sie sah mich mit ihren tiefblauen Augen an und ließ mich dann los. Dann probierte sie etwas anderes aus und zog mich damit in ihren Bann.
Weißt du noch?, fragte sie mich und versuchte, auf einen Stuhl zu klettern. Dabei hätte sie sich fast eine Beule geholt, weil die Decke doch recht niedrig war. Rechtzeitig brach sie ihr Vorhaben ab, setzte sich stattdessen wie einst Marlene Dietrich im Blauen Engel auf den Stuhl und streckte mir ihr rechtes Bein entgegen.
Ich übernahm die Rolle des Professor Unrat, kniete mich vor sie und öffnete die Schnürsenkel, wobei ich mit einer Hand ihre Ferse hielt. Kaum hatte ich den Schuh entfernt, entzog sie mir ihren Fuß und hielt mir den linken hin. Wieder zog ich ihren Schuh aus, doch diesmal führte ich ihren nackten Fuß an meine Lippen und hauchte ihr zarte Küsschen darauf.
Dass ich ihren Plan offensichtlich durchkreuzte, nahm Floh wohl gerne hin, denn als ich ihrem Fuß nun meine ganze Aufmerksamkeit schenkte, konnte ich einen leisen Seufzer hören, der sicherlich nicht als Protest aufzufassen war.
Während ich den Fußrücken mit zärtlichen Küssen pflasterte, verwöhnte ich ihre Fußsohle mit einer kleinen Daumenmassage. Florentine kannte das ja alles schon, und so, wie sie sich auf dem Stuhl rekelte, konnte ich davon ausgehen, dass es ihr sehr gefiel. Nur als ich mich ihren Zehen mit dem Mund näherte, zuckte sie zurück.
Ist lieb von dir, aber in den Schuhen bekomme ich Schweißfüße.
Na schön, musste sie ja selbst wissen. Dann eben nicht. Ich wählte mir ein neues Ziel aus, nahm nun ihre schlanke Wade in meine Hand und küsste mich langsam über ihre Fesseln hinauf.
Wie ich amüsiert feststellte, eilte meinen Lippen eine kleine Gänsehaut voraus, worauf ich zugegebenermaßen nicht ganz fair - die Taktik änderte und meine Küsse zum einen wahllos verteilte und zum anderen dazwischen auch meine neugierige Zungenspitze einsetzte.
Mich freute, dass Floh dadurch im positiven Sinne verwirrt wurde und mit ihrem anderen Bein nicht wusste, wohin. Sie zappelte ein bisschen herum, und bevor sie mich aus Versehen damit erwischen konnte, legte ich es mir einfach über die Schulter. Nicht gerade meine beste Idee, denn so bekam Floh eine Steuerungsmöglichkeit, die sie auch prompt nutzte. Ungeduldig, wie sie offensichtlich war, versuchte sie, mich leicht rabiat nach vorne, also auf das von ihr favorisierte Ziel, hinzudrücken.
So nicht, mein liebes Fräulein!, dachte ich schmunzelnd und zeigte ihr, dass meine Rückenmuskeln noch nicht erschlafft waren.
Auch was anderes hatte sich entschlafft: Angespornt durch Flohs Reaktionen und dem herrlichen Duft ihrer Haut, wurde es allmählich eng in meiner Badehose.
Florentine merkte zwar, dass sie es durch körperliche Kraft allein nicht schaffen würde, war aber auch pfiffig genug, ihrerseits den Abstand zu verkürzen, indem sie bis zur Stuhlkante nach vorne rutschte. Und so gelangte ich unfreiwillig etwas früher an die Innenseite ihrer hübschen Oberschenkel, die ich nun abwechselnd mit meinem Mund heimsuchte.
Allerdings war dieser Platz äußerst delikat; denn ihr kurzes Röckchen rutschte so weit hoch, dass ich freien Blick auf ihr weißes Bikinihöschen hatte, welches bereits erste feuchte Spuren aufwies. Himmel! Dazu kamen auch Duftstoffe, die nicht von ihrer Sonnencreme stammten.
Dementsprechend erlahmte mein Widerstand. Ich wusste ja, wie herrlich sie nicht nur duftete sondern auch schmeckte. Die restlichen Zentimeter überbrückte ich ziemlich rasch und schob den kleinen Fetzen mit einer Hand beiseite.
Gerade als ich mich mit meinem Mund ihrer kleinen Nacktschnecke näherte, schaltete Floh auf ein anderes Programm um. Sie zog ihr knappes T-Shirt über den Kopf und zeigte, was sie darunter trug: nichts.
Unverhüllt strahlten mich ihr knackigen Äpfelchen an, deren Stiele mir beinahe zuwinkten. Einen solchen Wink mit dem Gartenzaun konnte selbst ich in meiner Verblendung nicht übersehen. Dennoch musste ich zuerst die kleine Narbe an ihrer linken Brust begrüßen.
Das raffinierte Stück kam mir prompt entgegen und so fiel die Reverenz ein bisschen deutlicher wie geplant aus. Überhaupt übernahm Floh nun die Kontrolle, packte meinen Kopf und führte ihn dahin, wo er nach ihrer Meinung hin sollte. Im ständigen Wechsel schnappte ich nach ihren Knospen, nahm sie zwischen meine Lippen und leckte leicht darüber.
