"Erlebnishungrige Silver-Ager suchen phantasievollen Animateur und dominanten Erzieher für Ehefrau: seriös, diskret, ausdauernd und bitte mit Stil. Aussagekräftige Bewerbungen an wirwollenswissen-at-gtx.de"
War es Verrücktheit, tiefe innere Urgeilheit, Abenteuerlust? Wahrscheinlich alles zusammen. Das ist jetzt auch egal. Das war jedenfalls die Anzeige in einem Online-Portal an der ich spontan hängen geblieben war, obwohl weder Bilder noch Altersangabe angefügt waren.
Seit mehr als einem halben Jahr war ich wieder solo und suchte neue Erlebnisse, oder besser: Herausforderungen. Dazu kam, dass während der Sommermonate in meiner Anwaltskanzlei wenig los war. Viele meiner Klienten waren natürlich im Urlaub. Meine Sekretärin ebenfalls.
Ich rief meinen alten Freund Klaus an. Er ist mein Ex-Kollege. Er hatte einst die Anwaltskanzlei gegründet, hatte mich aufgenommen und nach seinem Ausscheiden an mich übergeben. Er ist jetzt 65 und er kann es sich leisten zusammen mit seiner Frau im Wohnmobil durch die Welt zu reisen. Seine Frau Isabell, meist Isa oder Isi genannt, ist 10 Jahre Jünger als er und hat sich als Malerin einen Namen gemacht. Wir machen viele gemeinsame Unternehmungen und zu beiden habe ich ein sehr vertrauensvolles Verhältnis. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass es durchaus ein intimes Verhältnis ist. Und Klaus hat in allen Disziplinen Erfahrung, nichts Menschliches ist ihm fremd.
Diesem Klaus also habe ich also von der Anzeige und meinem Interesse erzählt. "So, du willst also ins Erziehungswesen einsteigen, fremde Weiber rumschikanieren und durchbumsen. Und jetzt willst du meine Meinung dazu hören? Also das ist entweder ein Fake oder ein alter lahmer Typ, der's nicht mehr bringt und einen neuen Kick braucht."
"Ja, das war auch mein erster Gedanke, aber erstens ist von "Wir" die Rede und zweitens soll's dort seriös und stilvoll zugehen. Ein notgeiler Wichser legt keinen Wert auf Stil."
"Stimmt auch wieder" erwiderte Klaus, "da ist was dran. Probier dein Glück und halt' mich auf dem Laufenden" Und weiter: "Du die Isa hat mitgehört und sie empfiehlt dir zwei Wochen Enthaltsamkeit, damit du's der armen Frau auch richtig besorgen kannst. Außerdem vermisst sie dich auch."
"Ok, sag' ihr, das klappt schon mal wieder. Aber sie hat mich ja gerade jetzt erst zur Keuschheit verpflichtet."
Also gut. Ich machte mich dran, die gewünschten Bewerbungsunterlagen für meinen neuen Nebenjob als Erzieher zusammenzustellen. Neben meine persönlichen Daten (38 Jahre, eins-achzig groß, Rechtsanwalt von Beruf ...) fügte ich noch aussagekräftiges Bildmaterial bei, mit und ohne Textilien, und natürlich meine Kontaktdaten.
Klar, mit meine Offenheit angesichts dieser spärlichen Anzeige ist erheblich. Aber ich bin neugierig und ich will unbedingt ran an den Speck! No risk, no fun.
Und tatsächlich: Schon 2 Tage später klingelt mein Handy. Ich habe gewonnen. Ein Herr dankt mir für meine ausführliche Antwort und möchte sich mit mir treffen. Das klappt schon am späten Nachmittag und so verabreden wir uns in einem Cafe im Stadtzentrum, wo um diese Zeit noch nicht viel los ist.
Als ich eintrete, winkt er mir schon zu. Er ist sicher schon weit über sechzig, mittelgroß und ist etwas altmodisch, aber doch leger gekleidet. Wie ich fast schon gedacht hatte, kommt das Paar aus gehobener akademischen Gesellschaft. Er heisst Walter und er schildert mir den Grund für die Anzeige. Seine Frau ist Anfang fünfzig und nach lang eingefahrener Eheroutine wollen beide noch mal etwas neues und richtig aufregendes erleben. Sie hat selber eine leitende Position und deshalb ist hat es für sie einen besonderen Reiz mal dominiert zu werden. Walter druckst etwas rum: "Man könnte fast sagen, sie will mal so richtig ..." Er zögert, aber ich ergänze gern "Mal so richtig rangenommen werden." Er lacht, "ja, so könnte man das ausdrücken. Etwas feiner formuliert würde das natürlich etwas anders klingen. Etwa so: Sie sehnt sich nach mehr urwüchsig triebhaft gesteuerten sexuellen Erlebnissen, oder so ähnlich." Wir lachen beide. Ich merke, es hat beiden sehr viel Überwindung gekostet, die Aktion mit der Anzeige zu wagen. Walter würde sich ja bei den Sessions gerne weitgehend passiv verhalten, möchte aber trotzdem immer dabei sein, weil ihn das selber wahnsinnig erregen würde, seine Frau in den Armen eines anderen stöhnen zu sehen. Aber seine Frau soll im Mittelpunkt stehen. Und beide würden sich ganz auf meine Phantasie verlassen.
Und weiter erfahre ich noch: Charlotte heisst die Dame und ist als Professorin an der Uni tätig, darüber hinaus hat sie noch etliche andere öffentliche Funktionen inne. Daher ist den beiden die Diskretion sehr wichtig. Unaufgefordert zeigt er mir Fotos auf seinem Smartphone. Darunter das Paar bei einem festlichen Empfang in Abendgarderobe. Sehr geschmackvoll muss ich sagen und recht ansehlich. Schlank, dunkelhaarig mit langen dichten Locken und einer eleganten Brille. Sie trägt ein langes dunkles Abendkleid. Das ist zwar hochgeschlossen, hat aber einen tiefe Rückenaussschnitt. Andere Bilder sind in ihrem Haus und Garten aufgenommen und auch vom Strandurlaub sind welche dabei. Prädikat: bikinitauglich ohne Einschränkungen. Eine tolle Erscheinung. Volltreffer!
Vorsichtig erkundigt sich Walter nach meinen groben Vorstellungen. Naja, da hab ich wirklich nur sehr grobe. Da ich mir vorstelle, dass das Eheleben bisher doch recht gewöhnlich vonstatten gegegangen sein muss, möchte ich mal einige neue Spielchen einführen. Und da Dominanz erwünscht ist, werde ich die auch praktizieren. Walter hätte das natürlich gern etwas genauer gewußt, aber er ist einverstanden. Wir verabreden ein Treffen für den kommenden Samstagnachmittag. Allerdings noch unter dem Vorbehalt, dass die Frau Gemahlin von Walters Bericht ebenfalls überzeugt ist. Na, da bin ich aber gespannt.
Entspannung: Die endgültige Einladung kommt postwendend. Die Dame duldet keinen Zeitverzug mehr. Sie ist heiss, willig und sucht das Abenteuer.
Kurz spreche ich noch mit meinem Freund Klaus, der mir gratuliert und mir noch einige Utensilien ausleiht. Gegen einen ausführlichen Bericht natürlich. Als ich die Gerätschaften abhole bekomme ich eine große Ledertasche mit, inklusive einigen Erläuterungen vom Fachmann. Dann kann's ja losgehen.
Ich bin pünktlich. Schnell habe ich das Haus gefunden. Es ist eine Villa. Der gepflegte Altbau liegt in einer ruhigen Strasse, hoch über der Stadt und ist mit einer Gartenmauer und hohen Bepflanzung umgeben. Der Name an der Klingel sagt mir nichts. Eine Besucherkamera glotzt mich an. Kaum habe ich auf den Knopf gedrückt, als auch schon der Türöffner summt. Offenbar werde ich schon dringend erwartet. Walter holt mich von der Treppe ab und führt mich durchs repräsentative Treppenhaus weiter ins Wohnzimmer, von ihm standesgemäß Salon genannt. Hohe Decke und große Fenster zum Flusstal hin. Alles in weiss gehalten. In der Mitte eine großzügige Sitzgruppe aus hellem Leder. Ringsrum an den Wänden viele zimmerhohe Bücherregale und zig Zeitschriftenstapel.