Und dann stieß sie mich urplötzlich etwas unwirsch von sich, glitt vom Stuhl , kam auf mich zu wie ein Raubtier und machte sich an meinem Hemd zu schaffen. Kaum hatten die Knöpfe den Zusammenhalt mit den Knopflöchern verloren, da spürte ich ihre Hände und Lippen auf meiner Brust. Attacke vom Feinsten.
Ich hatte irgendwie keine Lust auf eine schnelle Nummer, weil ich Florentine genießen wollte wie einen guten Wein. Klingt vielleicht abfällig gegenüber Andrea und Maria, aber Andrea war mir zu forsch und bei Maria fehlte einfach Erfahrung. Wo sollte sie die auch her haben?
Lass uns mal die Koje ausprobieren. Das ist eindeutig bequemer als auf dem Boden, schlug ich dann auch vor.
Gleich, flüsterte Floh und küsste sich von meiner Brust hoch bis sich unsere Lippen trafen. Wenn ich sagen würde, dass es mir nicht gefallen hätte, würde ich lügen. Unser Kuss ging schon genau in die Richtung, die ich mir so vorgestellt hatte.
Kurzentschlossen schnappte ich sie mir und trug sie zur ersten Liegestätte, die ich erreichen konnte. Nachdem ich sie abgesetzt hatte, zog ich mein Hemd endgültig aus.
Mit interessiertem Blick verfolgte Florentine, wie auch gleich der Rest folgte und machte es mir nach, indem ihr Röckchen und ihr Slip kurzzeitig das Fliegen lernten. Viel hatten wir sowieso nicht an.
Jetzt hätte ich mich gerne zu ihr gelegt, doch das Bett war deutlich zu schmal für uns beide. Aber es ging auch anders. Im Prinzip war es eine Fortsetzung meiner Bemühungen von eben, als Floh auf dem Stuhl gesessen hatte. Wieder kniete ich mich zwischen ihre Beine und diesmal hatte sie nichts dagegen, dass ich mich an ihrem Nektar labte.
Sie lehnte sich zurück, und als ich kurz aufblickte, konnte ich sehen, dass Floh ihre Augen geschlossen hatte. Ein leicht konzentrierter Blick verriet mir, dass sie alle Empfindungen aufsaugte, die ich ihr schenkte.
Und natürlich gab ich mir Mühe, streichelte mit zwei Fingern an ihren äußeren Schamlippen vorbei, während meine Zungenspitze sie leicht teilten und dabei die feuchten Indikatoren ihrer aufkommenden Lust einsammelte. Je mehr ich mich anstrengte, wirklich keinen Tropfen umkommen zu lassen, desto deutlicher hob und senkte sich ihr Bauch, aus dessen Mitte mich ihr Piercing immer wieder anblitzte.
Doch Florentine wollte diesmal nicht bloß meine Finger- und Zungenfertigkeit spüren, sie war irgendwie ungeduldig und unterbrach mich nach wenigen Minuten.
Jetzt ich!, bestimmte sie, auch wenn es sie auch wohl einiges an Kraft kostete, es nicht bis zum Schluss durchzuziehen.
Ich hatte mich aufs Bett zu setzen und Florentine machte sich daran, mein bestes Stück zu verwöhnen. Gar nicht so schlecht, obwohl das augenscheinlich nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehörte. Wahrscheinlich wollte sie sich einfach einmal mit ihrem Service bei mir revanchieren. Mit ihrem Blick holte sie sich ihre verdiente Anerkennung und wendete sich wieder mit ihrem Leckermäulchen meiner Eichel zu.
Auch ihre Fingerchen wussten, was sie taten. Sie jonglierte mit meinen Bällchen und gelegentlich spürte ich einen leichten Druck ihrer Finger am Damm darunter. Im Zusammenspiel aller Eindrücke brachte sie mich auf ein recht hohes, wenn auch stabiles Niveau.
Irgendwie war es verhext. Da war ich mit einer echten Schönheit zusammen, die sich alle erdenkliche Mühe gab, aber ich konnte es gar nicht richtig genießen. Selbst als Florentine auf meinen Schoss kletterte und einen atemlosen Ritt hinlegte, tat sich wenig mehr. Bei mir herrschte Ladehemmung und ich brachte keinen Schuss los.
Florentine selbst hatte zwar ihren Spaß, und im Gegensatz zu mir erreichte sie auch einen respektablen Höhenpunkt, den wohl alle auf dem Schiff mitbekamen, aber sie war sensibel genug, um die Zeichen richtig zu deuten.
Du hast nicht zufällig wieder eine Vollnarkose wie damals?
Traurig schüttelte ich meinen Kopf.
Was ist los?
Schwer zu erklären. Mein Kopf ist momentan voll mit tausend Gedanken. Tut mir leid.
Kein Problem. Wenn du reden willst, ...
Im Moment nicht. Ich ticke da wohl wie fast alle Männer. Erst einmal Rückzug auf einen einsamen Felsen, dann ordnen und wenn ich dann noch eine Frage habe, werde ich mich melden.
Sie gab mir einen liebevollen Kuss und sah mich so an, dass ich ihr die Bereitschaft abkaufte, mir wirklich helfen zu wollen. Noch jemand, der davon nicht profitieren würde.
Ein bisschen geknickt angelten wir beide nach unseren Sachen und ich konnte ohne Probleme wieder meine Badehose überstreifen.