Wir machen Smalltalk übers Wetter und den Verkehr. Ist er denn allein? Er beruhigt mich: "Charlotte will noch etwas vorbereiten und wird gleich kommen." "Na kommen wird sie heute sicher noch, aber hoffentlich nicht gleich" flachse ich. "Ich wollte schon sagen, sie wird gleich zu uns stoßen, aber stoßen wird heute wohl ein anderer." Wir lachen beide über unsere die billigen Kalauer.
Und dann kommt die Dame auch schon durch die Tür. "Oh schön, es gibt was zu lachen! Ich will auch!" "Wir haben gerade festgelegt, dass du erst später kommst, Schatz". Sie versteht nicht und lächelt elegant über unsere Blödeleien hinweg. Und elegant ist das richtige Wort. Sie hat ein leichtes Sommerkleid gewählt: dunkel, sehr dezent geblümt, knielang, schmale Schulterträger, V-Dekolltee und tiefem Rückenausschnitt. Dazu hohe Sandeletten aus schwarzen Lederriemchen. Und sie trägt eine dominant wirkende Brille mit dunklem Rand. Alles sehr geschmackvoll. Sie begrüßt mich. Offenbar schwankt sie noch, ob es gleich eine Umarmung mit oder ohne Küsschen sein soll. Ich auch und so gibt es ein lustiges Gerangel. Wir berühren uns nur sachte an den Wangen. Ich spüre ihre Wärme und atme ihren Duft. Wir lachen über die seltsame Situation. "Wie schön, dass Sie Zeit für uns gefunden haben". Oha, sie siezt mich. Sie will offenbar noch etwas Distanz oder ist es nur Unsicherheit?. Auch ihre Kleidung lässt ja noch alle Optionen offen. Schon irgendwie sexy, aber nicht aufreizend. Sie könnte so auch ohne Problemne in die Stadt gehen. Ich spiele mit und mache ihr Komplimente über ihre bezaubernde Erscheinung und ihr Kleid. "Ja, ich habe gedacht, heute brauch ich etwas praktisches", lacht sie. Da hat sie wohl gut gewählt. Mein Kennerblick sagt mir, sie trägt keinen BH. Zumindest sehe ich, dass sich weder Träger noch Rückenhalter abzeichnen. Da sind im Oberteil sicher Stützelemente eingenäht. Ihre Nippelchen kann ich nämlich nicht erkennen. Man müsste mal fühlen...
Rasch holt sie noch ein Tablett mit Sektgläsern und wir stoßen an. Es folgt eine kleine Führung auf die Terasse und durch den Garten. Und dann lassen wir uns in der Wohnlandschaft nieder. Charlotte und ich sitzen uns auf jeweils einem breiten Sofa gegenüber und Walter nimmt auf einem weiteren Sessel am Kopfende Platz.
Wir smalltalken weiter und weiter. Es ist fast so, als wäre ich ein x-beliebiger Gast auf einem Höflichkeitsbesuch. Und doch weiss ich ganz genau, dass ich diese Madame heute noch zum Quietschen bringen werde. Allein dieser schöne Gedanke lässt mich schon mal anschwellen. Und zwar schon so deutlich, dass sie es eigentlich bemerken müsste. Gespielt unauffällig steiche ich mit der Hand über meine Hose, ich kann ja noch nicht offen wixen. Auf der anderen Seite scheint sich auch etwas zu entwickeln. Mir fällt auf, dass die Dame des Hauses im Laufe des flachen Gesprächs immer öfter mal die Beine übereinander schlägt und dabei die Beine immer wieder wechselt. Der Saum ihres Kleids rutscht dabei fast unmerklich höher und sie zeigt immer mehr Bein. Sie will wohl, dass sich endlich was tut, traut sich aber nicht, selber die Initiative zu ergreifen. Vor dem, das auf sie zukommt, hat sie wohl doch ein wenig Muffensausen. Mal die Beine einladend zu öffen, das wagt sie schließlich noch nicht. Ich lasse sie erstmal zappeln. Und sie zappelt. Errötet etwas angesichts dieser seltsamen Konstellation. Beugt sich dann doch etwas nach vorne und lässt sich beiläufig ins Dekolltee blicken, an dem jetzt durch wundersame Tat ein Knopf mehr geöffnet ist. Und dann überwindet sie sich doch: "Sie haben eine so große geheimnisvolle Tasche mitgebracht. Darf man wissen, was da drin ist?"